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In Stahlgewittern

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In Stahlgewittern

Autor: Ernst Jünger, Antonio Pellegrino
Czyta: Tom Schilling, Ernst Jünger
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"In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen." BRUCE CHATWIN

Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung. In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen.

Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.

(Laufzeit: 12h 13)

(P)2013 Bayerischer Rundfunk / Der Hörverlag
Klasyka Militaria

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Opinie krytyków



In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen.
-- Bruce Chatwin
Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze

Würden Sie In Stahlgewittern noch mal anhören? Warum?

Ja, ich würde "In Stahlgewittern" noch einmal hören, alleine schon wegen Tom Schilling als Sprecher.
Aber auch wegen der unglaublichen Geschichte von Ernst Jünger der soviel Glück hatte und die Knochenmühle des ersten Weltkrieges überlebt hat.

Welcher Moment von In Stahlgewittern ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Das Ende der Erzählung, wo er aufzählt wieviel Verletzungen er insgesamt hatte.

Wie hat Ihnen Ernst Jünger and Tom Schilling als Sprecher gefallen? Warum?

Tom Schillings Stimme die, obwohl über dreißig, wie die eines jungen Erwachsen klingt passt hervorragend zu dem Alter des Ernst Jünger welches er hatte als er im ersten Weltkrieg hatte.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Das Buch ist kein Roman über den ersten Weltkrieg, so wie vielleicht "Im Westen nichts neues", sondern vielmehr eine Erzählung aufgrund von Tagebuchaufzeichnungen des Autors.
Hier wird sich auch in Details wie z. B. den Tagesablauf an einem Fronttag abgearbeitet, was für einen geschichtlich Interessierten höchst interessant ist.
Das aber möglicherweise jemanden der einen Roman erwartet hat abschreckt.

Herausragende Erzählung über den 1. Weltkrieg

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Ich muss gestehen, dass ich mich erst jetzt, mit Mitte fünfzig, an diesen Text Ernst Jüngers gewagt habe. Die Furcht vor detaillierten Beschreibungen von Verwundungen und Schmerzen hielt mich bisher davon ab. Nachdem der Deutschlandfunk dieses Hörbuch vorstellte, habe ich mir den Text angehört. Mit Gewinn. Er hat mich die Verfasstheit der Soldaten in den Schützengräben besser begreifen lassen. Vom Bedürfnis nach dem Aufgehen in einer für sinnvoll erachteten Bewegung über den "übermächtigen Wunsch zu röten" (um Kameraden zu rächen), bis zur Abstumpfung in Form innerer Teilnahmslosigkeit. Tom Schilling liest den Text, wie man ihn besser nicht lesen kann. Seine ruhige, kaum je sich erhöhende Stimme begleitet uns durch Situationen, die beim Selbstlesen überfordert hätten. Diese Produktion beweist, was Hörbücher leisten können.

Alles, was ein Hörbuch leisten kann

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Die Grausamkeit des Kriegs und gleichzeitig dieser Heldenmut, dermaßen verwegen und durch die Indoktrination so fundamentalisiert. Trotzdem extrem spannend, auch wenn es eigentlich recht lakonisch geschrieben ist. Nüchtern formuliert, als würde lediglich ein Computerspiel beschrieben werden - und doch grausame Realität gewesen. Nichtsdestotrotz hat es mich gefesselt, habe mich live dabei gefühlt und mich ständig darüber erschrocken, wie nüchtern über den zigtausendfachen Tod erzählt wird. Auf jeden Fall empfehlenswert.

Sehr interessant vor allem da wirklich so passiert

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Ich bin auf dieses Buch eher durch Zufall bei Audible gestossen und habe sowohl das Hör- als auch das Kindle eBook.

Dieses Buch hat es in sich. Es fängt ganz harmlos an und beschreibt den Entusiasmus der jungen Menschen auf dem Wege zur Front. So um die 1896 gebohren sind manche noch Teenager, viele Twens. Blumen und Gesänge aus einer sicheren Zeit begleiten den Weg ins "Abenteuer".

Die jungen Menschen vielieren ihren Entusiasmus schon recht schnell, die Wahrheit ist grausam. Der Alltag hart, dreckig und unmenschlich. In Massen zusammengedrängt, Tote und verstümmelte auf einen Haufen, jeden Tag, an verschiedenen Stellen der Front. Alltag, einfach brutal.

Ernst Jünger beschreibt das kühl und sachlich, und so ist es auch richtig. Es läuft einem der Schauer über den Rücken, wenn man das liest und hört. Schwer zu ertragen. Zu was sind Menschen in der Lage, sich auf so vielfältige Weise umzubringen? Mit Granaten, mit Kugeln, mit dem Bajonett oder sonstwie. Bestialisch. Ja, ja. süß und ehrenvoll.

Dieses Buch ist eine schonungslose und gut gemachte Darstellung (wenn man das so sagen kann) der Wirklichkeit. Ein Aufruf gegen den Krieg, wie unmenschliche können Menschen sein.

Ein Buch dass man ruhig mal gelesen oder gehört haben sollte. Man wird über den Krieg anders denken und froh sein, dass es bei uns ruhig ist. Trotzdem gibt es auf der Welt Kriege. Der Mensch lernt nicht dazu oder aus...... Wie auch immer.

Der Leser ist angehm zu verstehen und gibt das Buch gut wieder. Das Buch ist in einem Stück nicht zu hören - die Realität ist zu brutal.

Ein hörenswertes Buch, aber man braucht ein dickes Fell. Man muss einiges ertragen.

Ungeschminkte und brutale Realität im Graben

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Aus der Sicht eines überzeugt von der Sache kämpfenden. Ein Wunder, dass er überhaupt da durch gekommen ist. Man kann sich diese grausame Situation einfach kaum vorstellen. Das Buch ist spannend, relativ sachlich und durch die damalige Brutalität befremdlich in vielerlei Hinsicht. Ein wichtiger Zeitzeuge.

Ein Blick in den Wahnsinn des Krieges

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