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Die verlorenen Schwestern (Sean Duffy 3) Hörbuch

Die verlorenen Schwestern (Sean Duffy 3)

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Inhaltsangabe

Nordirland, 1983. Als an einem Septembertag 38 IRA-Terroristen aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausbrechen, herrscht höchste Alarmbereitschaft: Unter den Flüchtlingen befindet sich der in Libyen ausgebildete Bombenspezialist Dermot McCann. Inspector Sergeant Sean Duffy drückte mit McCann die Schulbank, weshalb mit einem Mal der MI5 vor seiner Tür steht. Duffy soll McCann finden. Er weiß: Jeden Moment könnten Bomben hochgehen, doch McCann bleibt von der Bildfläche verschwunden.

Plötzlich wendet sich McCanns Ex-Schwiegermutter an Duffy. Sie will ihm helfen, allerdings nur unter einer Bedingung: Zuerst muss er das Rätsel um den Tod ihrer Tochter lösen. Vier Jahre zuvor war die Leiche der jungen Frau in einem von innen verriegelten Pub gefunden worden. Alles deutete auf einen Unfall hin, und doch ist die Mutter überzeugt, dass es Mord war. Aber wie sollte der Täter entwischt sein - bei verschlossenen Türen? Duffy ist ratlos, und die Uhr tickt...



>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2015 Suhrkamp Verlag AG. Übersetzung von Peter Torberg (P)2017 Audible GmbH

Kritikerstimmen


Cool, selbstironisch... Einen so guten Autor wie Adrian McKinty verlässt man nicht.
-- Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung


Vielleicht die coolste Nummer, die jemals Dienst getan hat in der britischen Kriminalliteratur...
-- Elmar Krekeler, DIE WELT


Derb und impulsiv, unverschämt witzig.
-- The Guardian

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    vena 03.02.2017
    vena 03.02.2017
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    "Klasse"

    höre die Geschichten Adrian McKinty sehr gerne zieht einen in den Bann. mehr davon
    Durch den Sprecher wird man in eine spannende Geschichte mit genommen. einfach nur toll.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sebastian 16.03.2017
    Sebastian 16.03.2017
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    "Gute Reihe"

    Gute und spannende Vortsetzung. Man kann dem Hauptdarsteller in dieser düsteren Zeit der britisch-irischen Geschichte angespannt folgen!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ewkrue Freimersheim Deutschland 18.02.2017
    ewkrue Freimersheim Deutschland 18.02.2017
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    "Spannende Geschichte"

    Der Krimi ist mit historischen Ereignissen verwoben. Die Suche nach dem Mörder wird gut darin eingearbeitet. Es gelingt gut sich in die Stimmung in Irland im Jahre 1984 hineinzuversetzen.
    Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Flyboy01 Hamburg 17.11.2017
    Flyboy01 Hamburg 17.11.2017
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    "Meisterprüfung mit 3 minus"

    "Verlorene Schwestern…" Wer hat sie verloren? Wo? Und warum? Egal - vergessen Sie's, es ist pure Lektoren-Lyrik. Denn mit diesem Buch hat der Titel nichts zu tun.

    Der englische Original-Titel lautet "In the Morning I'll be gone…" Klingt das nach einem Thriller der Handelsklasse "Hardboiled noire"? Mitnichten.

    Soll er auch gar nicht, denn entgegen der Verlags-Legende ist McKinty kein Verfasser düsterer Sagas aus dem Bürgerkrieg Nordirlands ("The Troubles"), sondern schlicht ein guter Krimi-Schriftsteller.

    Beweis? Die Jagd auf einen flüchtigen IRA-Bombenbauer bildet lediglich die Rahmenhandlung dieser Geschichte. Tatsächlich versucht sich McKinty an der Meisterprüfung aller Crime-Autoren: Die Lösung des Rätsels um den verschlossenen Raum.

    Darin eine Leiche. Alle Zugänge verriegelt, zugemauert. Ein Mörder kann unmöglich hinein gelangen – und schon gar nicht wieder hinaus. Mit welchem genialen Trick hat der Mörder das scheinbar unmögliche dennoch geschafft? McKintys Vorgänger erfanden bereits einen ganzen Strauß phantastischer Lösungen: Verborgene Türen, Geheimgänge, ja sogar einen mörderischen Orang-Uthan (E.A. Poe: "The Murders in the Rue Morgue").

    McKinty hat einen mysteriösen Todesfall in einem Pub erdacht. Drinnen die tote Lieblings-Tochter eines irischen Bauern-Barons mit besten Beziehungen zur IRA. Alle glauben an einen Unfall. Nur ihre Mutter nicht. Der Deal: Löst McKintys Held Sean Duffy das Rätsel und schnappt den Mörder, liefert sie ihm den IRA-Terroristen – ihren Ex-Schwiegersohn -ans Messer.

    Duffy ist der alte geblieben: "Probleme mit Alkohol, manisch-depressiv". So beschreibt ihn seine Ex-Freundin, eine Gerichtsmedizinerin, die er um eine Diagnose gebeten hat. Seine lakonische Schlussfolgerung: Weil aufgrund des herrschenden Bürgerkriegs-Elends alle in Nordirland saufen und depressiv sind, geht das soweit in Ordnung.

    Ehernes Gesetz der Rezensionen: Kein Spoiler. Darum Abbruch an dieser Stelle.
    Nur soviel: McKinty besteht seine Meisterprüfung mit einer 3 minus – an der Schwelle zur
    4 plus. In die Hall of Fame der Meister des verschlossenen Raums kommt er damit nicht.

    Dennoch ist "In the Morning I'll be gone" eine unterhaltsame, stilistisch eigenständige und atmosphärisch dichte Geschichte. Erzähler Peter Lontzek macht den Unterschied zwischen drei und vier Sternen aus. Seine Duffy-Darstellung ist überzeugend und seine zur Unterkühlung neigende Inszenierung erzeugt genau das schummrig-graue Zwielicht, in das McKinty sein gesamtes Setting taucht.

    Epilog: Den Titel des Bandes 4 der Duffy-Reihe, "Gun Street Girl", hat der Verlag glücklicherweise nicht angetastet und zum Popanz aufgeblasen. Eben diese Geschichte wurde kürzlich mit einem renommierten Preis ausgezeichnet. Er trägt sinnigerweise den Namen des Autoren, dem McKinty mit seiner Rätsel-Lösung nacheifern wollte: Edgar Allen Poe. Das lässt hoffen…

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Leofrank Leonberg, Germany 18.09.2017
    Leofrank Leonberg, Germany 18.09.2017
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    "Wie in alten Zeiten"

    Ich mag den Schreibstil. Er erinnert mich an die Zeiten, in der der Krimi auch spielt.

    Das ganze ist spannend erzählt und man bekommt ein wenig Nachhilfe zum Thema Nordirlandkonflikt. Obwohl ich diese Zeit bewusst durchlebt habe, wusste ich doch eigentlich wenig darüber, worum es eigentlich ging. Gerade die ersten Bücher sind da sehr informativ.

    Der Vorleser passt. Der ist stimmig.

    Die Geschichte selber ist sehr spannend und hörenswert.

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