Guilty Pleasure
Fünf Fremde. Fünf dunkle Geheimnisse. Ein Hotel ohne Regeln
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Autor:
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Linda Schipp
Ein Hotel, in dem Wünsche erfüllt und Albträume wahr werden – Hotel Guilty Pleasure ist weltberühmt. Das Luxusresort erfüllt dem obersten Prozent geheime Wünsche – ohne Tabus und mit höchster Diskretion. Nicht mal die erlesenen Gäste kennen den Standort. Erbaut auf einer tropischen Insel, ist das Hotel komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Für fünf Gäste scheinbar die perfekte Gelegenheit, um ihren persönlichen Begehren freien Lauf zu lassen. Dabei wissen sie nicht, dass ihre Machenschaften von einem Kamerasystem beobachtet werden. Und in ihren kühnsten Albträumen hätten sie sich nicht ausmalen können, dass dieses System die Geschehnisse im Hotel online streamt. Als brutal reale Reality Show. Live. In die ganze Welt. Niemand kann sie kontaktieren. Niemand kann sie aufhalten. Und die Hotelgäste sind im Begriff, vor den Augen aller entsetzliche Verbrechen zu begehen.
©2026 by Wilhelm Heyne Verlag München, ein Unternehmen der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München (P)2026 United Soft Media Verlag GmbHAber die bis zum Exzess überkonstruierte Geschichte, die krampfhaft (und damit total vorhersehbar) einen Plot-Twist nach dem anderen aneinanderreiht, verleidet einfach alles.
Dazu noch der hyper-woke moralische Zeigefinger, die pseudo-psychologischen Hintergrundgeschichten, die die Figuren in endlosen inneren Monologen erklären und die völlig übermotivierten Sprecher, die sich fast schon in Musicalmanier daran abarbeiten…
Es klang zunächst wirklich vielversprechend, aber ich würde es leider definitiv nicht nochmal hören.
Super Idee - grottenschlechte Umsetzung
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
Was hab ich da gehört?!?
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„Die Truman Show“ trifft auf „Das Experiment“? So lautete das Versprechen des Klappentextes. Wer hier jedoch eine tiefgreifende psychologische Studie über die Abgründe der menschlichen Natur erwartet, könnte – wie ich – doch eher enttäuscht zurück bleiben.
Die Handlung & Struktur
Die Geschichte wird in einem Multi-POV-Stil und sehr kurzen Kapiteln erzählt. Das sorgt zwar für ein ordentliches Tempo und lässt einen das Buch fast in einem Rutsch durchlesen, hat aber auch seine Tücken:
• Tempo vs. Tiefe: Die Story liest sich flott, wirkt dabei aber leider oft etwas dünn.
• Verwirrung statt Spannung: Die Autorin setzt massiv auf Verwirrung, vermutlich um damit Plottwists hinaus zu arbeiten. Bei mir führte das allerdings dazu, dass ich mindestens dreimal komplett den Faden verloren habe. Anstatt den Plot zu entschlüsseln, liest man irgendwann einfach nur noch weiter, in der Hoffnung, dass sich die Puzzleteile von selbst zusammenfügen.
Charaktere & Schreibstil
Ein interessanter Aspekt sind die Charaktere: Keiner ist wirklich sympathisch. Da dies jedoch konsequent auf alle Figuren zutrifft, entsteht eine fast schon stimmige, wenn auch für mich distanzierte Atmosphäre. Man fiebert nicht unbedingt mit Einzelnen mit, beobachtet sie aber neugierig aus der Ferne.
Ein deutlicher Kritikpunkt ist für mich der Schreibstil in Bezug auf das „Show, don't tell“. Oft werden Emotionen oder Abgründe eher behauptet als durch die Handlung spürbar gemacht. Dadurch bleibt die Geschichte flacher, als sie eigentlich sein müsste, und die angepriesene psychologische Schwere verpufft ein wenig.
Das Fazit
Gegen Ende zieht die Spannung noch einmal merklich an. Das Finale ist solide – kein literarisches Feuerwerk, aber ein akzeptabler Abschluss für einen rasanten Trip.
Fazit: Guilty Pleasure ist ein kurzweiliger Page-Turner für zwischendurch. Wer Lust auf ein schnelles, verwirrendes Katz-und-Maus-Spiel hat und über eine gewisse erzählerische Oberflächlichkeit hinwegsehen kann, wird gut unterhalten. Wer jedoch echte psychologische Tiefe sucht, wird hier wohl eher an der Oberfläche kratzen.
Guilty Pleasure von Linda Schipp – Viel Rauch um wenig Abgrund?
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Das einzig wirklich Interessante für mich war der Bezug zu Reality-TV. Und irgendwie passt das auch ganz gut, denn nach all dem, was man inzwischen im Reality-TV zu sehen bekommt, denkt man sich beim Lesen tatsächlich: Mich schockiert einfach nichts mehr. 😅
Leider hat das für mich nicht gereicht, um die ansonsten sehr verworrene und unglaubwürdige Geschichte zu retten. Schade, denn die Grundidee hätte durchaus Potenzial gehabt.
Was für ein Fiebertraum
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Langeweile kommt nie auf!
Ob durch die stetig spannende Storyline,
Völlig unvorhergesehene Plot-Twists,
Eins ist klar: Das Ende bleibt spannend!
Und? Glaubt ihr das war schon alles?
Plotgasm
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