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Ein wenig Leben Hörbuch

Ein wenig Leben

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Inhaltsangabe

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe - ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.

"Ein wenig Leben" ist zugleich realistischer Roman und Märchen - ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Erlösung. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch. Ein unvergleichlich mutiger und erschütternder Roman über Freundschaft als wahre Liebe - und die Frage, ob sie uns retten kann.



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©2017 Carl Hanser Verlag GmbH & Co KG, München. Übersetzung von Stephan Kleiner (P)2017 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

Hörerrezensionen

Bewertung

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Gesamt
4.5 (1094 )
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3 Sterne
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2 Sterne
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Geschichte
4.8 (1097 )
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Sprecher
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    Wolke7 25.02.2017
    Wolke7 25.02.2017
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    Geschichte
    "Triggerwarnung wäre sinnvoll- sensibel, grausam"

    Während der ersten 5 Stunden fragte ich mich mehrfach, ob ich das wirklich erfahren will, was Jude im Leben widerfährt, aber irgendwann habe ich mich entschieden weiterzuhören...
    Ich wäre nie in der Lage gewesen dieses Buch zu lesen, da ich etwa 15 der 35 Stunden geweint habe: vor Wut, vor Mitgefühl, vor Entsetzen, ja auch vor Rührung ...
    Ich bräuchte auch immer wieder Pausen um gehörtes zu verarbeiten
    Eine Geschichte von der ich mich mit Sicherheit eine Weile erholen muss mit sehr leichter Hörlektüre.

    Es gibt bei manchen Filmen oder Büchern zum Thema Misshandlung, Missbrauch eine Triggerwarnug. Ich glaube die sollte man diesem Buch beifügen!

    Mein besonderer Dank an Torben Kessler, der immer den richtigen Ton traf!

    51 von 56 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Judy007 13.06.2017
    Judy007 13.06.2017
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    Geschichte
    "Bei ein wenig Leben wäre weniger mehr gewesen"

    Ich kann mich den üblichen Rezessionen nur bedingt anschließen.
    Für mich hat dieser Roman von allem zu viel und von vielem zu wenig.

    Zu überdreht, zu dramatisch, zu emotional, zu klischeehaft, und vor allem: zu viele Wiederholungen!

    Sicherlich ist die Basis der Geschichte gut, aber für mich persönlich wird der Bogen eindeutig überspannt! Und alles dreht sich immer wieder im Kreis...

    Da läuft der Protagonist "40 Jahre lang" durch die Story und wird von fast jedem männlichen Wesen das seinen Weg kreuzt dazu genötigt sich zu prostituieren?

    Was soll ich sagen? Das ist mehr, als schräg!

    Natürlich, ein Missbrauch ist dramatisch, zwei auch, drei sind mehr, als man sich vorstellen kann, beim vierten wird es unglaubwürdig und beim fünften fragt man sich, was Hanya Yanagihara geritten hat die Geschichte des Jude so derart zu überdrehen und man fragt sich auch, warum die ganze Welt so einen hype um dieses Buch macht..

    Dann die stundenlangen, detaillierten Erläuterungen über die Selbstverstümmlungspraktiken des, vom ewig abgrundtief Bösen verfolgtem Pechvogels Jude.. das ist irgendwann einfach nur noch nervig.

    Am Schluss ist man fast erleichtert, dass Jude (oder das, was von ihm noch übrig bleibt) dem ganzen Elend und somit auch dem Roman ein Ende setzt.

    Schade eigentlich. Ich liebe lange Bücher, aber hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Florian 16.03.2017
    Florian 16.03.2017
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    Geschichte
    "Das beste und das schlimmste Buch des Jahres"

    Man kann das Buch eigentlich nicht guten Gewissens empfehlen, es ist so hart, so traurig, so schmerzvoll ... und doch gehört es zum Besten und Schönsten, was ich seit langem gehört habe. Der Kraft der Erzählung kann man sich einfach nicht entziehen und kämpft sich von Hoffnungsschimmer zu Hoffnungsschimmer ... und wenn man am Schluss tränenüberströmt die letzten Sätze hört, dann vermisst man sie bereits: Jude, JB, Willem & Malcom. Und den unglaublichen, fantastischen Torben Kessler.

    19 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    K. Grün 18.07.2017
    K. Grün 18.07.2017
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    Geschichte
    "Sehr langatmig"

    die Protagonisten so, wie Frauen hoffen, dass Männer eigentlich sind. Ich habe kein Wort geglaubt.
    Ganz davon abgesehen, dass Jude bis zu seinem Erwachsenenleben immer wieder vom Regen in die Traufe kommt und ihm ab dann die Welt zu Füßen liegt, geht er einem nach einer Weile doch sehr auf die Nerven mit seinem ewigen:"Es tut mir leid"
    Ich konnte den ach so charismatischen Jude in dem ganzen Buch nicht finden. An keiner Stelle hab ich verstanden, warum seine Freunde so versessen auf ihn sind.
    Ich habe das Buch aus reiner Sturheit zu Ende gehört.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Gisa Schippel 15.03.2017
    Gisa Schippel 15.03.2017
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    Geschichte
    "außergewöhnlich"

    Das Leben, das hier beschrieben wird geht unter die Haut.. Auf mich wirkte es wie eine erlebte Biographie, denn sich das auszudenken halte ich nicht für möglich. Es klingt wie die Hommage an einen Menschen, der mehr als sehr geliebt wurde.
    Dieses Leben, ob Fiktion oder Wirklichkeit ist so erschütternd, so tiefgründig und so alles fordernd, das ich staunend höre und fühle. Manchmal gelacht, doch oft geweint bringt diese Geschichte an eigene Grenzen. Zu was Menschen fähig sind und mit ihrem Handeln auslösen ,hat lebenslange Folgen .Durch dieses Buch ist manches Verhalten, das mir im Berufsleben oder im Freundes -und Bekanntenkreis begegnet ist ,verständlicher geworden.
    Die Feinzeichnung der Charaktere, der Gefühle und Erlebnisse sind hervorragend beschrieben.
    Es ist ein Buch, durch die mehr als gute Lesung,abgerundet , das sehr lange nachwirken wird.

    17 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Nadinella Mannheim 08.02.2017
    Nadinella Mannheim 08.02.2017
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    Geschichte
    "Was für ein großer Wurf!"

    So etwas habe ich selten gehört. Die Geschichte um die vier Freunde, in deren Mittelpunkt Jude steht, lässt einen nicht mehr los. Das immer tiefer gehende Leid von Jude ist schwer zu ertragen und die Autorin verschont den Hörer nicht. Aber genau das ist die Stärke dieses Romans. Denn man begibt sich tatsächlich an seine Grenzen und wird gleichzeitig dafür „belohnt“, weil es neben dem Schrecklichen auch immer das Schöne und Gute gibt. Der Sprecher schafft es dabei wunderbar, die Stimmungen einzufangen.
    „Ein wenig Leben“ ist kein 08/15-Roman, wie es ihn tausendmal im Jahr gibt, sondern großartige Literatur, die zum Nachdenken anregt, die hängen bleibt. Man möchte sich am liebsten mit den anderen Hörern und Lesern hinsetzen und sich sofort über die Eindrücke austauschen. Von solchen Titeln – berührend und herausfordernd zugleich – sollte es mehr geben!

    95 von 112 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Christin 19.02.2017
    Christin 19.02.2017
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    Geschichte
    "uff nicht leicht zu verdauen."

    An die Stimme des Sprechers musste ich mich erst gewöhnen, fand sie aber immer passender je länger das Hörbuch dauerte.
    Tja, soviel zum Guten. Die Geschichte selbst, ist hart und lang. An einer Stelle musste ich ein paar Minuten vorspulen weil mir schlecht wurde, und ich kann eigentlich einiges ab.
    Am besten kann man den Inhalt eigentlich so zusammen fassen. Man nehme die schlimmsten Dinge die einem Menschen passieren können, legt noch einen darauf und man hat dieses Hörbuch. Sehr traurig, und zwischendurch einfach zuviel. ich hab es zu Ende gehört, War aber echt froh als es vorbei war. Ich höre es sicher kein zweites mal und werden in Zukunft die Finger von Werken dieser Autorin lassen.
    Jetzt brauche ich dringend ein lustiges Hb. 😉

    32 von 38 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    D. Heinz Leipzig, Germany 10.03.2017
    D. Heinz Leipzig, Germany 10.03.2017
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    Geschichte
    "Tieftraurig und berührend"

    Eines der traurigsten Bücher, die ich kenne. Und doch ist die Geschichte liebevoll erzählt, detailreich, oft schonungslos. Großes Lob an den Sprecher, den ich außergewöhnlich passend fand: sanft, packend, nahegehend.

    7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Croft Berlin 05.04.2017
    Croft Berlin 05.04.2017
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    Geschichte
    "Zuviel..."
    Haben Sie die Zeit genossen, in der Sie dieses Hörbuch gehört haben? Warum oder warum nicht?

    Nein, denn diese Geschichte kann keinen Genuss vermitteln, das beabsichtigte die Autorin auch sicherlich nicht. Allerdings präsentierte Hanya Yanagihara von allem zuviel: zuviel erlebtes Grauen, zuviel Schmerz, zuviele Entschuldigungen, ja selbst zuviel Liebe... Herr Kessler hebt darüberhinaus jedes Zuviel auf eine Weise hervor, die mir mit jeder Stunde unangenehmer wurde, gehauchter Schmerz, gehauchtes Leiden, gehauchte exzessive Liebe zwischen fast allen Beteiligten, die unglaubwürdiger und realitätsferner nicht sein könnte und in mir fast Aggressionen auslöste! Nein, das war kein Genuss, das war entsetzlich!


    16 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    mellaab Bad Breisig 15.02.2017
    mellaab Bad Breisig 15.02.2017
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    Geschichte
    "Verzaubernd"

    Ein leises Buch über Liebe, Freundschaft und gebrochene Seelen, das einen innerlich laut aufschreien lässt... so verzaubernd, dass man nicht möchte, dass es jemals endet.

    Das Buch besticht durch einen sehr flüssigen Schreibstil, eine unfassbare Geschichte und durch einen grandiosen Sprecher...

    Schon lange kein so schönes Buch mehr gehört, das gleichzeitig erschüttert und fasziniert.

    21 von 28 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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