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Totenblick

Autor: Markus Heitz
Sprecher: Simon Jäger
Spieldauer: 13 Std. und 43 Min.
4.5 out of 5 stars (2.337 Bewertungen)
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Inhaltsangabe

"Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters", lautet die rätselhafte Botschaft, die ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten hinterlässt. Fieberhaft suchen die Ermittler vor Ort nach versteckten Hinweisen. Bis sie eine grauenvolle Entdeckung machen: Der Täter hat auf der Netzhaut seiner Opfer genau das Bild fixiert, das sie im Augenblick ihres Todes sahen.
©2013 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG (P)2013 audio media verlag GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1.420
  • 4 Sterne
    675
  • 3 Sterne
    180
  • 2 Sterne
    30
  • 1 Stern
    32

Sprecher

  • 5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1.762
  • 4 Sterne
    324
  • 3 Sterne
    46
  • 2 Sterne
    6
  • 1 Stern
    6

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1.190
  • 4 Sterne
    638
  • 3 Sterne
    225
  • 2 Sterne
    53
  • 1 Stern
    28
Sortieren nach:
  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Ereignissreicher Thriller...

Eine coole Idee, ein sympathischer Kommissar mit interessanten Kollegen und gerissenen Freunden, das gefiel mir sofort.

Die Story liest sich schnell, macht neugierig auf mehr und ich habe tatsächlich nach den einzelnen Gemälden gegoogelt, schließlich wollte ich über eine noch genauere Vorstellung der Tatorte verfügen. Die Beschreibung und Handlung der einzelnen Taten/Morde ist deutlich und ab und an brutal geschildert. Keine Angst, der Krimi ist im Gegensatz zu manch anderen Romanen geradezu blutarm. (Dieser Umstand gefiel mir gut!)

Markus Heitz schafft es gar wunderbar, ganz ohne sensationslüsternsten Gewaltszenen die Spannung aufrecht zu halten. Seine Charaktere sind durch die Bank gut beschrieben. Teilweise treten recht viele Personen in der Geschichte auf, was jedoch der Story nicht schadet. Verlauf und Handlung sind zu jeder Zeit schlüssig bis hin zum Schluss. Ja und da ist er plötzlich der Schluss!

Ein gelungener Showdown der für meinen Geschmack sehr gerne noch ausgearbeiteter hätte sein können.

Fazit: Ereignissreicher Thriller, welcher 13Std und 42 Minuten lang für eine stimmige und ungekürzte Unterhaltung sorgt!

55 von 61 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars
  • Wolfgang
  • Schladming, Österreich
  • 04.09.2013

Markus Heitz im Männlichkeitswahn

Leipzig wird von einem psychopathischen Serienmörder heimgesucht, der seine Opfer als Nachbildungen berühmter Gemälde arrangiert. Darüberhinaus versteht er es, Angst unter den Polizeibeamten zu säen: Derjenige, den der Blick aus den offenen Augen der Toten als erstes trifft, wird das nächste Opfer. Gemeinsam mit seiner engagierten Kollegin ermittelt Kommissar Peter Rohde, unterstützt von seinem guten Freund Ares Löwenstein, einem Personal Trainer und einstmaligem Mitglied der Motorradgang "Heaven's Demons". Der Zeitdruck steigt unerbittlich, denn der Täter läßt sie wissen, daß er mit seinen Vorhaben noch lange nicht am Ende ist ...

Nach dem starken "Oneiros" wagt sich Markus Heitz einmal mehr an einen Thriller mit übernatürlichen Elementen. Während im Vorgänger jedoch zentrale Elemente im Metaphysischen angesiedelt sind, trifft dies in "Totenblick" jedoch nur auf eine Nebenhandlung zu. Die Hauptgeschichte erweist sich letztlich als zur Gänze rational erklärbar, womit der Aspekt des Übernatürlichen relativiert wird. Somit lebt das Werk in erster Linie von seinen originellen Charakteren: Erzählt wird in bewährter Weise aus auktorialer Perspektive, wobei gleich drei Figuren wechselnd im Zentrum stehen. Neben dem namentlich lange unbekannten Serienmörder und seinem Jäger, dem Ermittler Rohde hat Heitz ganz offensichtlich einen Narren an seinem personifzierten Kriegsgott gefunden.

Ares Löwenstein - bereits der Name trieft vor Testosteron - ist ein knapp zwei Meter großer muskelbepackter Hüne, arbeitet als Personal Trainer und ist ein ehemaliges Mitglied der Motorradgang "Heaven's Demons" (eine interessante Anspielung auf eine real existierende Gruppe). Er ist liiert mit einer attraktiven Mathematik-Dissertantin, und sein Unterleib ist ein so essentieller Teil seines Wesens, daß seine größte Sorge den Abmessungen seines primären Geschlechtsmerkmals gilt, wenn er mitten im Winter nur mit Unterhose bekleidet im Fluß taucht.

Als zumindest originell darf die zweite Hauptfigur, Peter Rohde, gelten: Einen Kommissar, der in seinem Beruf durch ein nur schwer zu therapierendes Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom beeinträchtigt wird, ist nicht alltäglich.

Und schließlich werden Leser des Vorgängerbandes "Oneiros" mit einem Gastauftritt des Bestatters Konstantin Korff belohnt. Offensichtlich kann Markus Heitz der Versuchung jedoch nicht widerstehen, diesem doch etwas mehr Freiraum zu gestatten, sodaß der Epilog gänzlich unverständlich verbleibt, wenn man als Leser mit Korffs besonderer Gabe nicht vertraut ist. Mit ihm und auch Ares Löwenstein hat der Autor zwei starke Figuren erschaffen, denen er schließlich erliegt: Während die eine letztendlich die Handlung an sich reißt, schwingt sich die andere zum überzeichneten präpubertären Männlichkeitsideal auf.

Bei all der Freude über die zahlreichen Aspekte, die er in seine Geschichte einfließen lassen kann, scheint sich Markus Heitz im Gewirr der Nebenstränge zu verheddern. Wird zunächst die zentrale Handlung geschickt in mehrere parallel verlaufende aufgespalten, so wartet der Leser in manchen Fällen vergeblich auf eine zufriedenstellende Auflösung. Aus sprachlicher Sicht vermißt man außerdem die Verwendung des Plusquamperfekts, das dem Autor eigentlich zur Verfügung stünde, um Geschehnisse zu schildern, die vor der erzählten Gegenwart spielen.

Wie immer ist es jedoch nicht nur der aus dem Fantasy-Genre bewärte Stil des Autors, der den Leser / Hörer für den Roman einnimmt, sondern auch Simon Jägers Vortrag. Mißtrauen, Begeisterung, Verschlagenheit ... mit Stimmlage und Tempo versteht er es, alle emotionalen Nuancen, die der Text beherbergt, auszuloten. Ganz offensichtlich bereitet ihm der breite Leipziger Dialekt Vergnügen, den er hingebungsvoll zelebriert, wohingegen seine Artikulation französischer Lehnwörter wie "Restaurant" zu unfreiwilligem Schmunzeln führt.

Fazit:
Im Gegensatz zum übersinnlich inspirierten Thriller "Oneiros" wirkt "Totenblick" weitaus stärker geerdet, der Autor hat sich hier gegen die Möglichkeit entschieden, seine Geschichte in Richtung des Metaphysischen zu entwickeln. Obwohl er es zuläßt, daß seine Figuren das Ruder zuweilen an sich reißen, ist es dennoch der fesselnde Erzählstil, der regelmäßig darüber hinwegsehen läßt.

16 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

für Fans spannender Unterhaltung zu empfehlen

Die Geschichte ist nicht immer logisch und mit kleinem, aber unheimlichen Mystery-Anteilen. Über kleine unrealistische Sequenzen kann ich zugunsten der anhaltenden Spannung gut hinwegsehen; immerhin suche ich eine Geschichte und nicht die Realität. Hervorragend ist Simon Jäger als Vorleser, dem es gelingt, nur mit der Stimme die einzelnen Charaktere heraus zu arbeiten.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Sabieth
  • Bad Mitterndorf, Österreich
  • 06.08.2016

Spannend bis FAST zum Ende

Ich genoss das Buch über 99 Prozent der Zeit (diesbezüglich klare Kaufempfehlung von mir) - allerdings fühlte ich mich beim "showdown" an meine Schulzeit erinnert.

Wie oft war es mir bei Deutscharbeiten passiert, dass ich völlig in meiner Arbeit aufging, Zeit und Raum in dem sicheren Wissen vergaß, eine wirklich gelungene Leistung zu erbringen. Dann der Schock, wenn es hieß: "Noch 5 Minuten!"
Das hektische Aufsammeln der "losen Enden" um noch rechtzeitig einen möglichst eleganten Ausstieg aus der Geschichte zu schaffen....

Meine Assoziation am Ende dieses Buches: "Abgabetermin".

Aber das schmälerte das Hörvergnügen so gut wie gar nicht. Der Weg ist schließlich das Ziel!

18 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Schön schaurig

Also ich kann die vielen schlechten Bewertungen nicht verstehen. Habe das Hörbuch gerade zum 2. Mal gehört und bin immer noch beeindruckt, allein schon die Idee ist total abgefahren. O.k. das mit den vielen Morden wird zum Ende schon ein bisschen viel, aber insgesamt bekommt man solide Unterhaltung. Wer vorher Oneiros gehört hat ist wahrscheinlich im Vorteil, weil der Bestatter Korff dadurch besser zu durchschauen ist.
Wenn man mehr auf nette Romane ala Hera Lind oder subtile Thriller wie bei Mary Higgings Clark steht ist das Buch freilich nicht geeignet.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Dieser Autor wäre besser bei Fantasy geblieben...

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll - bin sehr überrascht und ganz und gar nicht angetan...

Am besten beschreibt es das Wort UN-GLAUB-WUERDIG - und zwar von vorne bis hinten.

Angefangen beim Täter und seinen extremen Taten und KEINERLEI Spuren - über die völlig unfähigen Polizisten, einer wie der andere! - bis hin zu den anderen agierenden Personen, die alle seltsam eindimensional bleiben, wie ein halbfertiges Bauwerk - - -
Der Autor verzettelt sich in vollkommen unwichtigem Klein-Klein ... aber den handelnden Personen mal etwas HIRN verpassen wäre ganz angebracht gewesen... Jede Menge Tote - meist gibt es noch nicht mal mehr Namen dazu, auch bleibt irgendwie völlig auf der Strecke, dass es ja eigentlich genug Grund gäbe, den Leser mitzunehmen in das Entsetzen, das damit eigentlich einhergeht... nix - es wird munter plappernd weitererzählt als wäre kaum was passiert!
Nur von den Wiederholungen der Eigenschaften der Akteure gibt es jede Menge - ENDLOS immer den gleichen Sermon....
Löwenstein ist RIESIG und kann richtig böse werden
Der Kommisar hat ADHS und ist IMMER überdreht (wie geht das überhaupt mit einer solchen Position zusammen??)
Der alkoholabhängige Kollege des Kommissars - WIE OFT DENN NOCH, dass er spindeldürr ist?
Der Täter - immer viel schlauer als alle anderen, nie gibt es irgendwo einen Zeugen, nie macht er Fehler? Und der Satz "Ich kann das" - warum immer wieder?

Ich habe das Ende herbei gesehnt, aber das Buch insgesamt nicht genossen.
Einzig Simon Jäger ist ein Lichtblick - wenn auch er sich von der Oberflächlichkeit und der UN-GLAUB-WÜRDIGKEIT der Geschichte hat anstecken lassen ... deswegen diesmal nur 4 statt 5 Sterne für Herrn Jäger!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Super Hörbuch!

Für mich war die Geschichte spannend vom ersten bis zum letzten Satz. Sehr gut aufgebauter Spannungsbogen ; in sich schlüssige Geschichte. Einfach Klasse!
Nicht zu vergessen: Exzellent gelesen! Ich bin begeistert! Unbedingt anhören!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Toller Thriller

toller Sprecher, Spannung bis zum Schluss. Langsam werde ich Heitz-Fan.
Unbedingt zum Hören weiter zu empfehlen

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannung pur!

Sehr spannende Geschichte! Hat mich bis zuletzt in Atem gehalten. Unerwartete Wendungen. Sehr gut gelesen!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Sehr spannender Thriller in Heitz Qualität

ich habe das Hörbuch quasi aufgesogen. sehr spannend mit einigen Wendungen mit denen man nicht rechnet.
und nur für die die das Ende nicht verstehen hört euch Oneros an da bekommt ihr den Kontext :)

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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