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Inhaltsangabe

Der Absturz des Black-Hawk-Helikopters in Afghanistan ist schon schlimm genug. Doch an Bord befand sich ein hochrangiger Geheimnisträger der CIA. Wenn die Informationen in seinem Besitz an die Öffentlichkeit gelangen, würde das die ISAF-Allianz zerschlagen und Afghanistan dem Chaos preisgeben. Ryan Drake wird angeheuert, den Mann aufzuspüren und die Informationen sicherzustellen. Ein Routineeinsatz. Doch unvermittelt taucht die ehemalige CIA-Agentin Maras auf, die mit Drakes Schützling noch eine eigene Rechnung offen hat...
©2014 Blanvalet. Übersetzung von Wolfgang Thon (P)2014 Ronin Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    268
  • 4 Sterne
    190
  • 3 Sterne
    44
  • 2 Sterne
    5
  • 1 Stern
    4

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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    36
  • 2 Sterne
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Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
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    3 out of 5 stars

Clancys Erbe?

Zu Beginn ist ein kurzer Exkurs zwingend notwendig: König der US-Militär-Action-Literatur war der Amerikaner Tom Clancy. Sein Credo: Gutes Amerika, böse Terroristen. Amerika gewinnt. Immer. Clancy verstarb im Jahr 2013. Seine Bücher waren Welt-Bestseller ("Die Jagd nach Roter Oktober"), das Genre ein kommerzieller Erfolg. Darum braucht sein Verlag dringend einen Nachfolger. Und wie es aussieht heisst der – Will Jordan.

Die Parameter passen: Jordan ist ein begeisterter Militärhistoriker, Hobby-Boxer und Waffenspezialist. So teilt es sein Verlag mit. "Er hat persönlich jede Waffe abgefeuert, die in diesem Roman vorkommt", heißt es in seiner Kurz-Biografie. Ach ja, und er ist Engländer. Summa summarum sei deshalb hier der Schluss erlaubt, dass der Roman-Held Ryan Drake sein Alter Ego ist: Engländer, Hobby-Boxer, Waffenspezialist…

Jordans erster Drake-Roman ("Mission Vendetta") war eine Zumutung. Ein gedruckter plumper B-War-Movie, schauerlich schlecht vorgelesen. Es war allein das Interesse an der literarischen Entwicklung des Autors, die mich das Wagnis eingehen ließ, sein neues Buch "Der Absturz" herunter zu laden.

Jordans Erzählstil ist dem Clancys verblüffend ähnlich. Allerdings mit dem Unterschied, dass Jordan seine Lesern glücklicherweise nicht wie der verstorbene Großmeister mit end- und sinnlosen Details zur Ausrüstung der Elite-Fighter zu nervt. Zudem ist seine Haltung im Vergleich um Längen systemkritischer. Während Clancy die amerikanischen Tugenden preist und die ehrlichen, harten Jungs des US-Militärs feiert, sieht Jordan die Sache kritischer. Logisch, er ist Brite und damit zwar bündnistreu aber eben kein in der Wolle gefärbter US-Patriot. Das kommt dem Verlag entgegen, denn die Leserschaft weltweit steht den USA überwiegend skeptisch gegenüber.

Zur Handlung: Ein Blackhawk-Hubschrauber des US-Militärs wird in Afghanistan abgeschossen und ein überlebender CIA-Agent als Geisel genommen. Drake und sein "Shepard-Team" der Agency sollen ihn befreien. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Entführer ist ein Bösewicht, den Drake sehr gut kennt: Er hat ihn fünf Jahre zuvor gejagt und gefangen genommen. Als das Team die Trümmer des Blackhawk untersuchen will, geraten sie mit Söldnern des US-Sicherheitskonzerns "Horizon" aneinander. Eigentlich sollten sie auf derselben Seite wie Drake stehen – doch irgendetwas stimmt hier nicht, ahnt er und beginnt nachzuforschen…

Ob nun mit tatkräftiger Unterstützung eines Lektors oder aus eigenem Antrieb – Jordan hat sich weiter entwickelt: Weniger Klischee, mehr harte Realität. Weniger Eintönigkeit, mehr überraschende Wendungen. Allerdings scheitert er immer wieder, wenn er die Psychologie seiner Protagonisten zu zeichnen versucht. Zuviel Holzschnitt, zu wenig Einfühlungsvermögen.

Was sich leider nicht geändert hat ist der Sprecher Mark Bremer. Der ehemalige NDR-Rundfunkredakteur ist dort noch immer in Radio-Shows als Sprecher zu hören und das kann er ohne Frage. Doch ein Buch zu spielen statt abzulesen, dass kann er bei allem Respekt leider auch bei Jordans zweitem Buch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Bremer selbst offenkundig wenig vom Militär hält – er ging zum THW statt zum Grund-Wehrdienst.

Die Strategie des Verlages scheint aufzugehen: Wer Clancy mochte, wird Jordan mögen.








14 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Mässige Handlung. Sehr detaillierte Schilderungen.

Die Story ist eher mässig. Die Schilderungen sind teilweise zu detailliert und langatmig. Sprecher ist okay.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Gefällt mir gut, aber

Die Story ist konsistent und spannend aufgebaut.
Die Charaktere werden ausreichend dargestellt, wobei man ab und zu durcheinander kommt, wer jetzt im Endeffekt wohin gehört.

Störend für mich ist der Sprecher. Er hat zwar eine passende erzählstimme, aber sein Englisch, sowie seine Markenkenntnisse sind mangelhaft.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Sprecher geht gar nicht...

Besser als Teil 1, aber der Sprecher macht viel kaputt, warum nicht z.B. Matthias Lühn?

Story an bekannte Clancy Spion Romane angelehnt, aber stringenter und weniger Equipment-Verliebt...

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

etwas weit hergeholt aber klasse .

Die Geschichte ist etwas weit hergeholt und Rambo mäßig aber klasse gemacht. So nun auf zu Teil 3

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Gute Schreibe - haarsträubende Story

Was hat Ihnen am meisten an Der Absturz (Ryan Drake 2) gefallen? Was am wenigsten?

Die gesamte Story ist spannend.Total genervt bin ich vom erneuten Auftreten der psychopathischen Ex-Agentein Anya. Der Autor hat anscheinend eine Schwäche für Lara-Croft-Amazonen. Er stattet Anya jedoch mit soviel Skrupellosigkeit aus, dass sie völlig unsympathisch und abstoßend wirkt. Ein Racheengel oder besser gesagt ein Racheteufel, der am laufenden Band andere Menschen für seine abstrusen Ziele über die Klinge springen lässt. Dass die Hauptperson., der CIA-Agent Drake, dieser Kriegsfurie verfallen ist und sogar seine besten Leute für sie opfert, macht auch ihn fragwürdig.

Würden Sie sich jetzt auch für ein anderes Hörbuch von Will Jordan interessieren? Warum oder warum nicht?

Nachdem schon angekündigt ist, dass diese verrückte Anya auch im nächsten Roman um Drake eine Rolle spielen wird, werde ich das nächste Hörbuch wohl nicht kaufen. Schade. Will Jordan vergeudet sein offensichtlich vorhandenes Talent.

Welche drei Worte charakterisieren Ihrer Meinung nach am besten die Lesung von Mark Bremer?

Er kann ganz gut die verschiedenen Personen charakterisieren, ohne dabei in eine übertriebene Maniriertheit zu verfallen. Ein Hörbuch ist kein Schauspiel. Ich finde es immer zum Lachen, wenn Sprecher weibliche Figuren mit Stimmen sprechen lassen, die an die Biene Maja erinnern. Da ist mir Bremers Sachlichkeit wesentlich lieber.

Wenn dieses Hörbuch ein Film wäre, würden Sie ihn sich ansehen wollen?

Kommt auf den Regisseur an. Ich würde den Drehbuchautoren allerdings empfehlen, Anya zu "killen".

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Es ist ein Roman, der die Machenschaften der CIA aus einer recht kritischen Perspektive zeigt, was eigentlich positiv ist.Dazu bedient der Autor sich allerdings einer Protagonistin, deren melodramatische Überhöhung einfach nur nervt.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Dirk
  • Hamburg, Deutschland
  • 02.02.2015

Spannendes Buch

Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

Ja

Welche Figur hat Ihnen am besten gefallen? Warum?

Die Figur der Anja, mal eine Frau als harter, konsequenter Kämpfer

Welche Figur hat Mark Bremer Ihrer Meinung nach am besten interpretiert?

die Figur der Anja

Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

nein

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Es ist ein sehr amerikanischer Roman über angehörige der CIA. ich mag diese Art der Romane .

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

spannend bis zum Ende

Sehr gut gelesene spannende und realistisch erscheinende Story. hörenswert, insbesondere auch wegen der geschichtlichen Bezüge nicht nur zu den Briten

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannung bis zum ENDE

nach dem ersten Teil - leichter Bedarf gleich weiter zu machen - Bedürfnis voll erfüllt !!! Morgen gehts mit Teil drei weiter ;-)

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Gut angefangen, stark nachgelassen

Der Anfang der Geschichte klang vielversprechend und war gut. Dann irgendwann im Verlauf ist alles gekippt. Tatsächlich kam es mir vir, als gab es mit Ania einen Bruch. Die Charaktere wurden unausgeglichener, die Story schlechter und der ganze Schreibstil nahm ab. Je mehr sich die Geschichte dem Ende genähert hat desto mehr habe ich dasselbe herbei gesehnt. Für mich keine Empfehlung! Das hier war ein Testballon, da mir der erste Teil gut gefallen hat, aber ich werde die Serie nicht fortsetzen.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich