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    Inhaltsangabe

    Dieses Hörbuch nimmt sich denjenigen Teil des Denken Kants vor, der jeden unmittelbar angeht: die Moralphilosophie. Alle Menschen haben bestimmte Vorstellungen davon, was richtig und was falsch ist. Aber nicht immer stimmen diese Vorstellungen miteinander überein. Kant will uns zeigen, dass wir diese Streitigkeiten beheben können, wenn wir bereit sind, auf die Vernunft zu hören.

    Das Hörbuch folgt den wichtigsten Stationen der Moralphilosophie Kants. Dargestellt werden das geistesgeschichtliche Umfeld der Aufklärung, der berühmte "kategorische Imperativ", Kants Gedanken über strittige Fragen wie die Notlüge oder den Selbstmord und seine schroffe Entgegensetzung von Pflicht und Neigung. Nicht zuletzt spielt einer der umstrittensten Begriffe der Philosophie eine zentrale Rolle: die menschliche Willensfreiheit. Wer seine eigene Vernunft ausüben und an einem großen Denker messen möchte, findet hier reichlich Material, das allgemeinverständlich präsentiert wird.

    ©2007 auditorium maximum e.K (P)2007 Lindhardt og Ringhof

    Das sagen andere Hörer zu Was soll ich tun? Kants Moralphilosophie

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    Kants Ethik verständlich

    Diese Hörbuch bringt Kants anspruchsvolle Ethik auf eine hervorragende Weise nah, so dass der größte deutsche Philosoph auch für Anfänger, Praktiker oder aber einfach für Interessierte verständlich wird. Sehr gelungen ist die Einteilung der Kapitel und der musikalische Ausklang der Abschnitte mit getragener Klaviermusik, so dass eine Unterbrechung kein Problem ist. Die verschiedene(n) Leser(in) sind perfekt plaziert. Dadurch werden die jeweiligen Aspekte optimal transportiert.
    Nach diesem Muster bitte mehr.
    Daher: 5 Sterne

    17 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
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    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr lehrreich!

    Im eigentlichen hat jeder 'vernünftige Mensch' das was Kant anspricht in sich. Die Frage ist ob man sich selbst treu bleiben möchte. Auf jeden Fall Fall hat man reichlich Stoff zum Nachdenken!

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Inhaltlich brauchbar, anregend und verständlich

    Sicherlich kann man bemängeln, dass einige Dinge nicht vertieft genug zur Sprache kommen, die unausgesprochen Missverständnisse nach sich ziehen könnten. Das Nicht-Wollen-Können und das Nicht-Denken-Können hätte man noch stärker als das Einfordern von streng logischer Konsistenz herausstellen können (ich folge hier u. a. Rawls' Interpretation). Dies leuchtet insofern ein, als sonst doch wiederum ein Kriterium für den Inhalt des Wollens gegeben werden müsste, so dass man entweder zirkulär verfahren oder auf die Neigungen zurückfallen würde. Man hätte das also anders durchexerzieren können (Rawls macht hier einen plausiblen Vorschlag). Außerdem schärfte eine solche Vertiefung nochmal das Verständnis des Freiheitsbegriffs zusätzlich. Eine Aussage a la "Das kann man ja nicht wollen, wenn man sich einmal vorstellt, dass alle das als wollen können müssten." ist meines Erachtens jedenfalls zu unscharf, selbst wenn man sie der Einfachheit halber, oder weil man Kant unterstellt, ein Regelutilitarist zu sein, selbst bei Philosophen wie Habermas oder Sandel in ähnlicher Façon findet. Dieser Interpretation widerspricht aber zumindest auf den ersten Blick Einiges.

    Leider sind die Begriffe "Vernunft" und "Verstand" inhaltlich nicht klar genug bestimmt, sondern manchmal in einer Art Wechselspiel verwendet worden. Dies ist auch deshalb gefährlich, da die Kantsche Verwendung sich nicht immer mit dem heutigen Gebrauch decken dürfte. So haben ihm doch sogar einige vorgeworfen (z. B. Jakob Friedrich Fries), Kant habe Vernunft und Verstand verwechselt.
    Ähnliches gilt für manch' andere Unschärfen, die aber durch eine insgesamt gelungene Komposition und abwechslungsreiche Darbietung ziemlich wettgemacht werden. Und wirklich verstellend (wie bei manchem Youtube-Video!) wirkt das Ganze dann doch nicht, zumal die Zitate aus dem Original die didaktische Reduktion mehrmals entschärfen.

    Von daher danke!

    2 Leute fanden das hilfreich