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Das Eulentor Hörbuch

Das Eulentor

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Inhaltsangabe

Im November 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard. Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen das Rätsel des Bauwerks lösen, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern...

©2008 Andreas Gruber (P)2015 Audible GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

3.7 (358 )
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Geschichte
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Sprecher
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    Matthias Berlin, Deutschland 06.04.2015
    Matthias Berlin, Deutschland 06.04.2015
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    "Schöner kleiner Roman mit H.G.Wells-Touch"

    Mich wundert, dass dieser originelle Schauerroman hier doch recht mau wegkommt bei vielen Hörern. Das liegt vielleicht daran, dass ein wichtiger Zweig der unheimlichen Literatur heute unüpopulärer denn je ist - der Grusel- oder Schauerroman, also ein nur andeutender Roman, der nicht grell ausmalt, sondern subtil andeutet und vieles im Halbdunkel läßt. Ich finde, man muß nicht immer für jedes Rätsel eine lösung präsentieren. Auflösungen bedeuten auch immer, dass sich anfängliche Mißtöne in wohlige Klänge auflösen. Man macht den buchdeckel zu und weiß alles. Das kann auch langweilig sein. Im Krimi ist das ja o.k., aber in der phantastischen Literatur....? Diejenigen, die immer am Ende eines Romans konsequent eine glatte Rechnung ohne Brüche verlangen, dürfen mich gern disliken, dass es nur so raucht - ich verstehe ihre Enttäuschung, liebe aber eben auch Fragmentarisches und Fragezeichen und denke so auch viel länger über bestimmte Bücher nach. Ich bin der felsenfesten Meinung, dass Andreas Gruber, ein ganz großes Talent der neuen Phantastik-Szene, hier alles richtig gemacht hat.
    Bei einer dramatischen Pol-Expedition wird ein unheimlicher Schacht entdeckt. Er geht tief in die Erde hinein, wirkt künstlich und scheint endlos. Scheint...? Tiefer und tiefer erkundet man das seltsame Gebilde in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Bis die Realität sich ab einer bestimmten Tiefe sonderbar verändert...
    Mit viel Fingerspitzengefühl auch für kleine Nebenfiguren beschreibt Gruber, wie das ist, wenn ein Projekt plötzlich an seine Grenzen stößt - weil es keine gibt. Kabel reichen nicht, Geld wird knapp, Arbeiter drehen durch. Er kostet seine Idee vom supertiefen Tunnel genüßlich aus - löst das aber viel atmosphärischer als der (wirklich fade) Klassiker von Bernhard Kellermann ("Der Tunnel", 1913). Die Stimmung und der Stil erinnern glücklicherweise nicht an Kellermann, sondern angenehm teils an Jules Verne, teils an H.G.Wells. Das Beklemmende, Surreale ist immer präsent, trotz oder grade wegen des gemächlichen, detailreichen Erzähltempos.
    Der Showdown ist schön gruselig. Old school. Wunderbar.
    Christian Jungwirt, dessen Vorstragsstil etwas an den von Johannes Steck erinnert, macht einen guten Job. So ganz glücklich bin ich dennoch nicht. Der Ich-Erzähler ist ein Mitzwanziger - da passt keine alte Männerstimme. Und Jungwirt schafft es auch nicht immer, die gruslige Atmosphäre adäquat zu vermitteln, dafür ist er dann doch einen Hauch zu nüchtern. Das wäre was für Teschner, Nathan oder Köberlin gewesen. Trotzdem anhörenswert!

    19 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Saarpirat Saarbrücken 13.04.2015
    Saarpirat Saarbrücken 13.04.2015
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    "(K)ein klassischer Schauerroman"

    Wie einige der geschätzten Vorrezensenten auch, bin ich bei dem Eulentor auch an die Schauerromane des neunzehnten Jahrhunderts erinnert. Stoker, Shelley, Poe und natürlich auch Verne geistern mir da durch den Kopf. Aber, auch ohne auf den nicht vorhandenen Buchrücken zu blicken, das Wert ist von 2008 und nicht von 1908 oder noch deutlich älter.

    Gruber spielt gekonnt mit einen meist nur angedeuteten Schauer und dem stets in der Tiefe lauernden Grauen. Das Buch bleibt spannend und fesselt, obwohl es vordergründig oft sehr technisch und verkürzt rüberkommt. Der kleine Roman konzentriert sich auf wenige Personen und auf eine karge Landschaft. Er ist wirklich großartig geschrieben. Aber so richtig überzeugt bin ich trotzdem nicht davon. Dafür bleiben mir dann doch am Ende zu viele Fragen offen. Aber ein noch größeres Grauen (der Erste Weltkrieg) beendet die Forschungsarbeiten endgültig.

    Rundum lobenswert ist die hervorragende Leseleistung von Christian Jungwirth.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Jartul 13.03.2015
    Jartul 13.03.2015
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    "Sehr flach"

    Pfuuuhhh. Anstrengend. Keine Überraschungen, kein Grusel, keine lebendigen Personen. Einfach und dozierend handlungsstrang geschildert. Konnte mich kaum mit den Personen identifizieren :(

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Wolfram Ottenbach, Deutschland 27.02.2015
    Wolfram Ottenbach, Deutschland 27.02.2015
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    "Zu wenig Spannung"

    Es wird mit wenigen Spannungselementen versucht eine Geschichte zu füllen. Unendlicher Schacht, unendliche Dunkelheit, Eulen, und am Ende einem Untoten. Der Rest bleibt blass, weil zu viel über die Expedition und auch den Stationsaufbau berichtet wird. Dadurch kommt die Düsternis der Stimmung, die sich unaufhaltsam in den Personen ausbreitet nicht wirklich bei mir an. Zudem verläuft das Ganze im Sande. Es fehlen jede Menge Antworten. Schade.

    7 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    bella 26.03.2015
    bella 26.03.2015
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    "Brilliant !"

    ich kann die vorhergehenden schlechten Rezensionen wirklich kaum verstehen. Hier liegt - endlich einmal - ein intelligenter Thriller mit Mystery-Einschlag vor, der bis zur letzten Minute zu fesseln weiß. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Anfangs fühlte ich mich ein wenig an Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" erinnert, da der Erzählstil ähnlich ist. Wahrscheinlich nicht für jeden Hörer geeignet. Wer aber gerne auf billige Effekthascherei und Splattereffekte zum Spannungsaufbau statt einer guten Story verzichten kann, kommt hier auf seine Kosten.

    6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Manuel 17.07.2016
    Manuel 17.07.2016
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    "Mal was anderes"

    Nicht das, was man bisher von Andreas Gruber kennengelernt hat. Dennoch erfrischend anders und für lange Bahnfahrten, Flugreisen oder schlaflose Nächte wunderbar geeignet.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    H. 16.02.2015
    H. 16.02.2015
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    "Langweilig"

    Der Inhalt klang so spannend und vielversprechend. Aber das war wohl nix. Eigentlich hört sich das ganze mehr nach einer Dokumentation an. Gespräche innerhalb der Personen finden garnicht statt. Man lernt die Personen auch nicht kennen. Das ganze wird einfach im Dokumentationsstil runtergerasselt. Dann wird das Loch entdeckt. Es passiert wieder nichts. Um das Loch herum wird eine Station errichtet und Gebäude, worüber ausführlich wieder berichtet wird ohne das etwas passiert. Die letzte Stunde wird dann versucht durch ein merkwürdiges Wesen Spannung aufzubauen, was meiner Meinung nach nicht gelingen will.
    Mir jedenfalls hat es nicht gefallen. Der Sprecher war ganz okay.

    7 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Susanne 24.02.2015
    Susanne 24.02.2015
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    "Neeee"

    Das eulentor zieht sich lange und zäh dahin, beschreibt die Forschungsreise und den Aufbau der Station. Spannend ist es eigentlich erst die letzte Stunde. Kein logisches und schlüssiges Ende. Neee, echt nicht.

    3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Amazon Kunde 14.11.2017
    Amazon Kunde 14.11.2017
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    "Langweilig "

    Eine unfassbar zähe und lahme Geschichte. Ich musste das Hörbuch in 1,3-facher Geschwindigkeit anhören, um überhaupt bis zum Ende durchzuhalten. Ich hätte längst abbrechen sollen, hoffte aber zu lange und leider völlig vergeblich darauf, dass die Story irgendwann die Kurve bekommt und mich doch noch mitreißt.

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  •  
    Bianca Flier 79379 Müllheim 24.03.2017
    Bianca Flier 79379 Müllheim 24.03.2017
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    "Spannende Arktis-Expedition mit Mystery-Effekt"

    Andreas Grubers Abenteuerroman "Das Eulentor" erzählt - im Ich-Stil - von einer Arktis-Expedition von 1911 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914.

    Der junge Wiener Arzt Alexander Berger möchte aus dem gewohnten Tritt seines Alltags ausbrechen und organisiert ein Expedition in die Arktis. Ziel: Eine Karte von Spitzbergen anzufertigen, die es bis dahin noch nicht gab.

    Mit einem Team von fünf Mann bricht er als Expeditionsleiter auf. Eine Aufgabe, mit welcher er, wie sich immer wieder im Laufe der Handlung zeigt, total überfordert ist. Der junge Mann, dem es an jeder praktischen Erfahrung mangelt, führt die Expedition von einem Katastrophen-Szenario ins andere, trifft falsche Entscheidungen, kann sich nicht so recht durchsetzen.

    Zu den Strapazen der Expedition gesellen sich rasch immer schlechter werdende Wetterverhältnisse. Noch ehe sie die Hälfte des Weges zurückgelegt hat, ist die Aktion eigentlich schon gescheitert. Als sich eines Nachts eine Art Erdspalt unter dem Team-Zelt öffnet, entdecken die Männer einen endlos tiefen, geheimnisvollen Schacht. Zwar findet Berger bald einen Sponsor, welcher die Erforschung dieses unbekannten Abgrundes finanziert, doch der Schacht hat eine unheilige Wirkung auf die Mitglieder des Teams. Tod und Wahnsinn halten bald reiche Ernte.

    Eine mysteriöse Schnee-Eule erscheint wie ein Unglücksvogel und ein unseligres Omen immer wieder.

    Die Geschichte ist wirklich sehr, sehr spannend geschrieben. Es vergeht keine Minute, in der nicht irgend etwas (Schlimmes) passiert. Berger hat es zunehmend mit Leuten zu tun, die den Verstand verlieren. Und er selbst trifft immer wieder falsche Entscheidungen - oder die richtigen Entscheidungen zu spät.

    Bergers schwacher Charakter kostet diese Hauptfigur, die ja die Geschichte in der Ich-Form erzählt, nach und nach doch einige Sympathie-Punkte. Und was es nun eigentlich mit dem Eulentor auf sich hat, bleibt ein Mysterium.

    Die Spannung reißt nie ab im Verlauf der Handlung. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin, werde ich mir das Hörbuch sicher wieder anhören.

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