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Feuer

Israel und der 7. Oktober

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Feuer

Autor: Ron Leshem, Markus Lemke - Übersetzer, Ulrike Harnisch - Übersetzer
Czyta: Timo Weisschnur
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Ron Leshem ist Autor, Journalist und ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier, Verwandte von ihm wurden ermordet oder entführt. Hier schildert er ein zutiefst gespaltenes Land, den Tag des Terrors und seine unabsehbaren Folgen.

Am 7. Oktober 2023 überzog die Hamas Israel mit Terror, seither hält die Welt den Atem an – und überschlagen sich die Ereignisse. Ron Leshem zeichnet in seinem bewegenden Text jenen Tag und die Entwicklungen seither nach – und führt ein zutiefst gespaltenes Land vor Augen. Gerade der liberale, auf Verständigung bedachte Teil der Gesellschaft wurde getroffen. Was werden die Folgen sein?

Leshem, international bekannter Autor (Euphoria, Beaufort), Journalist und ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier, ist auch persönlich betroffen. Die Hamas ermordete seinen Onkel und seine Tante, verschleppte Leshems Cousin, der auch deutscher Staatsbürger ist. Ein Blick in die Wirklichkeit Israels, der uns das Land auf sehr persönliche Weise nahebringt und zugleich ein großes Bild vermittelt. Das Buch zur Stunde, das den Konflikt begreifbar macht.

Das Hörbuch wird gelesen von Timo Weisschnur.

©2024 Rowohlt Verlag GmbH (P)2024 Argon Verlag AVE GmbH; Die Nutzung unserer Werke für Texte und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.
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Najtrafniejsze
Zunächst einmal ist das Buch gründlich. Der Autor ist minutiös, schaut überall hin, schreibt über alle Beteiligten. Das ist selten.

Dann gibt das Buch historische Hintergründe, mit Fäden in das eigene Erlebte. Man begreift Zusammenhänge und Kausalitäten, Gefühle und Konditionierungen vieler Israelis und auch einiger Bürger aus Palästina.

Ein durchaus schwieriges Buch, das es immer und immer wieder unbewusste Vorurteile umstößt und Empathie für alle hervorbringt, ohne hierbei irgend ein Fünkchen der harten Inhalte auslässt oder beschönigt.

Unbedingt, unbedingt, unbedingt zu empfehlen.

Ein Buch das Schule machen muss.

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Dank an Ron Leshem für dieses mutige, aufwühlende und aufklärende Buch.Und Dank an Timo Weisschnur für sein angemessenes Lesen von teils Unerträglichem.
Wer das Buch liest oder hört, versteht dadurch viel mehr über Entstehung und Verlauf des Nahost-Konflikts und insbesondere über die israelischen Binnen-Konflikte.
Es fällt mir (Jahrgang 1954) schwer in diesen Tagen nach der zweiten Amtseinführung Trumps, vor einer Bundestagswahl mit ungewisseren Folgen denn je und angesichts des Verlauf des menschengemachten Klimawandels, Zuversicht zu empfinden.
"Feuer" hilft mir dabei dem Nutzen der Aufklärung, der radikalen Realitätsschau und der Möglichkeit menschlicher Empathie- und Liebesfähigkeit zu vertrauen.
Dem Buch wünsche ich viele Leser*innen.

Wie Menschen ihre Apokalypse kreieren

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Ein weiterer vernünftiger Zugang zum Thema Nahost, der keine einfachen Wahrheiten reproduziert oder eindimensionale Urteile fällt. Eine Geschichte, die jede/r gehört haben sollte.

10/10

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Ich empfehle jedem, der sich zu der Katastrophe vom 7. Oktober bereits eine Meinung gebildet hat, mit dieser Lektüre die Lücken zu schließen, welche Nachrichten und Medien bewusst gelassen haben.
Die unfassbare Grausamkeit, die schier unvorstellbare Brutalität mit der die Hamas vorgegangen ist, macht es mir unmöglich, darin einen „Freiheitskampf“ zu sehen.
Ron Leshem hat die Tatsachen in seiner präzisen Dokumentation genannt und auf den Punkt gebracht.
Auf der Weltkarte der Hamas gibt es es keine Zwei-Staaten-Lösung.
Es gibt nur die Vernichtung Israels. Und wer sich damit gemein macht, befürwortet Völkermord. An verblendeten Handlangern fehlt es selbst an den Universitäten nicht: hier wird der Terror beklatscht!
Schaut genauer hin! WER IST DIE HAMAS? Wer sind ihre Helfer? Und was bedeutet das für die Freiheit, die Offenheit und die sichere Zukunft Europas?

Ein genaues Hinsehen lohnt sich.

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"Mitgefühl ist der wichtigste Muskel der menschlichen Existenz". Dann muss die globale Diagnose wohl auf grassierenden Muskelschwund lauten. Wie tief muss der Hass in einen Menschen eingepflanzt sein, um ein vierjähriges Kind zu enthaupten? Wie weit muss das Mitgefühl betäubt sein, um auf die Qualen eines Anderen, gleichgültig welcher Nationalität, Hautfarbe, Ethnie oder Geschlecht, mit den Worten : Dafür habe ich absolut keine Empathie zu reagieren. Mit dem 7. Oktober wurde eine hölllische Abwärtsspirale aus Hass, Zerstörung und Verzweiflung ins Werk gesetzt und in apokalyptischem Maßstab Leid auf allen Seiten verursacht mit noch gar nicht absehbaren globalen Auswirkungen. Dem Buch ist eine Triggerwarnung vorangestellt. Sehr zu Recht. Die protokollarisch geschilderten Grausamkeiten verstören und erschüttern. Ein großes Buch. Brillante Lesung. Pflichtlektüre.

Der Tod der Wahrheit

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