Hyperion oder Der Eremit aus Griechenland
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Czyta:
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Michael Thomas
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Autor:
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Friedrich Hölderlin
Der Roman handelt von einem Aufstand der Griechen gegen die Fremdherrschaft der Türken um 1770. Der junge Grieche Hyperion nimmt an dem Aufstand teil, beflügelt durch seine Ideale vom antiken Griechenland. Die Revolution der Griechen wird niedergeschlagen. Hyperion geht - enttäuscht auch über seine eigenen Leute, die sich wie eine Räuberbande aufgeführt haben - ins Exil nach Deutschland, wo er studiert. Der Exilant Hyperion kann sich in Deutschland, bei diesen "Barbaren" und Biedermännern, nicht heimisch fühlen. Er kehrt zurück nach Griechenland. Er lebt als Eremit und schreibt seinem deutschen Freund Bellarmin Briefe, in denen er sein Leben in verschiedenen Stadien erzählt. Das Stadium der Liebe zu Diotima, das Stadium der Aktion im Aufstand gegen die Türken, das Stadium der Enttäuschung und der Rückkehr in das Land der Kindheit.
Hyperion, das ist einer der oben geht, der über sich selbst hinausgeht, der sich überwindet. Hölderlins Hyperion verwandelt sich, "wandellos" aber bleibt sein Beseeltsein durch die Natur und die griechische Götterwelt. Aktueller Hintergrund für Hölderlin war seine Begeisterung für die Französische Revolution, seine Enttäuschung über den Ausgang dieser Revolution, und dass sie in Deutschland keine Folgen zeitigte.©gemeinfrei (P)1984 hr
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