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Inhaltsangabe

Ludwig Kaltenburg, geboren 1903, arbeitet Ende der dreißiger Jahre in Posen. Dort begegnet ihm der Ich-Erzähler, zu diesem Zeitpunkt noch ein Junge. Als das "Dritte Reich" zusammenbricht, flüchtet der Junge mit seinen Eltern nach Dresden. Nach der Bombardierung der Stadt, bei der seine Eltern sterben, beginnt er ein Studium der Ornithologie, das erneut zur Begegnung mit dem Forscher Kaltenburg führt. Beide bringen es zu internationalem Renommee, und beide erleben alle Zeitläufte aus der Sicht passionierter Vogelkundler.
(c)+(p) Hoffmann und Campe Verlag GmbH 2008

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher

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Geschichte

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Ratlos

Ich habe mich jetzt schon zweieinhalb mal an diesem Buch versucht und komme nicht weiter als bis zur Hälfte. Es liegt nicht daran, dass es schlecht geschrieben wäre (das ist es sicher nicht), es ist auch sehr gut gelesen, der Sprecher, Bernd Geiling, hat eine sehr angenehme Stimme – vielleicht ist es einfach so, dass man in der DDR aufgewachsen sein muss (denn das Buch ist aus der DDR-Perspektive geschrieben) und obendrein, zumindest auf Amateurniveau, eine Passion für Ornithologie besitzen. Die Figuren, abgesehen von Kaltenburg und der Übersetzerin, bleiben alle sehr farblos – was natürlich wieder an dem aus DDR-Sicht geschriebenen Roman liegen kann. Es entsteht, meiner Meinung nach, nirgendwo ein geschlossener Zusammenhang. Eine der glanzvollen Stellen des Buches ist die Schilderung des Feuersturms von Dresden, der Bombardierung durch die Alliierten vom 13. Februar 1945, die aus der Sicht eines Kindes geschildert ist. Hier scheint der Autor plötzlich über sich selbst hinauszuwachsen, hier wird er realistisch, erschütternd, trocken, und beinahe spürt man einen Hauch von Slaughterhouse 5 von Kurt Vonnegut, bevor es dann wieder mit den toten Vögeln weitergeht. Vielleicht ist es hilfreich, wenn der Hörer den Namen Kaltenburg durch Konrad Lorenz ersetzt, jedesmal wenn er fällt, denn der ist gemeint? Vielleicht ist es hilfreich, vor dem Hören von Kaltenburg möglichst viel über Konrad Lorenz zu lesen? Ich weiß es nicht. Wie gesagt, das Buch ist nicht schlecht, es ist nicht gut, es entlässt den Hörer ratlos. – Mir geht es schon wieder so, dass ich mich frage, soll ich es umtauschen, zurückgeben, oder noch einen weiteren Versuch unternehmen? Es wird wohl auf letzteres hinauslaufen, allein aus dem Grund, daß ich es mir nie einfach mache mit Büchern, schlicht aus der Erfahrung heraus, dass sich ein Buch oft erst nach Jahren dem Leser wirklich erschließt. Fazit: Das Buch ist eines nicht: Unterhaltungsliteratur.