Ahasver
Stefan-Heym-Werkausgabe 12
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Czyta:
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Stefan Heym
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Autor:
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Stefan Heym
Ein Roman voll sinnlicher Wucht, zwischen Legende, Lutherzeit und einem brillant karikierten Politleben der DDR.
Weil er Jesus auf dem Weg zur Kreuzigungsstätte nicht vor seiner Haustür ruhen lässt, wird Ahasver, der Schuster von Jerusalem, verflucht, bis zu Jesus' Wiederkunft rastlos auf Erden zu wandern. Stefan Heym, einer der herausragendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, erzählt den Mythos neu: Bei ihm ist Ahasver ein gestürzter Engel, der die Hoffnung auf Befreiung der geknechteten Menschheit nie aufgibt und in immer neuer Gestalt für eine bessere Welt kämpft. Ein Roman voll sinnlicher Wucht, zwischen Legende, Lutherzeit und einem brillant karikierten Politleben der DDR.
Ahasver gelesen von Stefan Heym ist die einzige vollständige O-Ton-Lesung seiner Romane.
©1981 Stefan Heym (P)2021 Random House AudioUnterhaltsame Beschäftigung mit fundamentalen Frag
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Noch in den 1980er Jahren brachte mir meine Oma aus Köln( "Westoma"), Jahre vor dem Erscheinen in der DDR, das
Buch von einer findigen Verwandten in die Tasche gesteckt, mit nach Leipzig.
Damals waren da sehr viele Leute von den materiellen Mängeln im ökonomisch desolaten
"Osten", der logistischer Unfähigkeit, genervt.
Viele noch mehr von der spießig, muffigen, intellektuellen Isolation, bei Druckerzeugnissen, Film, Musik....!
In der von Heym in dem Buch beschriebenen Intoleranz wurde alles ,was nicht ins Denken passte einfach
ignoriert, wie die Existenz der gefallenen Engel im Buch.
Am Ende werden die halbwissenschaftlichen Ignoranten des " realen Sozialismus" wirklich vom Teufel und Ahasver geholt, nicht akzeptierend, daß sie mit ihnen real kommunizierten, sie von ihnen heimgesucht wurden.
Schließlich ereilte dieses Schicksal , im übertragenen Sinn, auch die DDR.
Ausblendung von Realität ist heute wieder, wie auch in der deutschen Gechichte, ein ewiges Thema.
Heym setzt dazu auch biblische Erzählungen und die deutsche Reformation in Bezug.
Erst gelesen, nun gehört, nach über 35 Jahren
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