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Unschuld Hörbuch

Unschuld

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Inhaltsangabe

Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist nicht ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Als ihr eines Tages bei Whistleblower Andreas Wolf ein Praktikum angeboten wird, hofft sie, er könne ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder diese lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf...

©2015 Jonathan Franzen / Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg. Übersetzung von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeld (P)2015 Der Hörverlag

Kritikerstimmen


Jonathan Franzen ist ein literarisches Genie unserer Zeit.
-- THE GUARDIAN

Hörerrezensionen

Bewertung

4.0 (324 )
5 Sterne
 (153)
4 Sterne
 (88)
3 Sterne
 (45)
2 Sterne
 (20)
1 Stern
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Gesamt
4.0 (303 )
5 Sterne
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4 Sterne
 (70)
3 Sterne
 (47)
2 Sterne
 (19)
1 Stern
 (23)
Geschichte
4.3 (304 )
5 Sterne
 (170)
4 Sterne
 (92)
3 Sterne
 (26)
2 Sterne
 (10)
1 Stern
 (6)
Sprecher
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    Peter 04.05.2016
    Peter 04.05.2016
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    "Viel Text"

    Einfach zu weitschweifig, langatmig, umständlich. Eine der Hauptfiguren habe ich bis zum Schluss nicht verstanden (Anabel). Gut gezeichnet sind die Seelenvorgänge, die Zeitumstände sind angerissen, aber nicht so ausgeführt, dass man das Gefühl hätte, hineinversetzt zu werden. Gefühlsduseliges Ende. Habe immer mal wieder im Mittelteil einzelne Tracks übersprungen, ohne etwas zu verpassen. Der Lektor hätte redigierend eingreifen sollen. Sprecher machen ihren Job gut. Wenn man von dem Autor etwas hören/lesen möchte, muss es dieses Buch nicht sein.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Stefan Loeser Koblenz 02.02.2016
    Stefan Loeser Koblenz 02.02.2016

    stloeser

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    Geschichte
    "Ein Roman, eine Erzählung"
    Würden Sie Unschuld noch mal anhören? Warum?

    Wohl eher nicht. Ich lese/höre lieber neue Bücher.


    Welche Figur hat Ihnen am besten gefallen? Warum?

    Tom. Der Mann, der die Menschen um sich herum sehr genau analysiert und ihnen trotzdem nahezu wehrlos ausgesetzt ist. Eigentlich wird dieser Mann gelebt.


    Welche Figur hat Sascha Rotermund and Walter Kreye Ihrer Meinung nach am besten interpretiert?

    Andreas WolfIch weiß nicht wie die Arbeit im Studio bei einem Hörbuch abläuft. Wäre ich Produzent oder Regisseur gewesen, hätte Herr Rotermund manche Sätze noch einmal lesen müssen. Jeder, der vorliest, kennt wahrscheinlich das Problem, daß er Sätze mit der falschen Betonung oder Tonfarbe beginnt oder beendet. Das passiert. Bei einem Hörbuch erwarte ich aber, daß tonale Unstimmigkeiten korrigiert werden.


    Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

    Ich bin Etappenleser/-hörer.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Wer sich gerne mit der Psychologie seiner auch gerne mal schwierigen Mitmenschen befasst, dürfte an diesem Buch Freude haben. Jeder für sich hat einen ordentlichen Knacks, der bei einigen Charakteren zudem aus unterschiedlichen Perspektiven beobachtet und analysiert wird. Eine Beziehung wird ganz besonders intensiv vor dem Leser ausgebreitet. Der Leser fragt sich, wieso erträgt der Typ das? Wieso schießt der die Alte nicht zum Mond? - Und wer sich umschaut, findet um sich herum immer wieder solche Beispiele.<br/><br/>Man sollte Romane, bzw. ausführliche Erzählungen und Psychogramme mögen. Der Krimifan kommt hier kaum auf seine Kosten. Überrascht hat mich Franzens Wissen um die DDR und um die Wendezeit, das immer wieder auf der Metaebene aus den Dialogen herausblitzt. Das liest sich an vielen Stellen, als wäre er selbst mittendrin dabei gewesen.<br/><br/>Das war mein erstes Franzen-Buch. Ich werde mir weitere anhören.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Cosima H. 24.11.2015
    Cosima H. 24.11.2015
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    Geschichte
    "Ein tolles Buch. Hervorragend geschrieben."

    Sehr gut gelesen. Die Geschichte ist auch immer noch aktuell mit Blick auf die DDR Geschichte.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Joachim Fischer 10.02.2017
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    "enttäuscht"

    Entgegen allen Erwartungen ein absolut merkwürdiges Buch. Nur wenige Figuren sind nicht psychisch krank und nach den 25 Stunden hören hat man fast das Gefühl man ist nun selbst reif für die Anstalt.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Dr. Christian Mayer 25.06.2016

    Dr. Christian Mayer

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    Geschichte
    "Nicht Franzens bestes aber lesenswert"

    Das Buch lebt durch Anabel. Sie ist stimmig, witzig und psychologisch stringent beschrieben- voller Witz und Absurdität. Anabel hält einen bei der Stange durch ein langes, arg konstruiertes Geschehen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Kristina Vilnius, Litauen 08.11.2015
    Kristina Vilnius, Litauen 08.11.2015

    Im realen Leben - Übersetzerin. Und Ohrenmensch.

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    "Mit Lääääängen oder „Sex sells?“"

    Mein erster Franzen und eine ziemliche Enttäuschung. Dabei war das erste Drittel recht packend: skurriles Personal, klarer Erzählfluss. Dann aber nervte die Überdeutlichkeit immer mehr: muss denn alles so ausgiebig auserzählt werden, hätten denn an manchen Stellen nicht Andeutungen oder Anspielungen gereicht und mehr zur Spannung beigetragen, wird denn wirklich mit dem recht blöden „Zielleser“ gerechnet, der alles quasi vorgekaut serviert bekommen soll? Schließlich bewirkten die Anstrengungen des Autors, alles gut nachvollziehbar zu machen, genau das Gegenteil: die Figuren wurden schlicht unglaubwürdig. Und überkonstruiert ist das Ganze auch noch, mit all den Sexszenen im Überfluss (muss die Macht des Fleisches immer und immer wieder belegt werden? oder wurden sie als Kaufmagnet eingesetzt?) und recht künstlichen Einschlüssen des „Alltäglichen“ zum Ausgleich. Plus ein kitschiges Finale obendrauf. Musste der Autor unbedingt „einen großen amerikanischen Roman“ schreiben? Oder nahm er sich einfach zu wenig Zeit, um das Ganze so zu stutzen, dass es eine stete und richtige Spannung entsteht, die der dramatische Stoff eigentlich voraussetzen würde?
    Dabei klangen die Thematik, Rahmenhandlung und Hintergrund so vielversprechend… die Macht, die Geheimnisse einem geben, Schuld, Verrat, Egozentrismus und Neid, auch unwiderstehliche Anziehung des Fleisches und die freudsche Mutter-Sohn-Beziehung sind an sich ja gar nicht abwegig, dazu die ausgeklügelt angelegten persönlichen Verwicklungen der Figuren und fundierte Recherchen… Aber das allein reicht nicht, auch flüssiges Erzählen kann da nichts ändern. Das Langweilige steckt wohl darin, dass die Protagonisten zwar jeder den einen oder anderen neuen Erzählsträng (mit jeder Menge Details!) einbringen lassen, aber keine neuen Facetten der Schlüsselszenen, daher eher flach bleiben… So kann keine Schärfe oder Tiefe entstehen, nur Längen.
    Die paar Kleinigkeiten, die mich am Vorlesen ab der Hälfte gelegentlich gereizt haben, hängen bestimmt vor allem mit meiner Enttäuschung über das ganze Buch zusammen. Das Buch wurde gut vorgetragen, aber 26 Stunden ist definitiv zu viel des Guten.

    7 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    bindigr 28.09.2015
    bindigr 28.09.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Unendlich langweilig"

    was ist denn das?

    Erzählen ohne jeden Spannungsbogen und ohne was zum Erzählen, stunden(!)langes pseudopsychologisches Ausbreiten der Befindlichkeiten der Protagonisten ohne nenneswerten Inhalt oder Beitrag zum Geschehen (wenn denn etwas geschieht), Geschwätz (Entschuldigung), endloses Geschwätz.

    Ich habe jetzt fast hundert Hörbücher gehört, genossen, mitgelitten, mitgezittert, manchmal auch nicht so gute konsumiert. Romane, Fantasy, Literatur, Klassiker, all das.
    Über vieles kann man geteilter Meinung sein.

    Aber so was... nein Danke
    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    H. Rothermund liest professionell wie immer, kann aber auch nichts retten.

    Und außerdem: Ich bitte um die Meinung derer, die den Fall der DDR aus eigener Anschauung kennen: Ich glaube nicht, dass an diesem x-ten Aufguss den H. Franzen hier von sich gibt viel Wahres ist.

    43 von 76 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    21.04.2017
    21.04.2017
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Nicht anhörbar"

    Inhaltlich ziemlich daneben. Abstruse dämliche Geschichte
    Erstes Hörbuch das ich nicht bis zum Ende geschafft habe.

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  •  
    Amazon Customer 07.03.2017
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Wieder einmal eines der besten Bücher"
    Welchen drei Worte würden für Sie Unschuld treffend charakterisieren?

    spannend, interessant, lehrreich


    Welche Figur hat Ihnen am besten gefallen? Warum?

    PIP, sie ist wirklich die Unschuld in Person


    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Sascha Rotermund and Walter Kreye gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    beide sehr gut


    Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

    oh ja, habe manches Mal gelacht und gestöhnt ob der beschriebenen Vorgänge.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Die Frauen kommen meiner Meinung nach nicht gut weg. Das heißt nicht, dass es ein Männerbuch ist, sondern die dargestellten Figuren glaubwürdig in Ihrer Schrägheit beschrieben werden. Es hat mir stark an die "Korrekturen" erinnert.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Amazon Kunde 06.02.2017
    Amazon Kunde 06.02.2017
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "So lala"

    Das Buch ist sehr lang und es hat wenig Höhepunkte. Ich habe es bis zum Schluss gehört.

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