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Blackout Hörbuch

Blackout: Morgen ist es zu spät

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Beschreibung von Audible

Überleben in der Dunkelheit - Marc Elsbergs Thriller „Blackout“

Als in ganz Europa die Stromnetze zusammenbrechen, stehen die Menschen vor dem Kampf ums Überleben. Der italienische Informatiker Piero Manzano gerät unter Verdacht. Dabei ist er selbst auf der Suche nach den Verantwortlichen. Auch Europol-Kommissar Bollard kämpft gegen die Hacker, die anscheinend für den Angriff verantwortlich sind.

Was passiert, wenn der Strom ausgeht, es kein Wasser mehr gibt und uns keine Hilfe mehr erreicht? Marc Elsberg eröffnet in seinem gut recherchierten Thriller „Blackout. Morgen ist es zu spät“ ein verstörendes Szenario einer Welt, die die Menschheit in die Zustände des Mittelalters zurückwirft.

Der beliebte Schauspieler Steffen Groth bringt dem Hörer in seiner mitreißenden Lesung die Beklemmung in dieser Ausnahmesituation nahe. Vergleichbar mit Frank Schätzings „Der Schwarm“ oder Andreas Eschbachs „Ausgebrannt“, empfehlen wir „Blackout“ für Hörer, die sich gern auf „Was wäre, wenn...“-Szenarien einlassen.

Audible wünscht gute Unterhaltung!

Inhaltsangabe

Zuerst ging das Licht in Italien aus. Dann brechen in ganz Europa die Stromnetze zusammen, die Kraftwerke schalten sich ab. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht zu den Behörden durchzudringen - erfolglos. Als der Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen plötzlich dubiose E-Mails auf seinem Computer auf. Er gerät selbst unter Verdacht, und ihm wird klar, dass sie gegen einen ebenso verschlagenen wie unsichtbaren Gegner kämpfen. Unterdessen herrscht Finsternis in Europa, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.

©2012 Blanvalet (P)2012 Random House Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

4.5 (9775 )
5 Sterne
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4 Sterne
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Gesamt
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Geschichte
4.4 (7355 )
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1 Stern
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Sprecher
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    New Jörg Deutschland 17.03.2013
    New Jörg Deutschland 17.03.2013
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    "Alberne Stimmen machen die Spannung kaputt"

    Wie schwer es ist, verschiedenen Personen eine eigene Stimme zu verleihen wird in diesem Hörbuch deutlich. Die durchaus interessante und ernsthafte Geschichte wird unfreiwillig komisch, wenn der Sprecher Steffen Groth mit ins groteske verstellter Stimme den Bogen allzu oft überspannt. Warum z.B. muss ein 65-jähriger klingen wie Loriot als Opa Hoppenstedt ? Je mehr Personen ins Spiel kommen, um so unerträglicher wird das Ganze. Oft war ich mir nicht sicher, ob im Augenblick ein Mann oder eine Frau sprechen soll. Fürchterlich. Nur wenige Sprecher können so etwas wirklich glaubwürdig rüberbringen. Stefan Kaminski ( LAUTLOS von Frank Schätzing) hat mich da sehr beeindruckt. Dieser wäre auch hier die richtige Wahl gewesen. Manche Hörbücher vermitteln ein Gefühl Von Kopfkino. Doch nach BLACKOUT bleibt bei mir der Eindruck eines deutschen Kopf-Fernsehfilms mit Laiendarstellern zurück. Schade. Trotzdem 2 Sterne, weil die Story wirklich interessant und gut recherchiert ist.

    8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    papercuts1 Deutschland 18.04.2012
    papercuts1 Deutschland 18.04.2012
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    "In Europa geht das Licht aus"

    Fazit:

    Wer sich für die Gefahren der modernen Energietechnologie interessiert und es gerne spannend hat, der ist bei Elsberg genau richtig. BLACKOUT ist eine geschickte Vermengung von Thriller, ‘Endzeit’-Szenario und mahnendem Vortag über die Risiken, die wir mit der computerisierten Steuerung unserer Stromnetze vielleicht doch sehr blauäugig eingehen. Über die stellenweise etwas trockene Materie helfen sympathische Charaktere hinweg, die uns mit ihrer Jagd quer durch Europa bestens unterhalten und auch so manchen Schrecken einjagen. Leichte Punktabzüge gibt es bei den Terroristen und den Beweggründen für ihre Taten, was den Showdown etwas schwächt. Als Hörbuch empfiehlt sich BLACKOUT besonders, benutzt der Sprecher, Steffen Groth, den europäischen Charakter der Geschichte doch, um sich mit Begeisterung in die verschiedenen Akkzente der internationalen Besetzung zu schmeißen.

    16 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Andrea - Buechereule.de 28.03.2012
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    "Ein spannender und höchst erschreckender Thriller"

    Der Informatiker und ehemalige Hacker Piero Manzano wird, als eine Ampelanlage ausfällt, in einen Autounfall verwickelt. Seine Kopfverletzung muss im Krankenhaus genäht werden und auf dem Rückweg bemerkt Piero, dass überall der Strom ausgefallen ist. Zu Hause angekommen, muss er jedoch feststellen, dass es nicht nur keinen Strom, sondern auch kein Wasser mehr gibt.

    Piero verbringt den Abend mit seinem Nachbarn und als der in seine Wohnung gehen möchte, fällt den beiden die funktionierende Straßenbeleuchtung auf, während im Haus weiterhin kein Strom vorhanden ist. Darauf hin schaut sich Piero seinen Smart Meter – einen intelligenten Stromzähler - näher an. Mit diesen neuen Stromzählern kann man nicht nur den Stromverbrauch feststellen, nein – man kann die Zähler auch fernsteuern und genau das scheint passiert zu sein, wie Piero seinem Nachbarn erklärt. Mit einer Umprogrammierung durch Piero haben er und sein Nachbar nun wieder Strom worüber sich beide allerdings nur kurz erfreuen, denn am nächsten Tag sind sie wieder ohne Strom und nicht nur sie. Was in Italien und Schweden angefangen hat, breitet sich nach und nach über ganz Europa aus.
    Was anfangs nur Kleinigkeiten waren, wird europaweit zum Riesenproblem: es gibt kein Bargeld mehr, kein Strom, kein Wasser, keine funktionierenden Tankstellen, Notstromaggregate in Krankenhäusern und Kernkraftwerken funktionieren irgendwann auch nicht mehr und so nehmen die Probleme im Domino-Effekt immer weiter zu….

    Der Autor Marc Elsberg hat einen sehr spannenden und höchst erschreckenden Roman geschrieben. Wer Bücher wie "Der Schwarm" von Frank Schätzing oder "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach mochte, sollte unbedingt bei diesem Hörbuch zugreifen. Was hinter der ganzen Problematik in diesem Thriller steckt, stellt sich erst nach und nach raus, was mir sehr gut gefallen hat, denn ich habe anfangs in eine ganz andere Richtung gedacht. Marc Elsberg hat mehrere Jahre an "Blackout" geschrieben, was man dem Buch/Hörbuch sofort anmerkt. So ein Wissen in ein so spannendes Umfeld zu verpacken, muss eine Wahnsinnsarbeit gewesen sein und führt einem von Minute zu Minute mehr vor Augen, wie gut es uns mit einem funktionierenden Strom- und Wassernetz geht.

    Ich möchte gar nicht weiter ins Detail gehen, denn dann nehme ich anderen Hörern zuviel vom Inhalt und der Spannung weg, möchte das Hörbuch aber sehr gerne weiter empfehlen. Steffen Groth hat das Hörbuch eingelesen und mir dabei bis auf Kleinigkeiten sehr gut gefallen. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Hörbücher mit ihm, kannte ich ihn doch vorher noch gar nicht.

    Noch mehr freue ich mich allerdings schon jetzt auf einen weiten Thriller des Autors Marc Elsberg. Ich hoffe er schreibt nicht wieder 4 Jahre daran, sondern erfreut uns schon vorher mit seinem nächsten Buch.

    133 von 165 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    fioballa 23.10.2012
    fioballa 23.10.2012
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    "weniger wäre manchmal mehr...."

    Die Story ist wirklich gut, es wird sehr viel Hintergrundwissen vermittelt bezüglich der Thematik Energie und was da noch alles "dranhängt". Es hätte wahrscheinlich 5 Sterne gegeben, wenn da nicht dieser Sprecher wäre, der ansonsten ja eine angenehme Stimme hat, leider aber den unnötigen und oft fatalen Fehler begeht, fast jeder in der Handlung auftauchenden Person eine andere Stimme geben zu wollen.
    Das kann nur schiefgehen, und ehrlich gesagt, es nervt auch ziemlich, was für mich den Hörgenuss eindeutig mindert.
    Es wäre besser gewesen, Stimmänderungen auf die Hauptcharaktere zu beschränken, wenn es denn schon sein musste.
    Ansonsten kann ich nur sagen, spannend ist es und bleibt es auch bis zum Schluss, daher durchaus zu empfehlen.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ilona Düsseldorf, Deutschland 04.06.2012
    Ilona Düsseldorf, Deutschland 04.06.2012
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    "spannendes thema, langweiliges hörbuch"

    Das Thema des Hörbuches hatte mich gleich angesprochen, die Fiktion eines Stromausfalls und der Umgang mit dem dem Problem auch.
    Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht packen. Die Handlungen und auch die Personen kommen emotionslos rüber. Den Unfall am Anfang der Geschichte habe ich kaum wahr genommen, es wurde berichtet wie in der Tageszeitung.
    Unsympathisch waren mir die Personen aber vor allem deshalb, weil der Autor sie konsequent beim Nachnamen nennt. Auch vier Frauen die miteinander in Urlaub fahren. Außerdem springt die Erzählung dauernd von einer Person zur nächsten, das fand ich vor allem am Anfang nervig.
    Die Stimmen der Frauen werden vom Erzähler alle nervend quietschend interpretiert. Zu Guter letzt enttäuschte mich, dass alle Schritte zur Lösung vom gleichen Superbrain kommen, während natürlich die ganze Welt im Dunkeln tappt.
    Zu Ende gehört habe ich das Hörbuch trotzdem, da mich die Stromausfall-Idee faszinierte.

    18 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    haemmscher Hamm, Deutschland 31.05.2012
    haemmscher Hamm, Deutschland 31.05.2012
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    "wenn nur der Sprecher nicht wäre"

    Das thema ist spannend und gut umgesetzt. Aber die Vorleseweise von Steffen Groth hat mich so dermassen genervt, Dialekte grottenschlecht, Frauenstimmen am Rande der Körperverletzung... musste es aufhören und werde jetzt wohl das Buch lesen.. Schade!

    55 von 70 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ralf Cottbus, Deutschland 01.07.2012
    Ralf Cottbus, Deutschland 01.07.2012
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    "Guter Thriller - Nervender Sprecher"

    Ich kann mich den vorherigen Rezensionen nur anschließen. Ein spannender Thriller mit einigen Denkanstößen, was alles bei einem Blackout passieren könnte. Erschreckend, wie abhängig wir sind. Fragt sich nur, wie erfinderisch wir sein würden diesem Chaos zu trotzen.
    Drei Sterne vergebe ich, da mich der Sprecher mit seinen Dialekt-Versuchen fast zum Aufgeben gezwungen hätte!

    54 von 70 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Eva Berlin, Deutschland 23.10.2012
    Eva Berlin, Deutschland 23.10.2012
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    "Schlechte Schprecherleistung! Unhörbar!"

    Das Thema "Blackout" erschien mir interessant, die Warung anderer Rezensenten, der Sprecher, besser Vorleser, sei schlecht und mime die verschiedenen Personen unpassend, ignorierte ich.

    Nach etwa vier Stunden Hörens konnte auch ich die Stimme des Vorlesers nicht mehr ertragen. Die einzelnen Figuren werden laienhaft mit verstellter Stimme vorgelesen, zumindest wirkt es auf mich so. Frauen und ältere Leute werden, meiner Meinung nach klischeehaft mit verstellter Stimme nachgeahmt. Der Spannungs- und Unterhaltungswert tendiert für mich gegen Null. Ich habe mich zuerst bemüht, dann gezwungen weiter zuzuhören. Irgendwann ging es nicht mehr. Hätte ich die Möglichkeit, dieses Hörbuch zurückzugeben, würde ich es sofort tun.

    Ich gebe ausdrücklich KEINE KAUFEMPFEHLUNG! Die hier verfügbare Hörprobe bietet nur einen "etwas besseren" Ausschnitt der dramatischen Leseleitung des Sprechers.

    37 von 48 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    susesusi 09.04.2015
    susesusi 09.04.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Lang. Realistisch. Authentisch geschildert."

    Lang. Sachlich-informativ bis reißerisch, unpersönlich. Realistisch? Schon spannend. Lesung mittelmäßig.

    Es gibt genug zu lesen über das "Schlechte" an diesem Buch. Ich füge daher mein eigenes, etwas gemischtes Fazit hinzu.

    Vermutlich bin ich naiv, wenn ich mich auf die geschilderten Fakten verlasse.
    Dem müsste eine wirklich ausschweifende Recherche vorausgegangen sein, im Hinblick auf die Detailtiefe, mit der alles geschildert wird.
    Ausschweifend auch, weil es sich um so viele verschiedene Bereiche handelt - Regierungen, Behörden, Kraftwerke, Software, Politik, Sicherheitssysteme digitaler wie auch mechanischer Natur, Krisenentwicklung und -management, etc..
    Wenn die Fakten stimmen - Hut ab Marc Elsberg für das fachliche Meisterwerk!

    Gerne hätte ich noch gelesen, was mit dem Deltawerken geschehen würde im Stromaus-Fall. Da gibt es sicher noch mehr, was entsprechend angekratzte Funktionalität hätte, nicht nur die Atomkraftwerke und Chemieanlagen.

    Charaktere flach - dem kann ich nur zustimmen, dabei fand ich die Figuren anfangs vielversprechend und habe ein spezielles Herz für Italiener.

    Ich kann nicht widerstehen, kurz auf die paar Unwahrscheinlichkeiten einzugehen, die mir grad einfallen - dass Manzano und Shannon (Nachnamennutzung gefällt mir nicht, zumal manchmal kurz unklar ist, welches der Familienmitglieder gemeint ist) ohne Angabe von Gründen oder Nachforschungen oder Befragungen in ein Gefängnis gesteckt werden (weil sie sich unerlaubt bei Europol aufgehalten haben, was für mich erst einmal nicht so hochverbrecherisch klingt), sowie dass Gefängnisbettzeug brennt. Dass Leute, die Angst haben, ihres Gepäcks entledigt zu werden, nicht darauf nächtigen (wenigstens mit dem Kopf). Dass 2 Elitepolizisten (bzw. später einer) tatsächlich z w e i mal von einem beinverletzten, fiebernden IT-Mann ausgetrixt werden, und dass es nur einen Einsatzleiter bei der Softwarefirma gibt und der dann bei allem polizeilichen später dabei ist sowie der alleinige Befehlsgeber zu sein scheint (ok, die beiden letzten Punkte habe ich schon woanders gelesen).

    Ich nehme zudem an, dass sich schneller und mehr Initiativen der Bürger bilden würden in dem Szenario, Menschen, die sich untereinander organisieren, um besser zurechtzukommen und sich zu schützen.
    Techniker, die sich mit mehr Instant-Energieerzeugung beschäftigen, Solarzellenbetreiber auf Selbstversorgung umrüsten (ok, ich weiß nicht, wie kompliziert das wäre) usw..
    Die meisten Menschen haben ja offensichtlich nach Leeren ihres Tanks nichts mehr zu tun, aber es scheint keinen Ansturm auf Baumärkte zu geben. Auch keine Leute, die versuchen, Holz zum Heizen und einen geeigneten Ofen zu bekommen (z. B. ihre Möbel verheizen), oder sich anderweitig hilfreiches auszudenken.
    Keine Pfadfinder, die Zivilisationsschäfchen hinter sich versammeln und zeigen, wie man das alles bewältigen kann.
    Keiner organisiert das manuelle Rudelmelken, so dass Kühe überleben können und gar Milch zur Verfügung steht - na gut, das Kuhsterben geschieht vielleicht zu früh in der Zeitspanne, Menschen haben noch keine Existenzangst.
    Niemand kommt auf die Idee, Fäkalien in Sickergruben zu bringen oder leiten (das hat es vor 40 Jahren auch gegeben).
    Kein Campingverhalten, keine Campingartikel.

    Nun muss man allerdings berücksichtigen, dass ja keiner wusste, dass der Strom für mehr als sagen wir mal großzügig geschätzt 24 Stunden wegbleiben würde. Vielleicht kann man das passive und später trotzdem aggressive Verhalten der Bevölkerung darauf zurückführen. Und vielleicht ist es auch etwas Deutsches, nicht zu versuchen, sich selbst zu helfen, sondern nach oben zu klagen und auf Rechte zu pochen. Aber Erfinder sind die Deutschen schon, oder? Und in anderen europäischen Ländern scheint es genauso zu gehen, dabei sind die Mentalitäten so verschieden.

    Jetzt möchte ich mich dem Sprecher widmen.
    Die Stimme selbst sowie die Intonation (überwiegend intensiv/aggressiv/reißerisch/unruhig bis auf die Nachrichtensprecher, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte) sind nicht so mein Fall, aber die Akzentimitation ist gut gemacht. Diese drei sind halt Geschmackssache, allerdings stört auch mich die Inkonsequenz bei den Akzenten. Nicht jede Person hat durchweg ihren angestammten Akzent, nicht alle Stimmen sind gut wiedererkennbar, zumal in einigen Situationen Stimmmodelle doppelbelegt werden. Allerdings muss, wenn Franzosen mit Franzosen auf Französisch sprechen, natürlich kein Akzent zu hören sein.
    Mir gefällt auch, dass die meisten fremdsprachlichen Begriffe korrekt ausgesprochen werden, soweit ich das beurteilen kann, und kleine Schnitzer kann ich gut verzeihen.
    Nicht aber Schnitzer im Deutschen - wenn ein Fehler in der Lesung ist, bin ich beinah fassungslos, muss mich fremdschämen... noch dazu nimmt das ja vermutlich ein menschliches Wesen auf oder eines hört es Korrektur und/oder schneidet es, kann das da wirklich gar nicht auffallen? Dies hier ist aber nicht das erste Hörbuch, bei dem ich das mitbekomme.

    Alles in allem bin ich froh, dass es ein Hörbuch ist, denn ein gedrucktes hätte ich möglicheweise sehr quer gelesen und etwas verpasst, allerdings möglicherweise nichts wichtiges... Für Hörbücher, die ich auf meinen langen und häufigen Autofahrten höre, bringe ich ganz leicht Geduld auf.
    Und - eine kleine Hommage an die doch immer wieder zaghaft aufflammende Spannung - auch bei diesem Buch habe ich mich des öfteren auf die nächste Fahrt gefreut, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Zugegeben, nicht immer wurde die Neugier in einer Autostunde befriedigt.

    Und die "zum Glück"s häufen sich zum Ende hin auffällig - "zum Glück konnte der und der die Hackersprache" und "zum Glück hatte er sich die IP-Adresse sowie einen Benutzernamen und ein Passwort gemerkt". Mit anderen Worten, die kriminale Seite der Geschichte beginnt deutlich zu hinken fast wie ihre Hauptfigur.

    Ich würde bestenfalls eine gekürzte Version des Buches empfehlen, und dass ein Leser es sich mit Wissen um die 3- bis 1-Sterne-Kritiken zu Gemüte führt.

    Zu guter Letzt muss ich korrekterweise bemerken, dass mir im Hörbuch noch 2 Stunden und 23 Minuten verbleiben. Vielleicht ist diese Rezension verfrüht. Nach, dem, was ich so in anderen Reviews gelesen habe, denke ich das allerdings nicht.

    Fazit: Ein Appell an die Geduld des geneigten Lesers, denn die Aspekte und Facetten des spannenden Szenarios sind durchaus interessant, nur eben doch ein wenig langatmig verpackt, und die human-persönliche-, emotionale Seite kommt zu kurz.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ivy Cottbus 15.01.2014
    ivy Cottbus 15.01.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "fand den Sprecher garnicht so schlecht"

    War etwas erstaunt über die schlechten Rezensionen bez. des Sprechers. Irgendwie muß er doch die verschiedenen Nationen rüber bringen!!!
    Also in Kürze - ist ja schon genug zur Handlung geschrieben worden - am Anfang etwas zäh, aber Handlung entwickelt sich dann zur Spannung ... das Ende auch ein bissl theatralisch aber noch plausibel. Die Story insgesamt sehr wichtig und alarmierend.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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