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Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 Hörbuch

Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969

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Inhaltsangabe

Gewinner des Deutschen Buchpreises 2015

"Frank Witzels Werk ist ein im besten Sinne maßloses Romankonstrukt. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen aus der hessischen Provinz, der sich im Alter von dreizehneinhalb auf der Schwelle zum Erwachsenwerden befindet. In diese Geschichte eingewoben ist das politische Erwachen der alten Bundesrepublik, die beginnt, sich vom Muff der unmittelbaren Nachkriegszeit zu befreien. [...] Der Roman [...] ist in seiner Mischung aus Wahn und Witz, formalem Wagemut und zeitgeschichtlicher Panoramatik einzigartig in der deutschsprachigen Literatur. Frank Witzel begibt sich auf das ungesicherte Terrain eines spekulativen Realismus.
Mit dem Deutschen Buchpreis wird ein genialisches Sprachkunstwerk ausgezeichnet, das ein großer Steinbruch ist, ein hybrides Kompendium aus Pop, Politik und Paranoia."
Begründung der Jury anlässlich der Verleihung des Deutschen Buchpreises.

©2015 Matthes und Seitz Berlin (P)2015 Audiobuch Verlag OHG

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Christian Landshut, Deutschland 09.01.2016
    Christian Landshut, Deutschland 09.01.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "Buchpreisgewinner kann überzeugen"

    Der Text muss für die Hörbuchfassung stark gekürzt worden sein, über 800 Seiten würden ein Hörbuch ergeben, das länger ist als 12 Stunden. Das ist schon mal schade.
    Der Autor lispelt, das stört aber nicht wirklich. Er interpretiert seinen Text wirklich ausgezeichnet. Der Text lebt auch wirklich vom Rhythmus, vom Sound der Sprache, das wirkt sehr gut.
    Der Roman ist vielschichtig, mit diversen Zeit- und Handlungsebenen, nicht alles wird einem beim Hören klar. Aber dass man am Ende Lust hat, das Buch zu lesen, spricht eigentlich für das Hörbuch.
    Das Manuskript sollen über 30 Verlage abgelehnt haben. Das wird einerseits verständlich. Andererseits ist es schade, dass die Verlage lieber auf Nummer Sicher gehen und Mainstream-Romane veröffentlichen. Witzel hat dagegen wirklich etwas gewagt mit seinem außergewöhnlichen Text. Schön, dass das im Endeffekt belohnt wurde (und sich einige Lektoren im Nachhinein geärgert haben werden, einen Buchpreisgewinner abgelehnt zu haben).

    7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ErnstRH Deutschland 14.01.2016
    ErnstRH Deutschland 14.01.2016
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    Geschichte
    "Danke an den Autor und Sprecher"

    Die 800 Seiten hätte ich nie gelesen. Gekürztes Hörbuch vom Autor selbst vorgelesen machte mich neugierig, weil er am besten wissen muss, was man weglassen kann.
    Seie Sprechweise ist Teil des Inhalts. Sie entspricht nämlich genau den Relikten der etwas aufgesetzten Schnodderigkeit der (unserer) 68-er Generation jenes Teenagers, aus dessen mehr oder weniger autobiografischen Perspektive die Geschichte erzählt wird, Und das passt auch zu dem sprachlichen Wechselspiel zwischen (erklärtermaßen) wahnhaft wirren Gedanken, surrealistischen Fantasieprodukten, realistischen Erinnerungen an weitgehend vergessene Lebensgewohnheiten, Kultur- und Politikbezüge bis hin zu Details der Gebrauchsgegenstände (Trocken-Shampoo) und Genussmittel (Reval, Hawaii-Toast). Soziologie, Psychoanalyse, Textexegese von Beatles-Songs in ihren (angeblichen) Bezügen zu Bibelstellen, Juristendeutsch, polizeiliche Vernehmungstechniken…. - Nichts, was unsere Gesellschaft in den Jahrzehnten vor und nach 1969 bewegt hat, bleibt in diesem skurrilen, aber auch weitgehend mit Komik gespickten Gesamtkunstwerk ausgespart. Besonders empfehlenswert zum Reinhören für Terrorismus-Nostalgiker: Die RAF-satirischen Kinderreime in Teil 3 Kapitel 17 ff.
    Nach dem vollständigen Hören kaufe ich mir wohl das Print-Buch doch noch. Oder ich lasse es mir von einem Alt-68er, der damals näher dran war als ich, schenken.

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Amazon Kundin Berlin 16.03.2016
    Amazon Kundin Berlin 16.03.2016 Bei Audible seit 2013

    burkhardt22

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    Sprecher
    Geschichte
    "Eine Menge über "meine" Zeit verstanden"
    Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 für besser als das Buch?

    Was für eine merkwürdige Frage? Glaubt man bei Audible etwa, dass die Hörbuchhörerinnen und ~hörer die Bücher zusätzlich lesen?


    Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

    Das riesenbreite Spektrum an Themen. Es taucht im Grunde alles auf, was uns damals bewegt und interessiert hat.


    Hat Ihnen Frank Witzel an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

    s. o.
    Nachdem ich mich, nach zugegebenermaßen etwas Ärger über diesen Vorleser mit seinem Sprachfehler, in Frank Witzels Lesart reingehört hatte, fand ich ihn richtig gut. Wahrscheinlich hätte diesen Text kein anderer so passend lesen können.


    Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

    Ja, stellenweise war ich emotional bewegt, habe gelacht, musste ein bisschen weinen etc.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Wer sich damals nicht für die Beatles etc. interessiert hat, für den ist dieses Buch vermutlich nicht interessant. Für alle anderen sehr.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    blattlaus Karlsruhe Deutschland 20.11.2016
    blattlaus Karlsruhe Deutschland 20.11.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "naja...."

    Der Sprecher lispelt, aber ok, daran kann man sich gewöhnen. Die Geschichte ist ein furchtbares Durcheinander. Mir hat es überhaupt nicht gefalllen. Ich mochte es auch nicht zu Ende hören und habe nach max. 1/4 aufgegeben.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Hörbuch-Hörer 30.06.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "Habe mich von der Auszeichnung leiten lassen
    "

    Leider ein Fehler. Habe nur vorgespult.
    Die Stimme hat mir irgendwann nicht mehr gefallen - ja ...sie ist schön schnoddrig und typisch für die damalige Zeit.... Aber nichts für mich.
    Und dann die Aufzählungen und die vielen Einwürfe

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Estefania 30.06.2016
    Estefania 30.06.2016
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    Geschichte
    "Nicht zuende hören können"
    Würden Sie es noch mit einem anderen Hörbuch von Frank Witzel und/oder Frank Witzel versuchen?

    Nie wieder ein Hörbuch gesprochen von Frank Witzel


    Wie haben Sie auf das Ende des Hörbuchs reagiert? (ohne dabei natürlich zu viel zu verraten!)

    Ich bin nicht dazu gekommen, weil es einfach nur schrecklich ist ihm zuzuhören. Schrecklich langweilig gesprochen und undeutlich gesprochen.


    Würden Sie es noch mal mit einem anderen Hörbuch mit Frank Witzel versuchen?

    Nein, nie wieder.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Die Story ist gut, Interessant. Aber man kann es sich nicht anhören. Es ist zu grausam das gesamte Werk gesprochen vom Autor selbst anzuhören. Schrecklich.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ramaka 17.04.2016
    ramaka 17.04.2016
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    Geschichte
    "Langatmig ..."

    ich habe aufgehört. Ich weiß nicht ab wann es interessant werden soll, mich hat die erste Stunde nicht neugierig auf mehr gemacht. Der Sprecher hat sein Teil dazu beigetragen. Er hätte jemanden anderes lesen lassen sollen.

    3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Flemming Kilian 28.08.2017
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    "Wirr und uninspirierend - mein Kurzfazit"

    Das erste Mal seit langem hat mich ein Hörbuch wieder einmal auf ganzer Linie enttäuscht. Möglicherweise hatte ich mir auch einfach zu viel versprochen, wobei...

    Nachdem das Werk in der geschriebenen Version 2015 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden war, hatte ich mir es angesichts des vielversprechenden Titels und der Auszeichnung direkt gekauft. Leider bin ich dann schon direkt nicht über die ersten 100 Seiten der Lektüre hinausgekommen. Worum sollte es denn da bitte schön gehen? Die Dialoge zogen sich seitenlang hin, ohne erkennen zu lassen wer gerade zu Wort kam. Die Perspektiven und Erzählzeiten sprangen immer wieder unerwartet und nicht nachvollziehbar. Ich legte das Buch beiseite - für mich “unleserlich“.

    Vor einigen Wochen entdeckte ich das Werk dann - zwar in gekürzter Form - hier. Besonders gefiel mir, dass es vom Autoren selbst gelesen wurde. Meine Hoffnung: Hr. Witzel hat's geschrieben, er wird dem ganzen schon zu einem Sinn verhelfen!

    Nachdem ich mich mittlerweile durch mehr als 3/4 gehört, ja vielmehr gemüht habe, kann ich nur sagen: “Weit gefehlt.“ Inhaltlich empfand ich das Werk ja bereits vorher als schwer zugänglich, daran hat sich nichts geändert. Doch leider setzt die Art des Vorlesens dem ganzen nocheinmal die Krone auf: Gelesen wird nahezu ohne Betonung, in Dialogen wird mangels Stimmmodulation meist kaum deutlich, wer gerade spricht. Ob es an der Kürzung liegt, dass noch weniger klar ist, in welchem zeitlichen und räumlichen Kontext das Erzählte gerade stattfindet? Hr. Witzel sorgt jedenfalls auch als Vorleser nicht für Orientierung.

    Ich habe lange versucht, mir das Werk zu ergründen. Viele Stellen wiederholt gehört, um sie zu kontextualisieren. Das Werk über die Phantasien des manisch-depressiven Teenagers entzieht sich mir. Leider. Wollte ich doch gerne nachvollziehen, warum sich das Werk den Deutschen Buchpreis verdient hatte.

    Leider eine klare (negative) Empfehlung: Suchen Sie sich ein anderes Hörbuch, am besten vielleicht sogar ein anderes Stück Literatur.

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  •  
    Sabine 19.06.2017
    Sabine 19.06.2017
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    Sprecher
    Geschichte
    "Furchtbarer Sprecher"

    Der lispelnde Sprecher ist unerträglich.... ich habe das Hörbuch fertig gehört, weil die Geschichte richtig gut ist, mich aber immer wieder über die Auswahl des Sprechers gewundert und geärgert.

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  •  
    Felix Heklau 18.06.2017
    Felix Heklau 18.06.2017
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    "Alternative Realitäten"
    Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

    Definitiv. Es ist allerdings keine chronologisch strukturierte Geschichte, sondern eher eine Collage aus Erinnerungsfetzen, die mit absurden Bildern gespickt sind. Hier verschwimmen ganz bewusst Realität und Phantasie bzw. Wahnsinn.


    Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

    Man muss stetig interpretieren. Der Kopf steht bei diesem Buch nie still.


    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Frank Witzel gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    Nein.


    Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

    Das ist bei dieser Wortgewalt für mich unmöglich!


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Erwarten Sie keine herkömmliche Geschichte. Es gibt weder klare Figuren, die einem ans Herz wachsen können, noch einen Spannungsbogen über das ganze Buch. Es ist ein interessant verzerrter Rückblick auf die 60er Jahre in Westdeutschland, der Fragen stellt, die heute noch relevant sind. Frank Witzel als Vorleser ist bei weitem kein David Nathan. Er hat einen S-Fehler und liest teils sehr monoton. Ich habe seine spezielle Vortragsweise dennoch als sehr passend und angenehm empfunden.

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