Der dunkle Garten
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Czyta:
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Robert Frank
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Autor:
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Tana French
Toby Hennessy, 28, hat immer gedacht, dass das Schicksal es gut mit ihm meint. Er führt ein unbeschwertes, erfolgreiches Leben in Dublin. Bis er eines Nachts von Einbrechern in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp; er ist körperlich und seelisch versehrt, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Es erscheint ihm wie eine Zuflucht, in das alte, von Efeu umrankte Haus seiner Familie zu ziehen, um sich dort um seinen sterbenden Onkel Hugo zu kümmern. Doch dann wird im hohlen Stamm der mächtigen Ulme im Garten ein Totenschädel gefunden...
©2018 'The Witch Elm' erschien im Verlag Viking Press, New York / Tana French / FISCHER Scherz, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main (P)2018 Argon Verlag GmbH, BerlinZäh
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Ansonsten, bin ich mit kleinen Abstrichen völlig begeistert. Ja, es bleiben Fragen offen und ja einige an Susanas Darstellung finde ich übertrieben und nicht ganz schlüssig, aber andererseits ... wie oft liest oder hört man Unglaubliches auch im Real Life?
Und mir gefällt es außerordentlich, das Tana French hier ihre Fähigkeit, die Menschen zu durchschauen uns den Spiegel, der Dinge in unserer Seele die wir nicht wissen wollen, noch mehr vorhält, als zum Beispiel in „Geheimer Ort“ oder Schattenspiel. Da gibt sie uns die Möglichkeit, uns mit Action und neuen Verbrechen abzulenken, hier jedoch nicht. Sie zwingt uns ganz bei Toby, seinem Selbstmitleid, einen Selbstzweifeln, seine Gedächtnislücken zu bleiben. Immer wieder kommen dabei Fragen auf, ob er wirklich nichts weiß oder einfach schon immer ignorant war und auch die anderen Charaktere hab alle Ecken und Kanten, es gibt niemanden, außer vielleicht Hugo, mit dem man sich gerne identifizieren möchte. Und gerade das empfinde ich als eine Herausforderung und eine absolute geniale Abwechslung. Ja, besonder die Wiederholungen am Anfang sind manchmal etwa anstrengend, aber sie gibt ihrer Detailverliebtheit durch schöne Sprache und tolle Metaphern etwas Besonderes, sodass - zumindest ich mich nicht so eingeengt fühle und genötigt eigene Bilder und Gedanken zu haben. Ja, sie lässt mir dennoch Freiheiten zum denken und zum Genießen von Worten und Sätzen., deren Sinn sich auch zwischen den Zeilen versteckt. Ich mag das! Für mich ist das literarischer, als ewige, übertriebene Action. Wie zum Beispiel in manchen Grangèr Büchern, die mich zu Anfang fesseln, aber dann irgendwie so abgehoben sind, dass ich lachen muss wo, andere überwältigt sind von Spannung.
Hintergründig Spannung aufzubauen, auch mal an die Grenzen des psychologisch Erträglichen zu gehen, weil der Autor seinen Lesern einen Spiegel vorhält, dessen Bild man kenne im Verborgenen hielte, fesselt mich halt.
Viele Bücher scheinen mir so geschrieben, das sie ein Film sein wollen. Das hier ist in Kammerspiel, mit Längen, okay, aber auch mit Tiefe,.
Seelenspiegel?
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Das Ende finde ich auch etwas heftig. Wäre auch schöner gegangen...
Langwierig
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Genialer Spannungsaufbau
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Langatmig....
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