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    Inhaltsangabe

    Das Buch, das die gesellschaftliche Debatte bestimmte: Sind unsere Kinder überhaupt noch zukunftsfähig? Michael Winterhoffs erschreckende Analyse einer modernen Gesellschaft mit psychischem Defekt: Ein Buch für alle, die verhindern wollen, dass wir unsere Kinder eines Tages nur noch hassen können...
    (c)+(p) 2010 Random House Deutschland

    Das sagen andere Hörer zu Warum unsere Kinder Tyrannen werden

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
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    Geschichte
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    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Ein Muss für Eltern - aber vor allem auch für Erzieher und Lehrer!

    Klar, Winterhoff polarisiert. Aber ohne eine extreme Darstellung würde auch dieses Buch einer der zahlreichen Larifari-Elternratgeber sein.

    Also: Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird belohnt! Für die Eltern, die ihre Kinder als "gleichberechtigt" statt "gleichwertig" ansehen, gibt es in dem Buch hingegen sicher einen Aufreger nach dem anderen.

    Zum Sprecher: Ich hätte wetten können, es liest der Autor selbst. Denn so klingt es ein bisschen. Aber eine extrem gute Sprecherstimme hätte vielleicht zuviel in den Text reingelegt und damit vom Inhalt abgelenkt oder ihn durch die Darstellung gar unbewusst bewertet.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Oberflächlich, enttäuschend und teilweise einfach

    Für wen - wenn nicht gerade für Sie - ist dieses Hörbuch besser geeignet?

    Menschen die Verwirrung in ihrem Kopf erleben wollen.

    Was hat Sie am meisten an Michael Winterhoffs Geschichte enttäuscht?

    Sehr oberflächlich, Binsenweisheiten, und viele Dinge schlicht falsch.

    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Helge Heynold gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    Nein

    Welche Szenen dieses Hörbuchs hätten Sie als Regisseur gestrichen?

    Alles :-)

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Habe dieses Buch auf Empfehlung als Hörbuch "genossen". Musste beim Anhören immer wieder mit dem Kopf schütteln.
    Im ersten Teil des Buches sind einige Dinge noch nachvollziehbar, allerdings auch trivial - Binsenweisheiten. Jeder weiß das, was dort steht. Und ich denke, dass heute niemand mehr wirklich an antiautoritäre Erziehung glaubt - aus dieser Zeit sind wir lange raus.

    Schlichtweg falsch ist dann aber die Beschreibung der Wahrnehmung der Kinder. Kinder würden ihre Umgebung als Gegenstände ("Nervenzelle Gegenstand") wahrnehmen, statt als eigenständiges Gegenüber ("Nervenzelle Mensch"). Mal abgesehen von diesen merkwürdigen Begriffen ist dies natürlich absoluter Quark. Schon ein Baby ist auf seine Mutter fixiert, und nicht auf Gegenstände. Wie sollte es da beziehungslos sein? Kinder sind Beziehungswesen, und zwar von Anfang an.

    Dann beschwert er sich, dass Kinder wie Erwachsene behandelt werden und entsprechende Freiheiten bekommen. Als Beleg hierfür nennt er offene Unterrichtsformen, bei denen kein Frontalunterricht, sondern Gruppentische gebildet werden, und selbständiges Arbeiten erwartet wird. Ich habe diese neue Unterrichtsform als wohltuende Neuerung gegenüber dem alten Frontal-Konzept empfunden, und noch nie so aufgeschlossene und positive Kinder erlebt wie an einer Schule wo das so gelebt wird. Frontalunterricht ist wie: "Wenn einer redet, und alles schläft, dann nennt man das: Unterricht!". Im Endeffekt habe ich sicher mehr durch YPS mit Gimmick gelernt als in mancher Schulstunde. Die Lernform in diesem Buch mit Erziehung in einen Topf zu werfen, ist also auch dumm.

    Schließlich gibt der Autor keine Lösungswege. Meine Vermutung ist, dass er die Wurzel der von ihm beschriebenen Probleme selbst gar nicht verstanden hat, und daher auch keine Lösung aufzeigen kann. Erfolgversprechender halte ich Erziehungsansätze die auf die Motivation zielen, Erfolgserlebnisse geben und die Frage nach dem "Warum" und den Zielen des kindlichen Denkens aufzeigen.

    Vielleicht sind Psychologen aber auch generell die falschen Erzieher. Wie sagte eine Freundin so schön, was Kinder wirklich brauchen: "Love and food" :-)

    19 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Überholter Erziehungsblickwinkel

    ich habe mich mit diesem Hörbuch aus beruflichen Gründen beschäftigt. Herr Winterhoff's Theorien beruhen auf seiner 25-jährigen kinderpsychiatrischen Praxis. Genau da sehe ich das Problem. Er schlussfolgert aus seinen Praxiserfahrungen mit verhaltensauffälligen Kindern auf alle Kinder. Sein Blickwinkel auf die Kinder ist oberflächlich und negativitätsorientiert. Ganzheitlichkeit lässt er vermissen. Er schreibt über vermeintlich "tyrannisches" Verhalten von Kindern und wie man dieses abtrainieren kann. In keinster Weise kommt die Frage zum Ausdruck, warum sich die Kinder so verhalten. Die Nöte, die die Kinder mit ihrem Verhalten zum Ausdruck bringen reduziert er auf das fehlen von Erziehung denn seiner Meinung nach liegt es schlicht daran, dass die Eltern es verpasst haben, mit ihren Kindern besseres Verhalten einzuüben. Hierbei befürwortet er die Anwendung von Lob und Strafen. Das Tadeln von vermeindlich negativem Verhalten bezeichnet er als spiegeln, was ebenfalls ein wichtiges Erziehungsmittel sei. (unter spiegeln verstehe ich etwas völlig anderes als Herr Winterhoff) die Existenz einer eigenen Persönlichkeit spricht Herr Winterhoff kleinen Kindern komplett ab. Das was für Erwachsene bei kleinen Kindern als eigene Persönlichkeit erscheinen mag, sei lediglich normales, narzisstisches, kleinkindhaftes Verhalten. Trainiert man nun mit den Kindern nicht, wie man sich richtig oder falsch verhält, dann bleibt dieses narzisstische, kleinkindhafte Verhalten ein Leben lang bestehen, weil die Psyche der Kinder sich ohne erzieherisches einwirken auf das Verhalten nicht entwickeln könne.
    Wenn man die Sache aus seinem Blickwinkel betrachtet, nämlich dass Kinder unperfekt, unfähig und manipulativ auf die Welt kommen und dann durch erzieherisches einwirken ihre Bezugspersonen zu gutem Verhalten erzogen werden müssen, mag das richtig sein.
    Wenn man die Kinder jedoch mit anderen Augen betrachtet, nämlich dass sie mit einer Menge Grundkompetenzen und Kooperationsbereitschaft auf die Welt kommen, wirken seine Ansichten doch eher altmodisch, überholt und antiquiert.

    9 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Pflichtlektüre für alle Eltern und Erzieher/Lehrer

    Inhaltlich halte ich das Buch von Michael Winterhoff für das entscheidene Buch zum Eltern-Kind- bzw. Erzieher-Kind-Verhältnis.
    Ich würde am liebsten jedem Elternpaar noch im Kreissaal dieses Buch in die Hand drücken wollen! Jeder Erzieher und Lehrer sollte in der Ausbildung damit konfrontiert werden.
    In seinem Buch zeigt Winterhoff die Resultate von Beziehungsstörungen auf, die vornehmlich auf der Partnerschaftlichkeit gegenüber dem Kind beruhen! Er kann deutlich machen, dass das zu einer Fehlentwicklung der kindl. Psyche führt.

    Leider sind seine Fallbeispiele erschreckend real! Ich erlebe täglich ähnliche Fälle! Winterhoff hat mit seinem Buch den kausalen Zusammenhang wichtiger Fehlentwicklungen verbalisiert, er hat die Basis der Phänomene erkannt und zeigt auf wie tief sie greifen! Auch ich stecke mittendrin!

    Eine Reflexion darüber halte ich für überaus wichtig. Nur so kann es zu einer gesunden Entwicklung der Individuen und Gesellschaft kommen.

    Die hier angebotene Hörbuchfassung überzeugt durch seinen guten Leser. Helge Heynold vermag es auch komplexere Sätze mit entsprechender Rythmik und Tonlage für den Hörer angenehm zu strukturieren.

    Ich bin überzeugt vom Buch und der Hörbuchfassung.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    schauderhafte Aussichten

    Ich stimme Winterhoff weitestgehend zu. Als Leitung und Erzieherin bekomme ich die Auswirkungen hautnah mit. Nachdem ich auch Mutter wurde und mein Kind mit den gleichen pädagogischen Grundsätzen erziehen wollte, merkte ich ab dem Alter von 3,5 Jahren das dies fatale Auswirkungen hatte. Heute bin ich die Erwachsene und meine Kinder... DIE KINDER!!! Ich sage wo es langgeht und die Kinder dürfen sich mit Dingen beschäftigen, die in ihrem wirklichen Kompetenz Bereich liegen. Das vereinfacht enorm den Alltag für alle Beteiligten.
    Meinen Beruf, der zugleich auch meine Berufung ist, werde ich allerdings vorerst nicht ausüben, da die Entwicklung der pädagogischen Betreuungseinrichtungen frappierend sind. Einerseits sollen wir nicht erziehen, andererseits sollen wir gesellschaftsfähige Menschen hervorbringen. Ein Widerspruch an sich... Sehr schade... Ich bedauere die heutige Generationen, da sie orientierungslos auf dieser Welt und in der Gesellschaft wandeln...

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Kurz: Kinder brauchen Grenzen - Lösung ... keine

    Der Titel ist provokant und damit das Beste. Auch wenn die ausführliche, gebetsmühlenartig wiederholte Analyse sicherlich interessante Aspekte hat, bleibt der Autor Lösungsansätze im für Interessierte Eltern / Lehrer schuldig und jammert eine gefühlte Ewigkeit über die böse Gesellschaft. Einzige Ideen am Ende sind Ganztagesschulen, frühe Vorschulen und die Großeltern, die konnten das ja damals besser...

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Ausgezeichnet

    Wer gerne einen fundierten Gegenentwurf zu all den antiautoritären Ansätzen heutiger Bildungskonzepte hören möchte, ohne dabei Respekt und Liebe seinen Kindern gegenüber außer Acht zu lassen, hat hier seine Quelle gefunden.
    Genau die richtige Länge, Sachverhalte des Modells gut erklärt. Es regt zum Mitnehmen von Methoden an.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Absolut auf den Punkt gebracht

    Obwohl ich einige Aussagen und Meinungen als doch zu überzogen fand (deshalb nur 4 Sterne), muss ich sagen, das Michael Winterhoff im großen und ganzen den Nagel ziemlich auf den Kopf getroffen hat. Leider wird er vorallem diejenigen erreichen, die sowieso schon seiner Meinung sind. Ich kenne einige Leute, welche voll und ganz hinter einer antiautoritären Erziehung stehen und ich bezweifle, dass man diese Menschen hiermit überzeugen kann. Denn auch hier ist der Narzismus und die Ignoranz der Eltern der Grund dafür, im Glauben zu sein, die einzig richtige Wahrheit zu kennen und sich jeder anderen Sicht auf die Dinge zu verweigern.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr lehrreich

    Das Verhalten der Kinder heutzutage wird durch gute Beispiele veranschaulicht. Das könnte so manchem die Augen öffnen. Ich habe mich für Kinderpsychologie interessiert, weil ich gerade selbst schwanger bin und mir schon seit Jahren auffällt, wie anders die Kinder und jungen Erwachsenen heute sind, geradezu sozial unfähig.
    Der Autor bringt die Materie sehr gut erklärt nahe.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    sehr interessant

    Hätte mich über Vorschläge gefreut, wie man es bei den Beispielen anders machen kann. Sehe die Entwicklung auch mit gemischten Gefühlen entgegen.