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Juli, August, September

Autor: Olga Grjasnowa
Czyta: Marit Beyer
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Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Ressort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist.

Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.

©2024 Hanser Berlin in der Hanser Verlag GmbH & Co.KG, München (P)2024 Hörbuch Hamburg HHV GmbH
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Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze
Ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut. Die verschiedenen Charaktere mit ihrem geschichtlichen Hintergrund bei einem Familientreffen. Darüber kommt nicht all zu viel. Spätestens ab Kapitel 72, als die Protagonistin Ludmilla nach Israel reist, ist es nur noch langweilig.

Langweilig

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es werden viele erzählstränge aufgemacht zu aktuellen und wichtigen themen, aber die überlegungen dazu bleiben sehr wage. dadurch wirkt die geschichte unvollständig und flach.
der schreibstil der autorin gefällt mir dennoch sehr gut.

irgendwie komisch

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Traumata Geschichten einer Person, einer Familie die Generationen überdauern. Die Geschichte scheint mir aber nicht zu Ende erzählt und auch irgendwie auch ohne Spannungsbogen.

Perspektive in eine sowjet-jüdische Familie

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Ein wundervolles Buch über schwierige Familien-und Ehebeziehungen, das komplizierte Postsowjetische Erbe, sowie die Verarbeitung der grauenhaften Shoa Geschichte. Die Erzählung öffnet ein Fenster mit einem kleinen Einblick in das moderne jüdische Leben in Deutschland, für mich, als Nichtjüdin, sehr interessant.
Ich würde mich eine Fortsetzung der Geschichte wünschen, Gerne würde ich erfahren, ob die Protagonistin Lou ihre Ehe mit Sergej retten kann und ihren Weg findet, um glücklich zu werden.

Wundervolle Erzählung

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Man bekommt nie eine Antwort auf irgendeine Frage. Alles wird angedeutet, nichts gelöst.
Man erfährt am Ende gar nichts von dieser dysfunktionalen und verstreuten Familie und es endet ebenso. Im Ungefähren

Familiengeschichte

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