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In eisige Höhen

Das Drama am Mount Everest

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In eisige Höhen

Autor: Jon Krakauer
Czyta: Christian Brückner
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Von der amerikanischen Zeitschrift "Outside" beantragt, nahm Jon Krakauer an einer Mount Everest Expedition teil, um über die Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens zu berichten. Auf dieser Expedition im Frühjahr 1996 ereignete sich die schlimmste Katastrophe, die je auf dem "Dach der Welt" geschah: 12 Menschen aus einer Gruppe von 33, zum Teil "Grenzgänger" auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer und dem absoluten Kick, fanden dabei ihren Tod.©1998 Piper Verlag (P)2004 Lindhardt og Ringhof Aktywność na świeżym powietrzu i natura Awanturnicy, odkrywcy i survival Pisanie i publikowanie Słowa, język i gramatyka

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Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze
Dieses Hörbuch hat mich sehr schockiert, denn es ist ein Tatsachenbericht und 12 Menschen starben. Obwohl sich diese Tragödie 1996 ereignete, habe ich damals nichts davon mitbekommen. Hm. Und jetzt, beim Hören dieses Hörbuches, habe ich mich wirklich gefragt: wie kann man denn als Otto-Normal-Wanderer auf die Idee kommen, den Mount Everst erklimmen zu wollen? Ich meine, nur weil ich Auto fahren kann, kann ich noch lange keine Autos bauen. Aber gut, das kommerzielle Bergsteigen am Mount Everest scheint ja wirklich sehr populär zu sein.

Jon Krakauer, der zwar durchaus ein recht erfahrener Bergsteiger ist, nahm an dieser Tour mit einem Journalistenauftrag in der Tasche teil und erlebte das ganze Drama mit. Und er leidet höchstwahrscheinlich noch heute, ob des tragischen Ausgangs dieser Besteigung. Denn deshalb schrieb er ja auch dieses Buch – um alles besser verarbeiten zu können.

Jon Krakauer beschreibt äußerst intensiv die geistige Verwirrung durch Sauerstoffmangel in solchen Höhen und dass das menschliche Gehirn dann schlichtweg nicht mehr in der Lage ist, klar zu denken und logisch zu handeln. Das fand ich sehr interessant. Denn in diesem Ausmaß war mir das nicht bewusst. Und dadurch entstanden auch sehr viele unterschiedliche Ansichten, wie sich etwas zugetragen hatte. Nur durch ganz viele anschließende Interviews der Überlebenden konnte er einigermaßen rekonstruieren, wie sich alles zugetragen hatte. Und das Bild, das dadurch entsteht, ist erschreckend.

Diese Geschichte ist von Anfang bis zum Ende einfach spannend und schockierend. Aber trotzdem hat mich das Hörbuch nicht so fesseln können, wie es z. B. 635 Tage im Eis – Die Shackleton-Expedition geschafft hat. Die Story ist zwar sehr interessant, spannend, auch entsetzlich (klar) und Christian Brückner hat super gut gelesen. Aber mir war es ca. 3 Stunden zu lang. Viele Sachen wiederholten sich sehr oft und das störte mich ein wenig.

Aber trotzdem ist es ein sehr gutes Hörbuch, von einem Mann, der wirklich etwas zu erzählen hat.

Empfehlenswert

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Was ist spannender als eine wahre Geschichte. Jon Krakauer nimmt uns mit auf eine Expedition auf den Mount Everest und berichtet über Dinge, die, Gott sei Dank, kaum ein normal Sterblicher erleben wird. Allerdings werden es dennoch immer mehr, und man muss sich wirklich fragen, was soll das. Mensch und Material auf's Spiel zu setzen für den ultimativen Kick ein paar Verrückter, z.Teil schlecht vorbereiteter Sportler oder einfach Touristen. Mehr und mehr verkommt der Berg zum touristischen Lustobjekt egozentrischer „Möchtegernhelden“, die das ultimative Abenteuer einem erfüllten Leben vorziehen und sich und vor allem andere völlig unnötig in Gefahr bringen. Das Buch schafft es durch seine Authentizität sich eindringlich mit diesem Wahnsinn auseinander zu setzen. Mich hat es ziemlich erschüttert und gleichermaßen gefesselt. Dazu gibt es viel Bildmaterial auf you tube, was die Sache super abrundet. Ein spannendes Thema.

Touristischer Größenwahn

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Welchen drei Worte würden für Sie In eisige Höhen treffend charakterisieren?

Teilweise atemlos habe ich der Entwicklung der dramatischen Bergbesteigung gelauscht,. Besonders gefallen hat mir neben der Spannung und Dramatik der Ereignisse die kritische Aufrichtigkeit des Erzählers - so wie ich sie empfunden habe. Wer einen packenden und aufwühlenden Tatsachenbericht sucht, ist mit diesem Buch sicherlich bestens bedient.

An Stimme und Erzählweise des Sprechers ist nichts auszusetzen.

Spannend und sehr lebensnah

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Schief gelaufene Expeditionen unter besonders unglücklichen Umständen und mit tragischen Ausgang sind natürlich von Natur aus gruselig interessant.
Bei diesem Bericht des teilnehmenden Journalisten aber tritt die Sensationslust in den Hintergrund, und die Hintergründe des ganzen Unternehmens werden Stück für Stück offen gelegt.
Was mich besonders gefesselt hat war der menschliche Aspekt in dieser Extremsituation.
Der überlebende Autor versucht, mit möglichst viel Neutralität und gleichzeitig seine eigene Beteiligung und Verantwortung nicht versteckend, den Hergang des Unglücks zu rekonstruieren. Das wirkt sehr aufrichtig, und ich kann nur den Hut davor ziehen, dass er sich auf diese Herausforderung eingelassen hat.

Der Sprecher ist natürlich ein absoluter Volltreffer, da weiß man von vorneherein, dass nichts schief gehen kann.

Von mir eine hundertprozentige Empfehlung für alle, die lieber passiv an Expeditionen unter widrigen Umständen teilnehmen.
Wirklich extrem hörenswert !

In einem Rutsch durchgehört

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Musste teilweise pausieren und meine Gefühle sammeln. Einfach genial geschrieben und erzählt. Kann man nur weiterempfehlen.

Gänsehaut pur

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