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Inhaltsangabe

Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt sie ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien. Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen - bis er schließlich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.
(c)+(p) 2008 Diogenes Verlag AG

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    440
  • 4 Sterne
    245
  • 3 Sterne
    66
  • 2 Sterne
    15
  • 1 Stern
    11

Sprecher

  • 5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    286
  • 4 Sterne
    49
  • 3 Sterne
    9
  • 2 Sterne
    1
  • 1 Stern
    4

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    207
  • 4 Sterne
    91
  • 3 Sterne
    34
  • 2 Sterne
    7
  • 1 Stern
    6
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  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • folgren
  • Aachen, Deutschland
  • 23.04.2008

Der Beobachter

Der Roman liest sich wie ein Balzac. Ruhig, detailliert umkreist er seine Personen und zieht eine Schlinge aus falschen Freundschaften, selbst verordneter Einsamkeit, blinder Liebe um Adrian Weynfeld zu. Dabei weiß Suter zu gewichten. Nicht alle Bösen sind gleich verkommen, auch wenn Drehbuchautoren wie Maler etwas holzschnittartig geschnitten sind und vor allem dazu dienen, Anspruch und Wirklichkeit bloßzustellen. Weynfeldt, den man eigentlich um sein Leben beneiden müsste, ist trotz seiner Kultiviertheit bemitleidenswert gezeichnet. Er begreift nicht, dass er sich Freunde zu erkaufen versucht, indem er deren Schliche zwar durchblickt, sie aber bereitwillig finanziell unterstützt. Der Ton, mit dem Suter seine Geschichte erzählt, ist gediegen. Wie sein Held Weynfeld überstürzt er nichts. Er lässt sich Zeit, Beweggründe wie Hintergründe zu schildern, das lässt ihn erscheinen, als sei er aus dem 19. Jh. direkt zu uns rüber geschwommen. In Gerd Heidenreich hat das Hörbuch einen kongenialen Vorleser bekommen. Er trägt seine Zuhörer durch die Geschichte und verzichtet auf hastiges Beiwerk. Eine traurige Geschichte um Kunst, um Fälschung, um falsche Freunde und ein falsches Leben. Spannend vor allem, weil immer wieder hofft, Weynfeld möge doch aufstehen, und dem allen ein Ende bereiten. Doch Weynfeld ist ein Beobachter. Er sieht das Leben, er taxiert es. Er ist in der Lage, in ein Taxi zu springen und Lorena hinterher zu fahren, um herauszufinden, wo sie wohnt. Ein paar Minuten später denkt er darüber nach, dass er das hätte tun sollen, aber spontan reagieren? Nicht der letzte Weynfeldt, dessen Leben sich um Original und Fälschung dreht, sei es bei einem Gemälde oder einer Frau.

22 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Peter
  • Isny, Deutschland
  • 19.04.2008

Ein wunderschönes Hörbuch

Wunderschön - treffender kann ich es gar nicht beschreiben. Ganz einfach ein wunderschönes Hörbuch, mit Tiefe, Humor und erzählerischer Ruhe, die die langsame Veränderung des letzten Weynfeldt genußvoll aufzeigt. So ganz anders als die lauten Reißer dieser Zeit - und doch nie langweilig. Abgerundet wird das Ganze durch die sonore Stimme von Gert Heidenreich.Wunderschön eben.

22 von 24 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Suter bleibt Suter...

Im letzten Jahr erst entdeckte ich diesen Schweizer Autor für mich und schon hatte er mich so in seinen Bann gezogen, dass ich alles von ihm lesen musste, was ich finden konnte. 'Der letzte Weynfeldt' gehört zu Martin Suters neusten Veröffentlichungen und so habe ich 'als Versuch' dieses Hörbuch gehört - und erlebte ein ganz neues Suter-Ereignis. Das liegt mitunter daran, dass Gert Heidenreich schlicht ein begnadeter Vorleser ist und allein schon diese Stimme... faszinierend!
Inhaltlich reicht 'Der letzte Weynfeldt' nicht an Titel heran wie 'Small World' oder 'Ein perfekter Freund'. Aber umso überzeugter war ich von diesem Hörbuch, denn vermutlich hätte ich diese Geschichte von einem schweizer Kunsthistoriker und seiner späten Liebe nicht ganz so gebannt allein für mich gelesen, wie ich ihn nun mit Herrn Heidenreich gehört habe. Schon sehr zu empfehlen!

14 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Eine versinkende Welt ...

... das ist die Welt von Adrian Weynfeldt. Ein verlässlicher Butler, jeden Tag ein frischer Schlafanzug aus feiner Seide, umgeben von grossartigen Kunstwerken. Großzügig unterstützt er Freunde.
Das verwandelt den letzten Weynfeldt in eine zurückhaltende, elegante, integere und auch gelangweilte Person.
Aber gegen die Langeweile kann man schließlich etwas machen - insbesonders wenn man dabei von der Frau des Herzens nicht ganz uneigennützig unterstützt wird.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

wieder ein genialer Suter

Meine Vorrezensenten haben es schon gesagt - ich kann mich dem nur anschließen: jeder Suter ist anders und jeder ist genial. Wunderbar beobachtet, die Charaktere sehr fein und psychologisch stimmig entwickelt, der Plot überraschend, und die Sprache großartig. Dies wird noch betont durch Gert Heidenreich, der dieses Werk toll umsetzt. Unbedingt hörenswert.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Suter ist super

Martin Suter ist der Künstler der unerwarteten Wendung. Das galt schon bei der Business Class und das gilt auch für seine Krimis. Dabei ist Krimi hier eigentlich nicht die richtige Beschreibung. Es ist auch kein Roman trotz der angedeuteten Liebesgeschichte. Vielleicht ist Suter eine eigene Literaturgenre. Es gibt viele Bücher, die man besser liest und es gibt Bücher die erzählt besser ankommen. Bei Suter geht beides. Die ruhige Art des Vortrags vermittelt im Gegensatz zum Lesen des Buches ein gutes Gefühl für die satte Behäbigkeit des Bonvivants, der in seinem Leben bisher eher als Nonvaleurs gestaltet hat, sich mit solchen Freunden umgibt. Das einzige, was er vermag ist die Verwendung seines Vermögens. Das mit einem üblichen Lesetempo von 40 bis 70 Seiten pro Stunde zu lesen wäre schade, denn der Humor steckt auch im Erzähltempo.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Nicht der stärkste Suter. Story etwas dünn.

Wieder ein hervorragender Sprecher. Sehr gepflegte Stimmung, aber es gibt keine richtige Geschichte. Bis einmal etwas passiert sind schon 5 Stunden rum..

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • annams
  • Graz, Österreich
  • 05.04.2011

Sprache vor Inhalt

Etwas schleppend gestaltet sich der Beginn dieses Martin-Suter-Hörbuchs. Am Anfang konzentriert man sich besser auf die typisch-gekonnte Suter-Schreibtechnik und die angenehme Stimme des Sprechers. Plötzlich wird es so interessant, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu hören und (in meinem Fall) noch im Auto sitzen bleibt, wenn die Fahrt längst zu Ende ist. Mein Fazit: durchhalten lohnt sich!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

einfsch sch?n

gut gelesen, gute Charaktere, gute Geschichte. Ein wirklich tolles H?rbuch!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

klasse Buch, klasse gelesen

wunderbare Charakterstudie, langsam und schweizerisch korrekt und eher bedächtig entwickelt.Guter Plot mit orginellem Ausgang. Als Leser bestens besetzt mit Gert Heidenreich. Ein Genuß; wie eigentlich alles , was ich bisher von Martin Suter kenne.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich