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    Inhaltsangabe

    Dushan Wegner erklärt die Sprache der Politiker.

    Politiker und ihre Spin-Doktoren beeinflussen uns mit präzise konstruierten Formulierungen. Was auf den ersten Blick wie normale Sprache wirkt, sind oft auf einen bestimmten Effekt getrimmte "talking points", psychologisch optimierte sprachliche Waffen. Dieses Buch zeigt, wie erfolgreiche Politiker arbeiten, und gibt einen unterhaltsamen Einblick in die Denkwelt eines Insiders.

    hat man den Eindruck, dass Angela Merkel nie irgendetwas Konkretes sagt und doch als klug dasteht? Welche Tricks benutzen Politiker wie Helmut Schmidt oder Wolfgang Schäuble, um uns von ihren Meinungen zu überzeugen? Warum war das einfache und dennoch geniale "Yes We Can" von Barack Obama im Wahlkampf von 2008 so erfolgreich?
    Dushan Wegner entlarvt die Formulierungstricks, mit denen Politiker uns das Gefühl geben, ihnen vertrauen zu können. Ein Lehrbuch für alle, die hinter die Kulissen des Politzirkus blicken wollen, um sich vielleicht selbst einmal in der Konstruktion einer (ganz legalen) sprachlichen Waffe zu versuchen.
    ©2015 Westend Verlag (P)2015 ABOD Verlag

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    Das sagen andere Hörer zu Talking Points oder die Sprache der Macht

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    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Seien wir auf der Hut!

    Ja es ist faszinierend was man alles mit der Sprache machen kann und so eröffnet dieses Buch auch mit einem augen- und ohrenöffnenden Zitat:
    "Ich bin berufen, ein Händler von Worten zu sein - und Worte sind, natürlich, die stärkste Droge der Menschheit." - Rudyard Kipling
    "Talking Points" höre ich wie einen Kommentar zu der programmatischen Vorbemerkung aus dem Wörterbuch des Unmenschen von 1945:
    "Sprache ist die Gabe allein des Menschen, das verwirrende und befreiende, verräterische und erhellende, ausgreifende und fesselnde, lösende und bindende, selige und gefährliche Medium und Siegel seines Wesens. Soviel und welche Sprache einer spricht, soviel und solche Sache, Welt oder Natur ist ihm erschlossen. Und jedes Wort, das er redet, wandelt die Welt, worin er sich bewegt, wandelt ihn selbst und seinen Ort in dieser Welt. Darum ist nichts gleichgültig an der Sprache, und nichts ist so wesentlich wie die facon de parler. Der Verderb der Sprache ist der Verderb des Menschen. Seien wir auf der Hut!"(Sternberger - Aus dem Wörterbuch des Unmenschen)
    Eine sehr kluge, gelehrte, witzige, einsichtsreiche Analyse die zum genauen Hinhören anleitet. Die verhandelten Beispiele von Jesus Christus bis Barack Obama, von Erbschaftssteuer bis zum Robbenschlachten und dem Schicksal der Giraffe Marius bescheren so manches Aha-Erlebnis.
    Wer herrschen will der muss lernen über die Begriffe zu herrschen. Wer herrschen will der muss Wirkungen und Nebenwirkungen der mächtigsten Droge der Welt kennen: Wörter: "O Rede, die du Herzen lenkst, die Welt regierst!"(Pacuvius)
    Wer herrschen will der muss sich auf das große A verstehen: Die Angst. Der muss wissen wie man Angst schürt und instrumentalisiert. Wie brachten es doch zwei der weltweit einflußreichsten Spin-Doctoren auf den Punkt: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.(Marx/Engels - Die deutsche Ideologie)
    Weit davon entfernt Politikverdrossenheit zu bewirken ist dieses Hörbuch ein inspirierender Blick auf, hinter und unter die Bühne jener Tragikomödie die den Titel Poiltik trägt.

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    okay

    Das Buch ist sehr gut gegliedert und verständlich. Manchmal geht es aber auch um mehr als nur Rhetorik (bspw. um Machtdemonstrationen). Ich fand den Inhalt insgesamt nicht wirklich neu. Dennoch wird es nie langweilig.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars
    • HG
    • 05.05.2016

    Fängt interessant an ....

    Aber dann zeigt sich das war doch relativ wenig Substanz ist. Ein paar nette Geschichten. Das war's auch schon.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Unbezahlbar

    Das lernen Sie nicht auf der Schulbank.

    15 Wörter muss die Rezension haben möp möp

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    read by a computer?

    Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

    the audio was so incredibly bad, that I turned it off after several minutes. It sounded like a computer..

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Für mich unerträglich!

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Vorab: NATÜRLICH interessiert mich das Thema sehr, denn sonst hätte ich es nicht mit diesem Buch (ja, "Buch", denn am Sprecher lag es ganz sicher nicht!) versucht. Und ich habe es etwas mehr als 1 Stunde versucht. Versucht, die Inhalte herauszuhören und zu erfassen. Was hat mich so gestört, dass ich dieses Buch abgebrochen und zurückgegeben habe? Ich versuche, es kurz zu machen: Ich habe den Eindruck, Herr Wegner hatte zu wenig 'Stoff', wollte aber doch unbedingt ein Buch schreiben, weshalb er das, was er hatte, bis zum Geht-nicht-mehr auswalzte. Die hierfür gewählten 'Beispiele' fand ich wenig passend, fast schon weit herbei geholt, zum Teil auch einfach unsäglich. Und spätestens, als er das Leiden Christi als Beispiel dafür bemühte, dass persönliche Schicksale dazu dienen (können), herausstehende Personen menschlicher erscheinen zu lassen (ich abstrahiere hier etwas, um der Kürze willen), war es für mich der Abgesang auf dieses Buch, das meiner Meinung nach so nie hätte veröffentlicht werden dürfen. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass ich hier keinen religiösen Hintergrund habe. Es war mir nur, wie andere Beispiele vorher, unendlich weit hergeholt, traf den Punkt m.E. auch überhaupt nicht. Und ich? Ich fühlte mich wie erlöst, nachdem ich mich zum Abbruch entschieden habe!