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Die Malerin

Die Kunst war ihr Leben - Kandinsky ihr Schicksal

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Die Malerin

Autor: Mary Basson
Czyta: Tessa Mittelstaedt
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Eine Liebe in der Bohème.

München, 1902: Gegen alle Widerstände will die junge Gabriele Münter, genannt Ella, Malerin werden. Sie nimmt Unterricht bei Wassily Kandinsky und verliebt sich in ihn, sie wird seine Muse ebenso wie seine Gefährtin auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Doch während Kandinsky schon bald als Meister der Abstraktion und Begründer des Blauen Reiters zu Weltruhm gelangt, ringt Ella zeitlebens mit ihrer Rolle als Frau in der Kunst. Und dann bricht Krieg aus, und ihre Liebe droht tragisch zu scheitern...

Nach der wahren Geschichte der großen Malerin Gabriele Münter, die mit ihrer Hingabe an die Kunst und an die Liebe allen Gefahren ihrer Zeit trotzte.

©2017 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG (P)2018 Audible Studios
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Najtrafniejsze
Anfangs recht langatmig und zäh, wird man erst gegen Ende der Geschichte mitgerissen. Es kann aber sein, dass Kunstliebhaber das Buch von Anfang an gut finden. Am meisten berührt hat mich, was Münster getan hat, dass sie diesen Schatz gerettet und für die Nachwelt bewahrt hat, obwohl Kandinsky sie so mies behandelt hat.

Meine Meinung

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Gut gelesene, und spannende, Geschichte über das wechselvolle und aufopferungsvolle Leben von Gabriele Münter.

für Kunst-Liebhaber sehr interessant

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Vom erstem bis zum letzten Satz hatte mich die Geschichte in ihren Bann genommen. Zum einen hatte mich die Biografie interessiert. Zum anderen hat das Buch einen schönen Erzählbogen.
Bei den Bildbeschreibungen bereute ich, nicht ein richtiges Buch in der Hand zu halten. Ich hätte mir gerne den Titel des Bildes nochmals anschauen und im Internet ein Photo vom Bild suchen wollen.
So musste ich mir das Bild vorstellen - was auch seinen Reiz hat.

Die Sprecherin liest das Buch sehr schön. Zum Teil verstellt sie die Stimme, aber nicht zu oft und auch nicht zu theatralisch. Wunderbar. Die Emotionen kann sie vermitteln, ohne dominant zu sein. So kann ich mir meine eigenen Bilder machen.

Im Bann des Buches

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Es liegt in der Natur derartiger Bücher, dass Dichtung und Wahrheit oft weit auseinander klaffen oder, wie in diesem Fall, zwei parallele Erzählstränge bilden, wobei dem der Dichtung die weitaus größere Bedeutung zukommt. Wer sich ernsthaft mit Gabriele Münter befassen will, sei auf die im Insel Verlag erschienene Biographie von Boris von Brauchitsch verwiesen, die es leider nicht als Hörbuch zu geben scheint, in gedruckter Form jedoch bei amazon erhältlich ist. Mary Bassons Roman Die Malerin ist Unterhaltungsliteratur, gegen die per se nichts zu sagen ist, und die Inhaltsangabe, mit dem Untertitel „Eine Liebe in der Bohème“ ist eigentlich Hinweis genug, dass es sich hier nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit malerischen Werk Münters oder Kandinskys handelt, denn Kandinsky – ebenso Münter – der Bohème zuzuordnen – oder wäre „bezichtigen“ nicht gleich die bessere Formulierung? – ist etwa so, wie Pollock zum Romantiker verklären zu wollen. Die Vorleserin, Tessa Mittelstaedt, die durch ähnliche Leistung bereits in der Tochter des Malers geglänzt hat, hat wohl irgendwann einmal gehört, dass sich auf Russisch selbst eine Kriegserklärung noch wie ein Gedicht von Puschkin anhört, und entsprechend setzt sie ihren Kandinsky in Szene: Man ist ständig versucht zu glauben, den deutsche Vorzeigerussen Hans Rolf Rippert zu hören, der auch unter dem Namen Ivan Rebroff bekannt ist. Überhaupt scheint die Vorleserin vorlesen mit synchronisieren eines Films zu verwechseln. Das ist so, als gebe man allen Protagonisten einen französischen Akzent nur weil die Romanhandlung in Frankreich und nicht in Deutschland spielt. Es ist ein wenig peinlich. Sehr schön allerdings sind die Bildbeschreibungen der Bilder Münters oder Kandinskys, nicht nur weil hier die eigenartige Emphase Mittelstaedts wohltuend abwesend ist (sie kann also auch anders, warum macht sie es dann nicht durchgehend?), sondern weil sie kurz sind und prägnant und den Bildern entsprechen. Ich bin grundsätzlich gegen Kürzungen eines Romans, was ich in anderen Rezensionen schon angemerkt hatte, dieses Buch allerdings hätte die eine oder andere Kürzung nicht unbedingt misshandelt, besonders gegen Ende des Werkes. Zusammenfassend: Ein Buch für alle, die ein bisschen unterhalten werden und ein bisschen etwas über den Blauen Reiter, das Bauhaus und die Kunst in Deutschland zwischen 1900 und 1960 erfahren wollen. Es bleibt ja jedem anheimgestellt, sich tiefer in die Materie zu versenken oder nicht.

Dichtung und Wahrheit

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Fasziniert und häufig sehr bewegt habe ich diesem von Tessa Mittelstaedt hervorragend gelesenen Buch zugehört.
Es lädt dazu ein, dass man sich nach dem man es gehört hat, intensiver mit Münter und Kandinsky beschäftigt.
Leider ist die Recherche der
Autorin am Ende des
Buches möglicherweise ungenau oder nicht in die Geschichte eingeflossen. Münter war im und nach dem Krieg sehr arm und hat höchst bescheiden gelebt.
Des Weiteren fand ich persönlich die
Schilderung des Besuchs der Gestapo und Münters Aussagen wenig überzeugend.
Trotzdem - ich habe das Hörbuch ausgesprochen spannend und bewegend gefunden. Besonders hervorheben möchte ich die Leserin.
Bisher habe ich noch kein so gut gesprochenes Hörbuch gehört.

Die Malerin, Gabriele Münter

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