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Golden House Hörbuch

Golden House

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Inhaltsangabe

Nero Golden kommt aus einem Land, dessen Namen er nie wieder hören wollte, seit er mit seinen drei Söhnen vor ein paar Jahren nach New York gezogen ist. Der junge Filmemacher René ist fasziniert von der Familie und gerät in ihren Bann. Er hat Zugang zu der prächtigen Welt der Goldens - und wird Zeuge davon, wie das Reich des alten Golden zerfällt.

Salman Rushdie erfasst den irritierenden Zeitgeist und zeichnet mit größter Erzähllust ein genaues Bild unserer heutigen Welt.



>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen im Download exklusiv von Audible präsentiert.

©2017 Salman Rushdie. Übersetzung von Sabine Herting / C. Bertelsmann Verlag (P)2017 der Hörverlag

Kritikerstimmen


Gebt Salman Rushdie den Nobelpreis.
-- FAZ

Hörerrezensionen

Bewertung

4.3 (290 )
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Gesamt
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Geschichte
4.7 (276 )
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Sprecher
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    peterbonin 09.12.2017
    peterbonin 09.12.2017
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    Geschichte
    "Roman und Hörbuch: Phantastisch"
    Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Golden House besonders unterhaltsam gemacht?

    Der Roman "Golden House" im Stil des "Magischen Realismus" geschrieben ist eine großartige Familiengeschichte, die einen von Anfang bis Ende fesselt. Salman Rushdie zeigt sich als phantastischer Erzähler, der geradezu "birst" vor Gelehrsamkeit. Diese dient aber nicht der Selbstdarstellung des Autors, sondern dient dem tieferen Verständnis des Romans. Sollten seine anderen Werke - "Golden House" ist mein erster Roman von Rushdie - auch an diese Qualität heranreichen, so ist Salman Rushdie unbedingt nobelpreiswürdig.


    Welches andere Buch würden Sie mit Golden House vergleichen? Warum?

    Gabriel Garcia Marquez, Hundert Jahre Einsamkeit.
    Ebenfalls eine Familiengeschichte im Stil des "Magischen Realismus".


    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Simon Jäger gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    Mehr als 20 ! Simon Jäger ist der (sic) Vorleser deutscher Zunge.


    Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

    Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende gebannt verfolgt, man kann auch sagen "mit den Ohren verschlungen".


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Der Hörer sollte einen Sinn für das "Magische" in unserem Alltag haben, das uns jeden Tag begegnet; man muss nur genau hinschauen. :-)

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Martina Arnold 01.10.2017
    Martina Arnold 01.10.2017 Bei Audible seit 2014
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    "Meine neue Liebe!"

    Ich weiß nicht, warum ich Salman Rushdie früher nie gelesen habe. Ich glaube, ich dachte, das ist zu schwere Literatur. Und zu politisch. "Golden House" ist für mich das zweite Hörbuch von Rushdie, und nun habe ich tatsächlich eine neue Liebe gefunden. Das erste Buch war " Two Years, Eight Month and Twentie-Eight Nights", und danach habe ich mich schon gedrängt gefühlt, unbedingt eine Rezension zu schreiben. Das Buch ging mir sehr nahe. Nach dem Hören von "Golden House" habe ich mich, wie gesagt, neu verliebt.
    Rushdie schreibt über eine Familie, die aus einem unbekannten Land aus einer unbekannten Stadt, deren Namen niemals wieder genannt werden dürfen, nach Amerika kam. In einem reichen New Yorker Viertel lebend, gab sich diese Familie einen neuen Namen und alle vier Familienmitglieder suchten sich ebenfalls neue Vornamen aus der Zeit des alten Roms aus. Wir hören die Geschichte aus der Perspektive des Ich-Erzählers, der in der Nachbarschaft wohnt und gemeinsam mit Familie Golden die an mehrere Grundstücke grenzenden Gärten nutzt. Von ihm erfahren wir auch, um welches unbekannte Land und um welche unbekannte Stadt es sich handelt.
    Während der Protagonist das Leben der Goldens schildert, rauscht er an vielen Orten und Ereignissen der jüngeren Vergangenheit vorbei, an die ich mich als Leser noch genau erinnern konnte. Rushdie endet mit fast tagaktuellen Nachrichten aus dem jetzigen Amerika. Besonders oft redet er von einer großen wuchtigen Person mit auffällig grünen Haaren und einem kirschroten Mund, der besonders viele propagandistische Reden schwingt. Wer das wohl sein mag?
    Rushdie's Schreibweise mit den teils feinen, teils groben Bildern, die er malt und mit einem expliziten und doch subtilen Humor begleitet, erinnert mich an den Stil der großen alten Russen wie Dostojewski oder insbesondere Gogol. Und das nicht nur, weil er nachvollziehbar erklärt, wie die Babajaga von Russland nach Amerika kam und warum sie das First-Class-Fliegen in Flugzeugen dem Reisen auf Hühnerbeinen oder gar auf Besen vorzieht.
    Und denjenigen, die behaupten, das Buch bestehe aus langgezogenen, langweiligen Monologen, denen kann ich nur sagen, dass ich mich während des Autofahrens krampfhaft am Lenkrad festhalten musste, weil ich mir meine Lachanfälle während dieser Monologe nicht verkneifen konnte. Ohne Simon Jäger wäre das wohl nicht so gut gelungen. Er hat gesprochen, als käme der gesamte Text aus Salman Rushdie's Herzen.
    Ich habe irgendwo eine ganz knappe Rezension über dieses Buch gelesen. Sie lautete:" Gebt dem Rushdie einen Nobelpreis". Dazu kann ich nur sagen "....oder den Pulitzer Preis!".

    17 von 20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    m.m. Teneriffa. Spanien 26.09.2017
    m.m. Teneriffa. Spanien 26.09.2017
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    "Herrlich überfrachtet ......"

    etwas für Cineasten.
    Klug, unterhaltsam, gesellschaftskritisch , aktuell , amüsant, tief und besonders.
    Große Empfehlung
    ........auch für Nicht - Cineasten 😀

    7 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Annekathrin Heinisch 02.12.2017
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    "Großartig !!!"
    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Ein großartiges Buch. Ich habe lange keines mehr so genossen. Eine interessante Geschichte, sehr gut geschrieben, überraschenderweise auch oft witzig, anspruchsvoll mit vielen Bezügen zu Kultur und Politik. Sehr hörenswert.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Phinn DU 16.10.2017
    Phinn DU 16.10.2017
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    "Anspruchsvolle Erzählung...."

    Durchweg komme ich zu dem Ergebnis, dass "Golden House" ein beeindruckendes Buch ist, das seine Stärke in der 2. Hälfte findet. Der Autor scheint ein schier unbegrenztes Wissensspektrum zu haben, was aber auch gleichzeitig seine Schwäche zu sein scheint. Denn nicht selten macht er es dem Leser schwer, ihm zu folgen. Seine Bezüge, Gleichnisse, sei es aus der griechischen Mytologie oder der indischen Unterwelt verlieren an Kraft, da sie sich dem Leser nicht sofort erschließen. Endlose Aufzählungen erschweren das Zuhören und lassen die eigentliche Aussage verblassen. Insoweit wäre doch weniger mehr gewesen. Die Story selbst bringt nicht unbedingt viel Neues. Gnadenloser Mafiaboss, selbstgefällig, Patriarch der Familie in dem die Kinder ein Schattendasein führen und um ihre eigene Identität ringen.

    Aber S.R. ist ein toller Geschichtenerzähler und wer ein wenig Ausdauer hat und ein anspruchsvolles Buch lesen will, ist hier genau richtig.

    5 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Kliniker 27.09.2017
    Kliniker 27.09.2017
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    "wie ein Feuerwerk...."

    In manchen Rezensionen wurde erzählt dass es sich bei Nero Golden, dem Hauptfigur, um den amerikanischen Präsidenten handelt.... da hatte aber jemand das Buch nicht zu Ende gelesen.
    Goldens, eine Familie mit einer mysteriösen Vergangenheit tauchen irgendwann in NY auf und Rene (Ich-Erzähler), der nach Gelegenheit sucht eine großartige Film zu drehen taucht immer tiefer in dieser Materie ein. Mit einzigartigen Charakteren wird die Geschichte immer bunter und vielseitiger: Nero Golden, ein Vater mit seiner skrupellosen Erscheinung und Vergangenheit, erster Sohn mit seinem zwar krankhaften aber genialen Autismus, zweiter Sohn in Kunst-Scene und schließlich dritter Sohn ein Transgender mit Identitätsschwierigkeit.
    Zum Schluß geht es um Banden und Gangs mit kriminellen Machenschaften, deren Verbindung zu Terrorismus und deren internationalen Vernetzung.
    Auch die Wahl 2016 in USA, Trump als Joker und postfaktische Gesellschaft wird immer wieder Thema dieses großartigen Romans.
    Obwohl die ersten Hundert Seiten durch vielseitigen Recherchen des Ich-Erzählers manchmal ermüdend waren nimmt die Erzählung im Verlauf immer mehr an Spannung und am Ende gibt es eine große Explosion....
    Simon Jäger erzählt das Buch mit einer klaren Stimme und entsprechenden emotionalen Nuancen. Großartig.

    5 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Holzbein 23.05.2018
    Holzbein 23.05.2018
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    "Rushdie neigt zum Schwafeln"

    Die Story ist schon auch spannend und teilweise tiefgründig, aber Rushdie neigt zum Schwafeln. Er zieht immer wieder beispielhafte Vergleiche, gibt sich aber nicht mit einem oder zwei Beispielen zufrieden, sondern muss offenbar alle, die ihm in den Sinn kommen, der Reihe nach aufzählen. Man möchte manchmal brüllen "Jaha! Schon kapiehiert!". Beim Lesen könnte man solche Passagen leicht überspringen, beim Hören schweife ich ab und bin mit meinen Gedanken irgendwann ganz woanders, während mir wichtige Details der Handlung so beiläufig entwischt sind.

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    Amazon Kundin Berlin 21.05.2018
    Amazon Kundin Berlin 21.05.2018 Bei Audible seit 2013
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    "Ein großer Familienroman in bester ..."

    ... amerikanischer Tradition.
    Rushdie gehört zu den ganz großen Erzählern unserer Zeit.
    Warum nicht mal den Literaturnobelpreis für ihn, für einen, der in der Lage ist feinsinnig, tiefsinnig, in eindrücklichsten Bildern, spannend, vielschichtig, deutlich bis drastisch, mit Witz zu schreiben?

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  •  
    Ralf R. Schommartz 13.02.2018
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    "Aber der Rushdie ist ja nackt!"
    Was genau hat Sie an Golden House enttäuscht?

    Rushdie scheint seit den Satanischen Versen und dem Mauren, die ich mit großem Vergnügen verschlungen habe, aus der Spur geraten zu sein und schielt nurt noch nach den Bestsellerlisten. Schablonen-Figuren, permanentes Namedropping und aufgeplusterte Reißbretthandlung versuchen einen Lesermarkt zu bedienen, der sich vom Großmeister nur zu gerne bluffen lässt - es ist doch von Rushdie!
    Ich gebe, dass ich nur zwölf Kapitel ertragen habe, aber dieser Literaturkaiser ist nackt und die krampfhaftem Versuche durch das imponierhafte und eitle Anhäufen von Verweisen zu blenden, führt meines Erachtens zu nichts anderem als epischem Kitsch, da eines von dessen zentralen Merkmalen die Akkumulation von aufgesetzten Motiven und Bildern ist, mit der der Leser quasi besoffen gemacht werden soll.
    Der oben von Mitlesern gezogene Vergleich mit den großen Russen ist vor dem Hintergrund der leblosen Fake-Figuren geradezu grotesk, die Forderung nach dem Nobelpreis überaus peinlich, auch wenn man weiß, dass das Komitee nicht immer bei Trost gewesen ist. Vergleichsweise müsste man Martin Schulz mit Willy Brandt auf einen Sockel stellen...

    Das harte Urteil kann ich auch nach einer Teillektüre vertreten, Simon Jäger hat es - zumindest für mich - auch nicht lange genug herausreißen können.


    Würden Sie sich wieder etwas von Salman Rushdie anhören?

    Mein vierter Rushdie. Ich bin erst mal bedient.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Vielleicht gewinnt der Roman ja etwas beim Selberlesen...

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Stephan Deutschland 23.01.2018
    Stephan Deutschland 23.01.2018
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    "Pseudo intellektuelles Geschwafel"

    Eine eher durchschnittliche Geschichte wird über viele Stunden gedehnt. Es scheint dem Auto wichtiger zu sein jeden zu beweisen wie toll er sich mit römischen Kaisern, Mythologie, Filmen etc etc auskennt, als eine interessante Geschichte zu erzählen. Der Bezug zu Donald Trump wirkt arg konstruiert, um diesen intellektuellen zähen Brei besser zu verkaufen.
    Der Sprecher rettet was zu retten ist.

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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