Digitale Demenz
Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
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Czyta:
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Christoph Wortberg
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Autor:
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Manfred Spitzer
Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.
©2012 Droemer (P)2012 Lübbe AudioOpinie krytyków
Der Kampf um die Köpfe der Jungen - das sollten insbesondere die Eltern wissen - muss man aufnehmen. An Manfred Spitzers Buch kann man sich dabei stärken - in Maßen.
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012
Das Buch - über das gerade lebhaft diskutiert wird - trifft offenbar einen Nerv. Die Frage, wie eine Gesellschaft sachgemäß mit neuen Technologien umgehen soll, ist virulent.
-- Deutschlandradio Kultur, 11.09.2012
Surfen macht demnach dumm. All jene Menschen, die sich im Netz zu Hause fühlen, muss eine solche Diagnose empören. In der Tat ließ der Sturm der Entrüstung nicht lange auf dich warten. Zu Unrecht, denn Spitzer hat eine Fülle von wissenschaftlichen Hinweisen zusammengetragen, um seine These von der digitalen Demenz zu untermauern: Studien und Datenmaterial, die nachdenklich stimmen sollten.
-- Die literarische Welt, 08.09.2012
Erschreckende Wahrheit....
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wachrüttelnd und alamierend direkt
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Fakten ohne Ende
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Gruselig finde ich die Tatsache, das Lobbyisten der Computerindustrie immer wieder verhindern, das wissenschaftliche Erkenntnisse der Hirnforschung im
Alltag zum Nutzen der Kinder und Jugendlichen angewandt werden.
Die Erinnerung daran, dass das Gehirn mit seinen Aufgaben wächst, nicht mit der Berieselung…
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An mehreren Stellen wird für einem aufmerksamen Zuhörer, der damit vertraut ist, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Manipulation eingesetzt werden, deutlich, dass die Schlussfolgerungen keinesfalls die einzige mögliche Erklärung der Daten sind.
Gerade im Bezug auf "Gewaltspiele", deren schädliche Wirkung an unterschiedlichen Stellen betont wird, wird dies deutlich. Der Autor beruft sich zwar auf Studien, macht aber nicht klar, auf welche - und verwendet die beschreibung von Bildern einer Talkshow als Repräsentanten von Gewaltspielen. Die daraus erwachsende Beschreibung erscheint wirklichkeitsfremd und uninformiert. Dennoch wird das Urteil mit einer an Polemik grenzenden Gewissheit vorgetragen, die dadurch immunisiert sind, dass die aufgeführten Studien unüberprüfbar sind.
Allgemein fällt das Buch durch grobe Verallgemeinerungen des kritisierten Mediengebrauchs auf. Gerade auch bei der häufigen Beschreibung der Verhaltensänderung durch digitale Medien fällt zudem der mangel an qualitativen Daten auf. Somit bleibt die Anwendbarkeit der Erkenntnisse auf konkrete Fälle zweifelhaft.
Die Unterteilung in kurze Kapitel, die ausezeichnete Arbeit des Sprechers und die recht einfache Sprache machen das Buch verständlich und ermöglichen es auch gerade, während dem Autofahren 'reinzuhören.
Wenngleich der Autor es durchaus schafft, zum Nachdenken anzuregen, ist ein kritischer Blick angemessen, denn der Wahrheitsanspruch ist eher dürftig. Zumindest Grundkenntnisse der Pädagogik oder der Psychologie sind deswegen trotz der einfachen Darstellung zu empfehlen.
gebietet sich wissenschaftlich, ist es aber nicht
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