Herr und Knecht
Nie udało się dodać produktów
Nie udało się dodać tytułu do koszyka.
Nie udało się dodać tytułu do schowka.
„Usuń ze schowka“ nie powiodło się.
„Obserwuj podcast“ nie powiodło się
„Przestań obserwować podcast“ nie powiodło się
Wypróbuj Audible Standard bezpłatnie przez 30 dni
Kup za 8,92 €
-
Czyta:
-
Boris Aljinovic
-
Autor:
-
Leo Tolstoy
Trotz eines drohenden Schneesturms macht sich der gierige Kaufmann Brechunow mit seinem gehorsamen Knecht Nikita auf den Weg durch die eisige Steppe, um ein lukratives Geschäft abzuwickeln. Aber dann verirren sich Herr und Knecht - und angesichts des immer näher rückenden Todes beginnen die Standesunterschiede zwischen den beiden ungleichen Gefährten auf wundersame Weise zu verschwinden. Boris Aljinovic liest diese bildgewaltige Erzählung, mit der Tolstoi eine zeitlose Parabel auf die Macht der Nächstenliebe geschaffen hat, in voller Länge.
©gemeinfrei (P)2020 DAVEwiges Thema
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
Ergreifende Erzählung
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
Typisch auch eine Beschreibung Russland‘s
Harte Winter und voll das Leben in seiner Mühe.
Dieses Hörbuch ist es wert zu lauschen!
Aufschlussreich wenn man Äußeren frönt!
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
Vergleichbar mit dem Tod des Iwan Iljitsch (1886), ebenfalls einem sterbenden (höheren) Beamten, der keinen gefühlvollen Bezug mehr zu seiner Familie hat, zeigt Herr und Knecht (1895) ebenfalls das Schicksal eines Herren, der alle Verantwortung für einen Hof trägt und dem es nur um die Vermehrung seines Geldes bestellt ist. In dieser abstrakten Obsession der Übervorteilung seiner Mitmenschen gibt es kein Licht und Schatten, das kalte hereinströmende Schneegestöber einer dunklen Nacht spürt er in den Gedanken an kommenden Reichtum, die ihn am Leben erhalten gar nicht mehr. Dies mag satirisch klingen, jedoch vermag Tolstoi im Handeln der Akteure dieser Erzählung differenzierte Motive und Umgangsweisen so zu akzentuieren, dass dieser dumpfe Drang des Herren auch nur eine solche Motivation, wenn auch eine tiefsitzende und hartnäckige ist. Diese thematische Grundstruktur der sich selbst zu Fall bringenden Gier lässt sich in dem Gleichnis Wie viel Erde braucht der Mensch (1885) erkennen.
Der Anspruch Tolstois liegt darin, dass er es vermag zum Denken anzuregen, denn nicht einen Schuldigen gäbe es, auf den man mit dem Finger zeigen könnte. Hierin wirkt Tolstoi selbst beunruhigend. Als gäbe es diese Wirkkräfte des guten Mitgefühls und des schädigenden Egoismus in der Welt. Mit wenig Ausschweifung im existentiellen Kampf gegen die Kälte, bei bloßem im Kreise fahren im Winter, wenige Tage nach dem Nikolaustag, wird sowohl ein poetisch, psychologisch als auch moralisch realistisches Bild erlebbar.
Eine einfühlsam grausige Winterfahrt
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
in Länge gezogen.
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.