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Der Halbbart

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Der Halbbart

Autor: Charles Lewinsky
Czyta: Maximilian Kraus
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Der Sebi ist nicht gemacht für die Feldarbeit oder das Soldatenleben. Viel lieber hört und erfindet er Geschichten. Im Jahr 1313 hat so einer es nicht leicht in einem Dorf in der Talschaft Schwyz, wo die Hacke des Totengräbers täglich zu hören ist und Engel kaum von Teufeln zu unterscheiden sind. Doch vom Halbbart, einem Fremden von weit her, erfährt der Junge, was die Menschen im Guten wie im Bösen auszeichnet - und wie man auch in rauen Zeiten das Beste aus sich macht.

Ein Roman voller Schalk und Menschlichkeit, der zeigt, wie aus Geschichten Geschichte wird.

©2020 Diogenes (P)2020 Diogenes
Beletrystyka popularna Dorastanie Literatura i beletrystyka

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Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze
Ich war so fasziniert von Inhalt und Sprecher, dass ich das Buch gleich zweimal hintereinander hörte. Und es hat mich süchtig gemacht nach langen Autofahrten, um möglichst viel ohne Unterbrechung hören zu können - chapeau!

Faszination für Schweizer Geschichte geweckt

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Um die Schlacht am Moorgarten ranken sich viele Legenden, von der modernen Geschichts-Forschung werden diese relativiert. Charles Lewinsky gelingt es die Zeit, die Lebensverhältnisse im damaligen Einsiedeln und die historischen Ereignisse mit Hilfe der biografischen Erzählung eines jungen Geschichtenerzählers einzufangen. Ein kluges, hintergründiges Erzählkunststück ist einem Meister dieser Kunst erneut gelungen. Der Text wird in heimischer Mundart leicht gefärbt doch gut verständlich ausgezeichnet gesprochen. Ein Leckerbissen für historisch Interessierte und Lewinsky Fans

Wortgewaltiges Zeitzeugnis

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tolle Geschichte und das sagt jemand der nur zufällig auf diesen historischen Roman gestoßen ist. Grund war das vorherige Lesen von zwei anderen Büchern des Autors. Der Stotterer und Doppelpass zwei völlig andere aber zeitgemäße Stories. Insofern angenehm überrascht.

großartig

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Über die Geschichte wusste ich vor dem hören noch nichts. auch lese ich für gewöhnlich nicht die Beschreibung da ich mich überraschen lassen möchte.
So begann der Halbbart für mich etwas verhalten und nahm immer mehr an Intensität und fahrt zu.
der geneigte Hörer erfährt in der Erzählung von historischen Ereignissen und Begebenheiten am meisten jedoch vom immer gleichen menschlichen Verhalten (positiv und negativ).

Eine der besten Geschichten die ich seit langem gehört habe.

Nichts erwartet und reichlich belohnt worden

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Die Sprache und Figuren erscheinen zunächst aus einer beruhigend „historischen“, einer lange überwundenen Zeit und Welt zu stammen: historischer Roman der besten und auch der fesselndsten Sorte. Mit den Seiten jedoch werden Figuren wie Sprache stetig gewohnter, vertrauter, fühlt man sich heimisch in der zunächst so fremden Welt. Dass es im Kern um zeitlose, besonders aber um EIN äußerst modernes Phänomen des menschlichen (und teuflischen) Miteinanders geht, das lässt der geniale Autor erst in seinem letzten, grausigsten Kapitel unübersehbar, unüberlesbar werden: Wie wir uns selbst, unser Tun, unsere Geschichte sehen, deuten, das ist keine Wahrheit, sondern erfinden und erzählen wir, erzählen unsere Chronisten aus unserer zutiefst subjektiven, von Wünschen und aktuellen Wertesystemen geprägten relativen, „alternativen“ Wahrheit heraus. Diese Tatsache lässt der begnadete Geschichtenerzähler uns mit diesem Roman kunstreich und großartig unterhaltsam verstehen. Aber wir können das Buch natürlich ebenso ohne solcherlei Hintersinn lesen und von der ersten bis zur letzten Seite genießen.

Wie Geschichte geboren wird

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