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Inhaltsangabe

Nach dem Sensationserfolg "Die Geschichte der Bienen": der neue Bestseller von Maja Lunde

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird - wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln - um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos - bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.


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©2018 btb Verlag (P)2018 der Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    166
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    5

Sprecher

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  • 5 Sterne
    193
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Geschichte

  • 4 out of 5 stars
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Solche Bücher braucht es heute

Wer „Die Geschichte der Bienen“ kennt hat sich bezüglich Maja Lunde`s Stil und Anliegen sicher bereits positioniert und erwartet vermutlich nun mehr, oder macht einen Bogen. Es ist eine Geschichte mit eher leisen Tönen die sich auftut, was mir gut gefällt. Nicht Zahlen und Fakten stehen im Mittelpunkt sondern Betroffenheit schwingt sich ein, füllt mich aus. Zwei gut inszenierte Handlungsstränge sorgen dafür; lassen mich still und demütig lauschen. Was, wenn die Selbstverständlichkeit von Über“Fluss“zur Mangelware wird. Für uns „Reichen“ schier unvorstellbar. Aber ich finde es wichtig, das solche Themen gerade heute den „Bestseller“-Markt erobern und in das Bewusstsein von immer mehr Menschen dringen, ohne gleich zu missionieren. Die Vorstellung zulassen, wie reich wir in unserem Selbstverständnis wirklich sind. In den Medien ist kaum Platz dafür. Unabhängig von der Bereitschaft oder Ignoranz einer oft so satten Gesellschaft findet ein Ausverkauf unmerklich statt. Und wir sind dabei; gleichzeitig die ohnmächtigen Frösche und der Kochtopf. Unbestritten ein wichtiges Buch, das nicht so sehr den Verstand aber die Seele erreicht.

Christiane Blumhoff Pearce gibt als Sprecherin ihr Debut bei Audible und überzeugt mit ihrer gegerbten Stimme dermaßen mit einer unerschütterlichen Ruhe und Professionalität dass ich wünschen kann, noch viel mehr von ihr zu hören. Auch Shenja Lacher macht einen guten Job, beide eine vortreffliche Besetzung für dieses Buch.
Wer etwas mehr Action braucht, dem empfehle ich eher „Das Meer“ von Wolfram Fleischhauer, auch er sorgt mit seiner Lektüre umwelttechnisch hervorragend für ein schlechtes Gewissen.

11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Ute
  • 29.03.2018

Unbedingt hörenswert

Nachdem mir „Die Geschichte der Bienen“ so sehr gut gefallen hatte, war ich natürlich hocherfreut, nun den 2. Teil in Händen zu halten bzw. auf dem iPod zu haben.

„Die Geschichte des Wassers“ ist ähnlich aufgebaut wie „Die Geschichte der Bienen“. Es sind hier zwei Zeitebenen, die sich aber in drei Ebenen aufteilen. Zum einen Signes Kindheit und Jugend an die sie sich erinnert, zum anderen Signe als alte Frau in unserer Gegenwart, die über das Meer segelt und dann gibt es da noch David mit seiner Tochter Lou in Frankreich, die im Jahr 2041 mit Dürre und Bränden zu kämpfen haben. Sehr geschickt verknüpft Maja Lunde auch hier wieder diese drei Zeiten zu einer sehr interessanten Geschichte um das Thema Wasser.

Signe als junge Frau ist – wie ihr Vater – sehr auf die Natur bedacht. Bei Demos ist sie oft zu finden, sie ist eine echte Umweltaktivistin. Und das bleibt sie ihr Leben lang. Ihre große Liebe mit Magnus geht in die Brüche, da die beiden unterschiedliche Einstellungen zum Thema Umweltschutz haben. Signe knabbert ihr Leben lang an dieser zerbrochenen Liebe. So kommt es auch, dass sie sich mit fast 70 in ihr Segelboot, die Bleu, setzt, kistenweise Gletschereis im Gepäck, um dieses ihrem ehemaligen Geliebten, der nun in Frankreich lebt, vor die Füße zu kippen. Dass diese Reise ganz alleine nicht ganz ungefährlich ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

Im Jahr 2041 sind David und seine kleine Tochter Lou auf der Flucht. Die südlichen Länder sind von Dürre und Bränden geplagt, die Grenzen zu den Wasserländern im Norden sind geschlossen. So „stranden“ sie in einem Flüchtlingscamp in Frankreich, dass sie sich als Ziel für den Notfall ausgesucht hatten. Bei der Flucht verlieren David und Lou seine Frau und den kleinen Bruder. Doch sie geben die Hoffnung nicht auf, dass sie sich in diesem Flüchtlingslager wiedertreffen werden. Sehr interessant fand ich hier die Schilderungen, wie es in dem Camp zuging. Und das mitten in Europa. Einziger Hoffnungsschimmer ist ein blaues Segelboot, dass mitten auf dem Land steht, weitab vom Meer. Zunächst als Spielzeug für Lou wird es bald zur letzten Hoffnung für die beiden.

Leider Gottes scheint mir das alles gar nicht so weit hergeholt. Doch noch kann sich das in unserem reichen Europa ja keiner so recht vorstellen. Und will es auch nicht. Doch es hat ja bekanntlich noch nie etwas genützt, wenn man die Augen vor etwas verschließt. Es ist nun mal trotzdem da. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen und uns in unserem momentanen Reichtum nicht vorstellen können. Was für Europa wie eine Dystopie klingt, ist ja leider in anderen Regionen auf der Welt schon lange bittere Realität.

Maja Lunde hat auch hier wieder ihre große erzählerische Kunst unter Beweis gestellt. Die zehn Stunden vergehen wie im Flug und man kann mit den jeweiligen Protagonisten sehr gut mitfühlen.

Die beiden Sprecher waren mir bisher noch völlig unbekannt. Doch ich bin von beiden wirklich sehr begeistert! Gerne mehr mit diesen beiden Sprechern. In Kombination sind sie eine Wucht. Doch auch einzeln könnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Zwei wahre Neuentdeckungen am Sprecherhimmel wie ich meine.

10 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Es hallt nach

Ein wirklich gutes Buch. Ich hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgehört. Plötzlich war die Wasserflasche im Rucksack irgendwie nicht mehr selbstverständlich. Es beschäftigt mich auch Tage später noch. Beide Daumen nach oben.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Prädikat wertvoll!

Keine Ahnung, wie es passieren konnte, dass „Die Geschichte der Bienen“ im vergangenen Jahr an mir vorbeigegangen ist. Nicht nur die vielen positiven Rezensionen bei Audible, sondern auch etliche dringende Leseempfehlungen aus meinem Bekanntenkreis haben mich inzwischen wieder auf Kurs gebracht.

Um die Entwicklung und Auswirkungen des Klimawandels über einen langen Zeitraum plastisch zu verdeutlichen, hat Maja Lunde (wie auch schon David Mitchell im „Wolkenatlas“ und den „Knochenuhren“) in beiden Romanen eine Art analoge Darstellung gewählt. Auf unterschiedlichen Zeitebenen, die ständig hin- und herwechseln, werden verschiedene Einzelschicksale erzählt, die zunächst scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. Jedoch wird ihre übergeordnete Verbindung nach und nach enthüllt, bis, in beiden Romanen erst ganz zum Schluss, die direkten Zusammenhänge deutlich werden.

In beiden Romanen ist jeweils ein Erzählstrang in der Zukunft angesiedelt. In „Die Geschichte des Wassers“ geht es um die dem heutigen Norwegen entstammende Umweltaktivistin Signe, die letztendlich resigniert, nachdem sie ihr gesamtes Leben erfolglos dem Kampf gegen den Raubbau an Flüssen und Gletschern ihrer Heimat, sowie gegen Umweltsünder jeglicher Art gewidmet hat. Maja Lunde hält uns allen den Spiegel vor, denn tatsächlich werden selbst die spektakulärsten Aktionen von Umweltaktivisten in der Bevölkerung oft als spinnert oder übertrieben wahrgenommen. Da Politik und Industrie zu mächtig sind und die Mehrheit der Weltbevölkerung entweder nicht in der Lage, zu bequem oder zu ignorant ist, um sich dagegen zu stemmen, kann die umweltschädliche Entwicklung nicht mehr abgewendet werden und nimmt nun ihren Lauf.

Was in der Konsequenz daraufhin passiert, schildert Maja Lunde im zweiten Erzählstrang, der in Frankreich im Jahr 2041 angesiedelt ist. In Maja Lundes Zukunft sind Skandinavien und Nordeuropa überflutet (genau wie auch in Megan Hunters Roman „Vom Ende an“), während in Südeuropa Hitze und Dürre herrschen. Dies ist ein von seriösen Wissenschaftlern schon lange vorhergesagtes Szenario, das Maja Lunde glaubhaft darstellt.

Auf der Flucht kommt der junge Franzose David mit seiner kleinen Tochter in ein Flüchtlingscamp. Seine Frau und den kleinen Sohn haben die beiden auf der Flucht vor einem Feuer verloren und hoffen nun, dass das Rote Kreuz die beiden ausfindig machen kann. Doch die Lage verschlechtert sich zusehends, Essen und Wasser werden knapp und die beiden müssen einen anderen Ausweg suchen.

Maja Lunde hat einen klaren Schreibstil von schlichter Eleganz, der gerade durch seine Zurückgenommenheit beeindruckt. Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig. Der strukturelle Aufbau beider Romane ist ähnlich und verweist auf das übergeordnete Thema Klimawandel. Die Autorin erzählt nicht „nur“ eine Geschichte, sie schafft in beiden Romanen einen vollkommenen Einklang durch das harmonische Zusammenspiel von Struktur, Sprache und Thematik. Alle Figuren, bis hin zu den Nebenfiguren, haben Tiefe und verhalten sich authentisch. Es gibt keine Helden, nur Menschen mit Ängsten, Fehlern, Hoffnungen, Wut und Verzweiflung. Nicht zuletzt auch durch die beiden hervorragenden Sprecher kommen einem die Figuren so nahe, dass es kaum möglich ist, sich zu entziehen und die Geschichte hallt lange nach.

Um es auf den Punkt zu bringen: Dies ist engagierte Literatur im allerbesten Sinne!
Mit Spannung erwarte ich die beiden folgenden Teile des Klima-Quartetts.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Eine elementare Geschichte

Nachdem ich von "Der Geschichte der Bienen" schon völlig begeistert war, war es klar, dass ich auch die "Geschichte des Wassers" lesen bzw. hören muss.

Die Geschichte handelt von der Gegenwart und der Zukunft. Signe, die 70-jährige Umweltaktivistin aus Norwegen im Jahr 2017 und David mit seiner Tochter Lou, in Frankreich im Jahr 2041. Signe, die in einer Welt lebt in der es noch genug Wasser gibt, aber die Anzeichen des Klimawandels dennoch klar bestehen. David, der Jahre später die grosse Dürre erlebt und mit seiner Familie flüchten muss. Denn es gibt kaum noch Wasser und die Grenzen nach Norden, zu den Wasserländern sind geschlossen.

Die Autorin schafft es wieder 2 auf den ersten Blick völlig verschiedene Geschichten miteinander zu verbinden und aufzuzeigen was mit unserer Welt passieren kann, wenn wir nicht endlich sorge dazu tragen. Das alles schafft sie mit einem wunderbaren Schreibstil, ohne mit dem Zeigefinger zu zeigen und mit viel Hingabe und grossartiger Erzählkunst.

Wie auch schon "Die Geschichte der Bienen" hat mich dieser Roman aufgerüttelt und mich sehr oft erschreckt. Denn so weit entfernt von einer Welt mit Wasserknappheit sind wir nicht.

Sehr hörenswert!

7 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Wasserschaden

Die zwei Geschichten sind ziemlich konfus und kaum nachvollziehbar - klein Vergleich zur „Geschichte der Bienen 🐝 „

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

ebenbürtiger 2. Teil

Die gestalterische Kraft der Sprache weckt alle Emotionen, die es braucht sich für ein Ende der Umweltausbeutung einzusetzen. Betroffenheit, Lebenswille und -freude auch unter schwierigsten Bedingungen,Traurigkeit, Wut und Bescheidenheit.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

erschreckend, aufwühlend, demütig, klasse! <br />

ich habe es fast durchgehört, für mich ist es beinahe noch besser als die Bienengeschichte....

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Empfehlenswert

Solche Literatur sollte es häufiger geben!

Regt zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur an!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

ein muss

die Story ist gut gewählt. sehr aktuell und sinnvoll zusammen gestellt. die Sprecher passen super zu den Charakteren und Spannung bleibt bis zum Ende. einfach stark und gut! Maja Lunde wir man sie kennt!