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An American Tragedy

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An American Tragedy

Autor: Theodore Dreiser
Czyta: Dan John Miller
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An American Tragedy is the story of Clyde Griffiths, who spends his life in the desperate pursuit of success. On a deeper, more profound level, it is the masterful portrayal of the society whose values both shape Clyde's ambitions and seal his fate; it is an unsurpassed depiction of the harsh realities of American life and of the dark side of the American dream. Extraordinary in scope and power, vivid in its sense of wholesale human waste, unceasing in its rich compassion, An American Tragedy stands as Theodore Dreiser's supreme achievement.

First published in 1925 and based on an actual criminal case, An American Tragedy was the inspiration for the 1951 film A Place in the Sun, which won six Academy Awards and starred Elizabeth Taylor and Montgomery Clift.

©1925 Theodore Dreiser (P)2011 Tantor
Klasyka

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Nach Sister Carrie, Jenny Gerhard und einigen anderen sozialkritischen Werken erschien im Jahr 1925 Theodore Dreisers "An American Tragedy", sein vielleicht bis heute berühmtestes Werk. Es beruht auf einem tatsächlichen Mordfall aus dem Jahr 1906, ist aber viel mehr als ein frühes "True Crime" Drama. Dreiser seziert hier die Lebensumstände, Sehnsüchte und Träume einer Generation, die aufgrund des Vorhandenseins oder der Abwesenheit von Geld und somit sozialer Zugehörigkeit in zwei verschiedenen Welten zu leben scheint. Dreiser erreicht dies, indem er seinem Antihelden Clive Griffiths, geboren als Sohn eines stets mittellosen Straßenpredigers, einer reichen Verwandschaft gegenüberstellt, die, trotz gleichen Namens und sogar großer äußerlicher Ähnlichkeit, nichts mit dem armen Verwandten zu tun haben- und dies eigentlich auch nicht wollen. Anhand der Abwärtsspirale, in die Clyde Griffiths sich selber manövriert, geht Dreiser ausserdem der Frage nach Schuld, Sühne und Bestrafung nach- wann beginnt man, sich schuldig zu machen? Schon mit dem Gedanken, dem Planen oder erst mit der Durchführung eines Verbrechens? Der juristische Schuldbegriff, die moralische Schuld, Schuld im Sinne der christlichen Religion- all dies und noch viel mehr erörtert Dreiser in einer spannenden Story, die von Dan John Miller über weit mehr als 30 Stunden ganz hervorragend erzählt wird.
Ich kenne beide Verfilmungen (1931, Josef von Sternberg, mit Philipps Holmes und der wunderbaren Sylvia Sidney/ 1951 A Place in the Sun, George Stevens mit Montgomery Clift, Elizabeth Taylor und Shelley Winters), und während beide Filme durchaus sehenswert sind, ist das Lesen oder Hören des Romans ein weitaus umfassenderes Erlebnis und lohnt sich selbst dann, wenn man die Dialoge der Filme schon mitsprechen kann (übrigens ist die Figur, die Liz Taylor im Film spielt, im Roman eher eine Randfigur, ein Fleisch gewordener Traum der all das verkörpert, was die Hauptfigur sich vom Leben ersehnt). Ein zeitloser Klassiker, eine hervorragende Leistung von Dan John Miller und eine unbedingte Empfehlung für jede/n, dessen/deren Englisch gut genug ist, um Bücher im original zu lesen oder zu hören. Für alle anderen gibt es dieses großartige Werk auch in deutscher Übersetzung (Eine amerikanische Tragödie, wen wundert's?)

An American Classic

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