Garten Eden
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Czyta:
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Christoph Wortberg
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Autor:
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Andreas Eschbach
Für die Hochzeitsfeier eines Verwandten reist Tonak zum ersten Mal in seinem Leben ins weitentfernte Amazonas-Gebiet - und stellt enttäuscht fest, dass es dort genauso aussieht wie in seiner Heimat: eine gepflegte Parklandschaft, sauber, ordentlich und ungefährlich. Selbst der Regen wird von der Wetterkontrolle des Staates kontrolliert. Dschungel und wilde Tiere scheint es nur noch in den über 300 Jahre alten Büchern zu geben, die er in einer einsamen Ecke einer alten Bibliothek liest und für die sich außer ihm niemand mehr zu interessieren scheint.
Doch dann stößt Tonak auf einer Landkarte im Haus seines Verwandten auf einen seltsamen Fleck: Wildnis? Hier? Das muss er unbedingt rausfinden!"©2015 Bastei Lübbe (P)2015 Lübbe Audio
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Vor meinem geistigen Auge erschien mein Deutschlehrer mit einem Stapel Bölls, Borcherts, Kafkas und anderen Klassikern in der Hand und verkündete mit unheilvoller Stimme: "Die erste Frage der Klassenarbeit: Die Definition einer Kurzgeschichte!"
Eigentlich liebe ich Kurzgeschichten an sich und Eschbachs Kurzgeschichten im Besonderen.
Aber hier hat der Autor jede, wirklich jede Eigenschaft von Kurzgeschichten so herausgefeilt, dass die Geschichte selber im Mittelmaß verblieb.
Nicht falsch verstehen: Ich mag Kurzgeschichten wirklich. Aber nicht, wenn ich das Gefühl habe, sie wurden als Beispiel für ein Autoren-Ratgeber geschrieben, um mir zu zeigen, wie eine Kurzgeschichte auszusehen hat.
Wo soll ich anfangen?
Am besten mit dem Ende.
Ein richtiges Ende hat die Geschichte nicht, schon gar keine Pointe. Der Schlusssatz ist vorhersehbar.
Der Anfang ist ebenfalls einem Lehrbuch für Kurzgeschichten entsprungen "in die Handlung hineingeworfen".
Der sonst so fesselnde Schreibstil verkommt in einem lakonischen Plauderton.
Die Botschaft an sich ist gut, entspricht auch meiner Lebenseinstellung ("Artenschutz beginnt vor der eigenen Haustür" und "gebt der Wildnis das Wilde zurück" bis hin zu "Willkommen Wolf"). Aber diese Botschaft wird in Metaphern vermittelt, die so deutlich sind, dass sie die Bezeichnung Metapher nicht mehr verdienen.
Einzig Herr Wortberg als Sprecher hat mir wirklich gefallen.
Irgendwie ...
Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.
und auch wenn dieses sehr kurz ist lässt es Platz für viel eigene Fantasien.
Kurz und Gut
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Die Wildnis der Zukunft nur ein Traum...
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Pfiffige Geschichte über eine mögliche Zukunft
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Ja, ich wusste nat. das es eine Kurzgeschichte ist und habe sie am Abend vor dem Schlafengehen gehört.
Aber eingeschlafen bin ich nicht davon, im Gegenteil, nachdenklich und doch auf den Punkt gebracht ( Dieses , unsere Erde....) hätte ich gerne noch länger zugehört.
Ein kleines Geschenk, nicht nur für "Eschbach-Fans)
wunderschön
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