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In den Häusern der anderen

Spuren deutscher Vergangenheit in Westpolen

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In den Häusern der anderen

Autor: Karolina Kuszyk
Czyta: Karolina Hofmann
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Poniemieckie heißt in Polen das ehemals Deutsche: Orte, Gebäude, Gegenstände, die von Millionen Deutschen zurückgelassen wurden, als sie am Ende des Zweiten Weltkriegs gen Westen flüchteten. Die neuen Besitzer waren Polen, oft selbst Vertriebene oder Umgesiedelte. Was den einen Verlust der Heimat, war den anderen Neubeginn im Fremden. Zwei Enden einer Geschichte, die zeigt, wie Biografien und Dinge über Zeiträume, Landesgrenzen und Generationen hinweg bis heute miteinander verwoben sind. Wer das Verhältnis von Polen und Deutschen in der jüngeren Geschichte verstehen will, dem hilft dieses Buch: tiefgründig recherchiert, sensibel und klug.©2022 Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Berlin (P)2023 RBmedia Verlag Europa Niemcy Współczesne

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Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze
Ich bin mitten im Hörbuch,. Vermutlich muss ich das Buch aber noch als e-book oder normales Buch kaufen.
Es enthält, natürlich, viele polnische Ortschaftsnamen und ich müsste diese alle aufschreiben um anschliessend auf einer Karte anzuschauen wo die Geschichte gerade stattfindet. Mein Problem ist, dass ich leider kein polnisch schreiben und ich die gehörten Namen somit auch nicht aufschreiben kann, so dass ich diese später finden würde. Ein extrem lohnendes Buch, aber nicht als Hörbuch. Es stärkt die Empathie und löst viele Vorurteile. Zugleich ist das Buch leider immer noch sehr aktuell. Es ist heute wie früher, die Normalbürger sind Spielbälle, die nach Lust und Laune der Politik herumgekickt werden.
Mein Ururgrossvater wanderte als 18 jähriger, 1880, alleine aus Rothwasser (heute Czerwona Woda) in die Schweiz aus. Seine Geschwister und Eltern blieben zurück und ich bin am forschen wie es ihnen erging und wo noch Spuren zu finden sind. Die letzten Zeichen führten nach Kohlfurt (Wegliniec) und Penzig (Piensk).
Fazit: ganz wichtiges Buch

Stärkt die Empathie

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Sehr einfühlsam und doch historisch präzise öffnet die Autorin den Fächer der Emotionen der polnischen Vertriebenengeneration und ihrer Nachfahren, auch und besonders in Bezug auf die vertriebenen Deutschen, bzw. Ihrer Hinterlassenschaften, die die Polen übernommen hatten.

Kritischer sehe ich die Darbietung der Sprecherin, der Text ist oft beinahe gefühllos vorgetragen, es wirkt technisch abgelesen, kaum betont, lustlos, und häufig scheint es, als hätte die Sprecherin überhaupt keinen Bezug zum Thema oder den Handlungsorten. So spricht sie zwar korrekt die vielen polnischen Orts- und Personennamen aus, nennt aber beispielsweise die erwähnte Stadt „Schwedt an der Oder“ „Schwett“, was absolut nicht geht.

Auch die Übersetzung des originalen Textes weist Schwächen auf: Es wäre durchaus sinnfällig, im Kontext die alten deutschen Ortsnamen immer dann zu verwenden, wenn der Unmittelbare Bezug zur Vorkriegszeit gegeben ist, oder aus dieser Zeit berichtet wird. Also beispielsweise „Frau von Xy aus Altenkirchen“ anstatt aus „Łukowice“, wo sie tatsächlich nie gelebt hatte.

Spannende Einsichten in eine ganz besondere Welt.

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Unsere Familie war von der Umsiedlung 1945 auch betroffen. Das Deutsch/Polnische Verhältnis wird immer ein besonderes sein und Ressentiments gab und gibt es auf beiden Seiten. Da ich überwiegend nur die deutsche Version der damaligen Ereignisse kannte, machte ich mich auf die Suche nach der polnischen Sicht der Dinge. Bin zunächst auf viel beidseitige Propaganda gestoßen. Dieses Buch hier jedoch stellt eine andere Sichtweise, die persönliche und menschliche in den Vordergrund, und das erstaunlich offen und selbstkritisch. Und ja, es ist eher eine Doku, aber für das Thema völlig passend.

Sehr interessant

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Ein sehr schönes und wichtiges Buch über die Geschichte ehemals Schlesiens. Zumal mein Vater aus Breslau kam. Es ist sehr interessant von Menschen der Nachkriegszeit zu hören, wie sie sich gefühlt haben, als diese in den schlesischen Städten eingebürgert wurden. Es fördert die Akzeptanz der Geschichte und hilft bei der Aufarbeitung, die uns immer noch begleitet. Ein tolles und wertvolles Buch.
Leider war in sehr enttäuscht über die Sprecherin. Ich habe noch nie so eine gleichtönige Vorlesung eines Buches gehört. Wenn mich das Buch der Autorin nicht so sehr interessiert hätte, hätte ich vorzeitig abgebrochen!
Schade. Aber der Inhalt des Buches hat mich fasziniert. Danke dafür

Polnisch/Deutsche Geschichte

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Wie sind die Polen mit den ehemaligen deutschen Ostgebieten umgegangen ? Eine sorgfältige und spannend erzählte Analyse der polnischen Bewältigung ihrer neuen Geschichte in Westpolen. Politisch, sozial, emotional. Ein tolles Buch, das von der Vorleserin regelrecht zugrunde gelesen wird. Ihre Lese-Stümperei kommt einer Vernichtung des Buches gleich. Es reicht nicht, die polnischen Namen korrekt auszusprechen! Jede Menge Betonungsfehler, was die Satzmelodie betrifft - und zwar manchmal so arg, dass der Sinn entstellt wird!! Jede Menge Aussprache-Fehler von deutschen Worten oder Fremdworten. Man könnte SCHREIEN! Wer hat - außer der Vorleserin (die aber ja keine Ahnung hat) - dieses Verbrechen an der deutschen Sprache zu verantworten?

Gutes Buch, grottenschlecht vorgelesen.

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