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Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod Hörbuch

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

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Inhaltsangabe

Eine unerfüllte Liebe, ein ungeklärter Mord und eine große Lebenslüge.

Als der junge Wiener Historiker Max Schreiber im Herbst 1950 in ein Tiroler Bergdorf kommt, um einem Geheimnis aus dem 19. Jahrhundert auf den Grund zu gehen, stößt er auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, deren Sprache verschüttet ist. Mehr und mehr gerät er in einen Sog aus Misstrauen und Aberglauben, und als der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation für ihn dramatisch zu.

Peter Matić und Manuel Rubey machen Jägers betörenden Roman zu einem eindringlichen Hörerlebnis.

©2016 Gerhard Jäger / Karl Blessing Verlag, München (P)2016 Random House Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Barbara Gubela 08.11.2016
    Barbara Gubela 08.11.2016
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    "Spannend bis zur letzten Minute"

    Der fast 80jährige Amerikaner John Miller -toll gesprochen von Peter Matic- fliegt noch einmal in seine alte Heimat Österreich. Er möchte einer Geschichte nachgehen, die sich 1950 während einer Lawinennacht in einem kleinen Alpendorf abgespielt hat. Warum er das tut, bleibt bis zum fulminanten Schluss unklar.
    Die eigentliche Geschichte geht um den jungen Historiker Dr. Max Schreiber, der in diesem Bergdorf eine Hexenverbrennung von 1856 historisch aufarbeiten will. Dazu braucht er das Vertrauen der Dorfbewohner, die ihn natürlich misstrauisch beäugen. Hier spricht grandios als Ich-Erzähler der Wiener Schauspieler Manuel Rubey, der auch schon "Gruber geht" genial eingelesen hat.
    Der Titel hat alles, was ein gutes Hörbuch braucht: Sensationelle Sprecher, eine spannende Geschichte und gut gezweichnete Charaktere. Klare Hörempfehlung!

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    kfrey Berlin 10.09.2017
    kfrey Berlin 10.09.2017
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    "Absolut empfehlenswert!"

    Fesselnde Geschichte, die sich langsam, aber unaufhaltsam in einem abgelegenen Bergdorf entfaltet. Gerhard Jäger ist ein Meister der atmosphärischen Dichte: So bildgewaltig, klangvoll und tiefgründig kann die deutsche Sprache sein.

    Die beiden Sprecher sind das vollkommene auditive Pendant dazu.
    Man hört die raue Bergwelt und das karge bäuerliche Leben förmlich in ihren Stimmen.

    Wer ein Ohr für Sprache hat und eine gut erzählte Geschichte zu schätzen weiß, kommt hier voll auf seine Kosten.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Korte, Philipp 11.04.2017
    Korte, Philipp 11.04.2017
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    Geschichte
    "Story sehr gut, jedoch nur ein Sprecher überzeugt"

    Die Geschichte fesselte mich von Beginn an. Die ruhige und so überzeugend unaufgeregte Stimme von Peter Matic trägt einen davon. Wehmut, liebevolle Erinnerungen und schmerzhafte Erlebnisse klingen in seinem Vortrag wieder und machen insbesondere seine Erzählabschnitte zu einem großartigen Hörerlebnis. Langsam wird der Hörer in der eisig-romantischen Umgebung eines einsamen Bergdorfes an die zentralen Themen Liebe, Tod und Schuld herangeführt.
    Leider fällt das Leseniveau bei dem Sprecher des jungen Schreiber dramatisch ab. Der Lesestil ist schlicht lieb- und betonungslos, wirkt amateurhaft.
    Dieses Defizit vermögen auch die gleichsam dramatischen und poetisch anmutenden Ereignisse in dem Tiroler Bergdorf nicht vollständig aufzufangen. Ein Hörbuch bemisst sich nun einmal auch an der Qualität des Vorlesers. Manuel Ruby ist - leider - eine Fehlbesetzung.
    Trotzdem empfehle ich dieses Hörbuch aufgrund seiner hohen erzählerischen Atmosphäre und der hohen Erzählkunst von Peter Matic.

    0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Heidi Velbert, Germany 24.01.2017
    Heidi Velbert, Germany 24.01.2017
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    Geschichte
    "Durchwachsen"

    Ich habe das Buch aufgrund einer überragenden Empfehlung einer Freundin gelesen. Ganz so begeistert bin ich allerdings nicht. Vielleicht lag es auch an der furchtbar monotonen Stimme, die den Max Schreiber total unsympathisch machte. Dabei konnte die Figur an sich gar nichts dafür. Die Geschichte war für mich auch recht vorhersehbar, so dass es für mich kein überraschendes Ende gab. Vier Sterne aber doch, weil es insgesamt eine schöne ruhige Geschichte ist.

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