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    Inhaltsangabe

    Im Sommer 1864 verkaufte ein Mann Zwangsjacken. Es war heiß auf dem Marktplatz am Heiligengeistfeld vor den Toren Hamburgs. Die Menschen bestaunten seine seltsame Ware. Der Mann kam aus der Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg. Er war kein Patient. Er war der Leiter. Am Abend des Tages lachte der Mann Fanny Nielsen an und sagte, es sei keine einzige Jacke übrig geblieben. Nicht eine. Er habe den Zwang verkauft. Fanny Nielsen, einer Schauspielerin, gefiel diese Formulierung. Sie legte dem Mann eine Hand auf den Unterarm. Bald darauf kam es zu einem Unglück.

    Andreas Kollender hat sich beim Schreiben von dem historischen Ludwig Meyer inspirieren lassen, einem kämpferischen Psychiater, der seiner Zeit weit voraus war. Meyer, der die Wirren der 1848er-Revolution miterlebt hat, lehnte jegliche Form der Unterdrückung ab und wollte die Welt nicht nur für seine Patienten besser machen. Kollender hat einen brillanten Roman über einen humanen Reformer und dessen Leidenschaft für die freiheitsliebende Fanny geschrieben.

    ©2018 Pendragon (P)2018 Pendragon

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    Fürchterliche Sprecherin

    Das Buch ist gut und vor allem die Geschichte und ihre Einbettung in die Zeit interessant. Andreas Kollender kann schreiben. Das hat er schon bei Kolbe bewiesen. An der einen oder anderen Stelle passt allerdings die Sprache nicht zur erzählten Zeit. Mancher Satz klingt nach der Umgangssprache des 21. Jahrhunderts. Und wieso viele moderne Bücher hätte manche Kürzung der Erzählung durchaus gut getan. Es gibt nicht unerhebliche Längen. Was aber das Vergnügen an dem Buch drastisch schmälert ist sie aus meiner Sicht völlig ungeeignete Sprecherin. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Dialoge zwischen Männern geführt werden das Buch aus der Sicht eines Mannes erzählt wird, dass die Auswahl einer weiblichen Sprecherin fragwürdig erscheinen. Davon unabhängig fehlt Leonie Schliesing fast alles, was eine gute Hörbuchsprecherin auszeichnet.Sie klingt wie eine Oberstufenschülerin bei einem Vorlesewettbewerb. Nur wenn sie weibliche Dialogteile spricht, hört sich das authentisch an. Angesichts der großen Auswahl hervorragender Hörbuchsprecher ist die Auswahl von Leonie Schliesing ein Fehlgriff.