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Das verlorene Paradies

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Das verlorene Paradies

Autor: Abdulrazak Gurnah, Inge Leipold - Übersetzer
Czyta: Pierre Sanoussi-Bliss
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Der Literaturnobelpreisträger von 2021 erstmals als ungekürzte Lesung.

Sansibar, Ende des 19. Jahrhunderts: Der zwölfjährige Yusuf lebt mit seiner Familie im ländlichen Ostafrika. Als der Vater sich verschuldet, wird der Junge an einen Gläubiger verkauft, an "Onkel Aziz". Von einem Tag auf den anderen landet er in der Stadt, zwischen afrikanischen Muslimen, christlichen Missionaren und Indern vom Subkontinent. Schon bald muss Yusuf seinen Onkel auf eine abenteuerliche Karawane ins Landesinnere begleiten, auf der sie auch die Folgen der im Land schwelenden Kämpfe zu spüren bekommen - und verliebt sich erstmals und kopfüber. Doch gerade als der inzwischen junge Mann beginnt, in seinem Leben so etwas wie Sicherheit zu empfinden, werden er und alle um ihn herum mit der brutalen neuen Realität der deutschen Kolonialherrschaft konfrontiert.

Im Original 1994 erschienen, stand der Roman u.a. auf der Shortlist des Booker Prize und stellte für Gurnah den Durchbruch als Schriftsteller dar.

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©2021 Penguin Verlag (P)2021 der Hörverlag
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Najtrafniejsze
Das Buch zeichnet ein düsteres Bild des vorkolonialen Ostafrikas, wie es der 12jährige Yusuf - als von seinen Eltern verkaufter Sklave - beim Erwachsen werden erlebt. Schilderungen der Schönheit und des Grauens wechseln sich ab, wenn der Autor das Leben mit afrikanischen Muslimen, christlichen Missionaren, indischen Geldverleihern und afrikanischen Stämmen darstellt.

Das verlorene Paradies

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Interessantes Sitten Gemälde zur Zeit der Kolonialbestzung. Wird im weiteren Verlauf richtig spannend, vielleicht etwas lange Anlaufzeit bis zum Höhepunkt. Der Schluss ist abrupt und völlig offen. Er lässt mich etwas unbefriedigend zurück. Insgesamt jedoch gut zu hören und niemals kurzweilig.

Sittengemälde

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Zunächst einmal führt die Inhaltsangabe in die Irre - denn es ist KEINE Geschichte über die Kolonialisierung. Schon der Titel könnte ironisch gemeint sein, denn beschrieben wird das vorkoloniale Afrika mit Sklavenhandel, Kindesmissbrauch, unterdrückten und weggesperrte Frauen, Vergewaltigung, Kriegen - nur vielleicht nicht so gut organisiert wie es die Europäer später hingekriegt haben. In sofern ist das Buch überraschend, weil Gurnah das Bild von einem paradiesischen Afrika, das dann von den bösen Europäern zerstört und unterdrückt wird, doch ziemlich zurecht rückt. Nicht immer leicht nachzuvollziehen war für mich, dass er dabei zwischen dem Stil des grotesken Schelmenromans und einer Aufarbeitung historischer Fakten in Romanform hin- und herspringt. So konnte man das gehörte nie ganz ernst nehmen und hatte auch das Gefühl, der Autor nimmt es selbst nicht ganz ernst. Dass der Sprecher gerade die distanzierte Erzählweise des Schelmenromans übernimmt, macht es nicht unbedingt leichter, den richtigen Zugang zu dem Text zu finden. Trotzdem - es ist ein Buch, in dem man viel über Afrika erfährt. Insofern hat es sich gelohnt. Immer wieder habe ich mir gedacht, dass Gesellschaften, die Frauen wegsperren, immer irgendwie krankhafte Umgangsformen entwickeln und dass die Globalisierung doch auch viele guten Seiten hat ...

Auch vor den Europäern war es nicht toll

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ich konnte den Sprecher nicht ertragen. Völlig nervige Betonung, die m. E. das Buch zerstört.

Zum Buch kann ich nichts sagen, denn...

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Der Autor hat eine sehr bildhafte Sprache. Die Geschichte ist jedoch wenig packend. Mit etwas Geduld kommt man bis zum Ende, weil diese von einem Nobelpreisträger geschrieben wurde.

Nobelpreisträger

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