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Inhaltsangabe

Endlich: Wassermusik als Komplettlesung!

Boyle erzählt die weitgehend wahre Geschichte des schottischen Forschers Mungo Park, der Ende des 18. Jahrhunderts als erster Weißer den Verlauf des Niger erkundete und von seiner zweiten Reise nicht mehr zurückkam. Frei erfunden ist hingegen die Figur des Ned Rise, der mit dem spröden Briten die wildesten Abenteuer besteht. Den beiden Helden zugesellt ist ein phantastisches Panoptikum von Hexen und Schlägern, Kannibalen, Huren, Glücksrittern. Mit einem Wort: Boyle at his best!
©1980 / 2014 T. Coraghessan Boyle / Carl Hanser Verlag München (P)2013 Der Hörverlag

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    316
  • 4 Sterne
    109
  • 3 Sterne
    33
  • 2 Sterne
    12
  • 1 Stern
    9

Sprecher

  • 5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
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  • 4 Sterne
    62
  • 3 Sterne
    16
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    2
  • 1 Stern
    3

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    287
  • 4 Sterne
    112
  • 3 Sterne
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    5 out of 5 stars
  • Stephan
  • Augsburg, Deutschland
  • 15.12.2015

Sprühender Hör-Schmöker

Mit seinem ersten Roman wurde T. C. Boyle ziemlich schnell berühmt – und kaum hört man ins Hörbuch rein, weiß man auch wieder, warum. Wahnwitzig und wunderbar, urkomisch und tieftraurig; ein ebenso vergnüglicher wie schockierender Streifzug durchs wilde Afrika und düstere England am Ende des 18. Jahrhunderts.

Wassermusik sprüht nur so vor schrägen Ideen und vollendeten Formulierungen. Ein Hochgenuss – und vom vielstimmigen Stefan Kaminski wirklich brillant gelesen, geraunt, gestöhnt und gequieckt. Extrapunkte für die glatzköpfigen Affen, die blutrünstigen Klageweiber, das panische Arabisch, und und und. Ein Riesenspaß!

Wer T. C. Boyle vielleicht nicht (oder eher das seriösere Spätwerk) kennt: Seine ersten Kurzgeschichten und Romane (neben "Wassermusik" besonders die Kiffer-Tragikomödie "Grün ist die Hoffnung") waren in den 80ern/90ern Kult und ebenso witziges Pflichtprogramm wie "Per Anhalter durch die Galaxis" oder Monty-Python-Filme. Wer Moers' Rumo kennt: gleiches Kaliber.

Dass der Text nach über 30 Jahren immer noch klingt wie eben frisch geschrieben, hat mich zusätzlich überrascht. Boyles Erzählkunst und Sprachwitz sind einfach zeitlos.

Also: Viel Spaß mit einem der schönsten Hör-Schmöker der letzten Audible-Jahre.

(Achtung Pendler: Das ist eines dieser Hörbücher, die im Zug oder Bus jederzeit zu dämlichem Grinsen oder längeren Lachanfällen führen können.)

23 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Henrik
  • Friesenheim, Deutschland
  • 02.04.2016

Genial!

Wassermusik ist die wunderbare, fantastische, hochinteressante, manchmal traurige, oftmals amüsante und jederzeit spannende Geschichte des Entdeckers Mungo Park und des tragikomischen Überlebenskünstlers Ned Rise. Sie ist so vielschichtig, dass man sie nur schlecht zusammenfassen kann, deswegen lasse ich es. Sicher eine literarische Meisterleistung.

Die Erzählung hat mich nicht mehr losgelassen und das Beste ist - sie wird getragen von dem omnipotenten Vorleser Stefan Kaminski, der dem arroganten englischen Lord genauso überzeugend Stimme verleiht wie der unheimlichen alten Hexe, die dem armen Ned Rise als unheimlicher Schatten immer wieder über den Weg läuft. Kaminski ist in meinen Augen das Beste vom Besten.

Empfehlenswert.

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Super

Einer der besten historischem Romane. Stefan Kaminski in höchst Form. Unglaublich starke Handlung und Protagonist.

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Fantastisch!

Eine bildgewaltige, kunterbunt-verrückte Erzählung, von Kaminski enthusiastisch gelesen. Die neue Übersetzung war längst fällig und ist gelungen: direkter und authentischer.

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Farbenfroh, charmant, witzig, dramatisch ....

T. C. BOYLE in Bestform.... Sprecher und Autor passen wie Topf und Deckel....
Es bedarf keine weiteren Worte....

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • BOSSE
  • Köstendorf, Österreich
  • 22.05.2016

Ein Abenteuer - Roman

Spannend bis zum Ende. Barock und mit überschäumenden Fantasie geschrieben. Eine Mixtur aus Fiktion und Spuren von Tatsachen. Über Anachronismen und logischen "Holpereien" muss man wohl oder übel hinwegsehen. Etwas lang.
Wer eine spannende Abenteuergeschichte lesen will, dem kann zu diesem Buch zugeraten werden.
Dem Vorleser ist mit seiner modulationsfähigen Stimme und Vielseitigkeit höchstes L

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Tolles Buch

Das Hören hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte ist interessant, spannend und abwechslungsreich.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Jan
  • 22.09.2016

Ganz ganz groß!

Nicht nur, dass T.C. Boyle mit diesem Roman ein kleines Wunder geschaffen hat - Stefan Kaminski legt noch mal eines oben drauf.
Man ist beinahe geneigt zu glauben, dass es für diese Geschichte gar keine andere Form geben kann, als Kaminsikis Vortrag. Jeder Satz eine Freude - spätestens jeder zweite ein Grund zum Schmunzeln.
Ständig hat man die Zeit im Blick - immer mit dem heimlichen Wunsch, dieses Abenteuer möge niemals enden. Leider tut es das dann ja doch irgendwann.
An dieser Stelle sei jedem, der sich so gar nicht zu trennen vermag, ein würdiger Nachfolger empfohlen: Sinuhe, der Ägypter.
Gut, die Zeit ist eine andere und auch hat es nicht T.C. Boyle sondern Mika Waltari (übrigens auch ganz wunderbar) geschrieben, doch zumindest bleibt einem Stefan Kaminskis wunderbare Vielfalt erhalten, was insgesamt so etwas wie die vage Illusion einer Fortsetzung entstehen lässt.

Für alle, die das Abenteuer lieben und gern tief in andere Welten eintauchen ist dieses Buch ein absolutes MUSS. Für alle anderen zumindest eine großartige Empfehlung.
Fünf Sterne plus an alle Beteiligten!!!

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

spannend überraschend

sehr gut gelesen spannende historische Geschichte über Afrika und England. mit viel Witz. nun begeistert.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Ein sehr stiller Fluss namens Niger

Ich kann mich den Lobeshymnen meiner Vorredner über das Buch nicht anschließen. Mit Literatur hat es meines Erachtens wenig zu tun. Ich gebe das Hören nach 15 Stunden eigenartiger Formulierungen (sie „hielt die Luft an und sagte nichts.“) und Aneinanderreihungen falscher Bilder („der Bug zerschnitt das Meer wie eine Sense“) auf. Vieles mag an einer mangelhaften Übersetzung liegen (allerdings gehört auch eine Übersetzung lektoriert), sei’s drum. Der Sprecher, Stefan Kaminski; gibt sich sicher alle Mühe. Er macht leider den Fehler, zu lesen wie ein Schauspieler vielleicht in einem Film sprechen, rufen, donnern, was auch immer, würde. Dadurch glaubt man zuweilen (nicht genug der Literaturgroteske) sich in ein Kasperletheater für Kinder versetzt. Nichts gegen Kasperletheater, aber man sollte doch diese Warnung vorausschicken. Zeitweise hatte ich den Eindruck, in meine Kindheit versetzt zu sein, als ich Tom Sawyer und Huckleberry Finn las (und zwar mit Begeisterung und in deutscher Übersetzung). Als Erwachsener hatte ich die beiden dann im Original gelesen. Der Unterschied besteht darin: Bei Twain handelt es sich um Weltliteratur, was der geneigte Leser aus jedem Satz herauszulesen in der Lage ist, auch aus einer Übersetzung. Bei T.C. Boyles Wassermusik geschieht das nicht, vielmehr handelt es sich bei ihm um einen sehr, sehr stillen Fluss namens Niger. Der Autor hat sicher bessere Bücher geschrieben, darunter vielleicht auch ein sehr, sehr gutes, Parallelen zu Thomas Manns Zauberberg aufweisendes, nämlich „Willkommen in Wellville“, das es leider nicht als Hörbuch gibt. Ich werde ihn nicht aufgeben. Auf- und zurückgeben werde ich allerdings nach 15 Stunden und 15 Minuten die Wassermusik.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich