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Das Schwert des Zaren Hörbuch

Das Schwert des Zaren

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Inhaltsangabe

1696: Vor der türkischen Festung Azov am Schwarzen Meer steht der junge Zar Peter vor einer ausweglosen Situation. Sein erster Feldzug scheint zum Scheitern verurteilt. Nur dank der Hilfe von Peter Schaffirow, einem versehentlich zwischen die Fronten geratenen Diamantenhändler jüdischen Glaubens, gelingt die Einnahme. Als Dank für dessen Dienste stellt der Zar Schaffirow zunächst in niederen Diensten unter seine Fittiche - und macht ihn im Verlauf zum Chef seines Geheimdienstes. Die beiden Männer werden im Lauf der Jahre und auf zahlreichen Eroberungszügen zu Vertrauten - und zu erbitterten Rivalen, als die große Politik und die Liebe einen Keil zwischen die Freundschaft treibt ...

©2013 ACTION VERLAG (P)2013 ACTION VERLAG

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Andrea Jordan Zürich 05.08.2013
    Andrea Jordan Zürich 05.08.2013
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    "Etwas langatmig aber trotzdem interessant"

    Als treu ergebene Freund des russischen Zaren Peter baut Peter Schaffirow - ein vielgereister und gebildeter jüdische Diamantenhändler - die Aufbau und Leitung des russischen Geheimdienstes. Durch Schaffirows Augen erleben wir wie der Zar hartnäckig versucht Russland zu modernisieren und zu Grossmacht zu verhelfen. Sowohl der Widerstand der verschiedenen Schichten des russischen Volkes, als auch der Einfluss der orthodoxen Kirche ist sehr interessant und nachvollziehbar beschrieben.

    Der letzte Teil der Buchbeschreibung von Audible stimmt nicht: "Die beiden Männer werden im Lauf der Jahre und auf zahlreichen Eroberungszügen zu Vertrauten - und zu erbitterten Rivalen, als die große Politik und die Liebe einen Keil zwischen die Freundschaft treibt" ... Ganz im Gegenteil: Peter Schaffirow ist glücklich mit Anna aus einem Bojaren-Familie verheiratet während der Zar ein Bauernmädchen liebt. Statt Keil zwischen ihnen wachsen zu lassen, verliert Schaffirow durch seine Treue sogar seine Seele im Dienst des Zaren.

    Der Sprecher ist nicht gerade mein Lieblingsvorleser. Mich irritiert wie er immer wieder die Satzenden betont und kein Unterschied zwischen den Sprechstimmen der beiden Peters macht. Darum nur 4 Sterne.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    shadowbiker62 Ladbergen, Deutschland 14.09.2013
    shadowbiker62 Ladbergen, Deutschland 14.09.2013
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    "Langatmig aber dann doch wieder Interessant"

    Die Geschichte des Zaren Peter und seiner rechten Hand ist sehr Interessant. Wenn man einmal drin ist, wird es schwer abzuschalten. Recht verwirrend sind für mich die verschiedenen russischen Namen gewesen. Der Sprecher war aber etwas schwach. Tut mir leid Herr Großner - man merkt, dass Sie sich redlich bemühen, aber Sie können auch Ihre Herkunft nicht vertuschen. Und wenn dann der Zar mit leicht hessischem Akzent spricht - das hat mich gewaltig gestört.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Frank Schwerin , Mecklenburg 19.10.2017
    Frank Schwerin , Mecklenburg 19.10.2017 Bei Audible seit 2017
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    Geschichte
    "Schwache Story und Vorleser mit S-Fehler"

    Ich hatte gehofft ein Buch wie Tolstois "Peter I." vorzufinden. Ich hatte lange Zeit überlegt mir dieses Buch zu kaufen. Es ist eine bittere Enttäuschung. Die Autorin (ja, hinter dem Pseudonym Peter Urban steckt eine Frau) hat es nicht im geringsten geschafft eine "russische" Atmosphäre zu vermitteln. Die Personen bleiben blass. Historische Fakten werden irgendwie eingearbeitet. Es werden keine Beziehungen der Leser/Hörer zu den handelnden Personen aufgebaut. Selbst die Hauptperson Schafirow wird distanziert mal als "der Jude", "der Spion" oder "das dritte Siegel" bezeichnet. Warum wird er nur in der direkten Rede mit "Peter Pawlowitsch" bezeichnet? Dazu kommt, dass russische Wörter nicht so aus der kyrillischen in die lateinische Schrift übertragen worden sind, dass sie der unkundige Vorleser richtig aussprechen konnte. Bei den Namen wird z. T. die deutsche Variante benutzt (z.B. Zar Peter I.) Alle anderen Figuren gleichen Namens sollten aber mit dem russischen "Pjotr" benannt werden. (Die anderen heißen doch auch z.B Pawel und nicht Paul.)
    Hin und wieder tauchen russische Wörter auf (u.a. Polkownik statt Oberst), die man deutsch übersetzt nutzen sollte, weil sie nicht russisch sprechenden Menschen nichts sagen.
    Aber das Schlimmste ist die Auswahl des Vorlesers. Das er einen S-Fehler hat, tritt schon fast in den Hintergrund. Herr Großner hat hat sich vorher ganz sicher nicht im geringsten mit der russischen Sprache beschäftigt. Es würde jedem Hörer/Leser sofort auffallen, der englischsprachige Begriffe mit deutscher Betonung und eingedeutschter Aussprache vorgesetzt bekäme. Russisch ist hierzulande immer noch exotisch. Die Betonung ist anders als im Deutschen. Es heißt nicht Pé-trowitsch, sondern Petrówitsch. Der See heißt Ládoga und nicht Ladóga usw.. In der russischen Sprache wird ein "e" nicht wie ein deutsches "e", sondern "je" ausgesprochen. (z. B. nicht Ewdokia, sondern Jewdokia) Wenn das "e" in einem Wort betont wird, wird es sogar als "jo" ausgesprochen. In der kyrillischen Schrift gibt es ein zweites "e", dass als kurzes "ä" gesprochen wird und mit einem anderen kyrillischen Buchstaben geschrieben wird. So könnte ich noch mehr Beispiele anbringen. Bücher sollten nicht nur unterhalten, sondern auch bilden.
    Das Buch bekommt keine Empfehlung von mir.

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  •  
    Tom Fabian Leipzig 17.11.2013
    Tom Fabian Leipzig 17.11.2013
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    Geschichte
    "Ich schlafe immer noch...."

    Man war das ein Krampf... ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das Hörbuch eher beende, aber dann will man ja doch das Ende wissen. Lieber Herr Großner, wenn irgendwo eine Stelle als Synchronsprecher frei wird, dann bitte den Psychotherapeuten sprechen, ruckzuck ist man weg! Meine Empfehlung an alle hörenden Autofahrer, alle Assistenzsysteme einschalten, dass nichts passiert.

    Die Geschichte ist nicht spannend, eine historische Aneinanderreihung von Langweiligkeiten, verbunden mit russischen Vor- und Vatersnamen, dass man irgendwann den Faden verliert. Zwischen Peter Zar und Peter Nichtzar kommt bis zum Ende nichts, keine Frau funkt zwischen beide, alles ist vorhersehbar.
    Daher leider nur 2 Sterne.

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