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Inhaltsangabe

"Das gesamte Personal der Post muss in seiner völligen Hingabe an das Interesse der Öffentlichkeit immer standhaft und rechtschaffen bleiben. Vom Personal der Post wird erwartet, dass es nach den höchsten sittlichen Grundsätzen handelt, die Gesetze der Vereinigten Staaten achtet und sich im Übrigen an die Vorschriften und Richtlinien der Postverwaltung hält."

Der Briefträger Henry Chinaski alias Charles Bukowski bleibt unsittlich: Trotz zahlreicher Auseinandersetzungen mit seinem Chef frönt er seinem exzessiven Leben; er raucht, trinkt und versucht erfolglos, eine dauerhafte sexuelle Beziehung aufzubauen. Zunächst als Briefträger nicht nur bissigen Hunden ausgesetzt, verbringt er später seine Nächte an der Sortiermaschine. Schließlich quittiert er den Dienst, um einen Roman zu schreiben.

Der Klassiker der Untergrundliteratur hat nichts von seinem anarchischen Witz und seiner rauen Wirkung eingebüßt. "Der Mann mit der Ledertasche" ("Post Office") ist Bukowskis erster und wichtigster Roman, mit dem er 1971 den Sprung von Dichtung zu Prosa vollzog und der ihn weltberühmt machen sollte. Vierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA erscheint der Roman nun erstmals als Hörbuch, gelesen von Matthias Brandt.

©2011 Verlag Antje Kunstmann (P)2011 Verlag Antje Kunstmann

Kritikerstimmen

Mit Matthias Brandt als Sprecher ist dem Verlag eine glänzende Besetzung gelungen.
-- literaturmarkt.info

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    152
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Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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    166
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Geschichte

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  • MB
  • Haßloch Deutschland
  • 23.05.2017

Ein wahrer Hörgenuss!

Zunächst: Matthias Brandt hört man gerne zu. Er verleiht Bukowski glaubhaft die Stimme: Tambre, witz und Lakonie alles stimmt und liegt in Brands stimme : Einfach ein Genuss dieses Buch nach gut zwanzig Jahren, seid dem ich "Der Mann mit der Ledertasche" gelesen habe diesmal hören.
Bukowski beschreibt die Prekarisierung der Arbeitswelt Ende der sechziger Jahre in den USA, ein Umstand denen nun auch Millionen von Menschen spätestens nach der Agenda 2010 und Harz IV, die der Einführung der Leiharbeit dank der SPD erleben dürfen. Weshalb die Beschreibung der Arbeit ohne Netz und Arbeitsrechte einem erstaunlich aktuell vorkommen.
Bukowski beschreibt die Welt aus der Sicht des abgeklärten Aussenseiters,
er zeigt das man unter dem Arbeitsregime des Fortismus mit seiner Stoppuhr- Effizienz als Arbeitnehmer nicht viel besser dran ist als ein Sklave, dass man nicht lebt sondern gelebt und vetnutzt wird. Was er aber auch zeigt ist, dass man den modernen Sklavetreibern nicht in den Arsch kriechen muss. Seine Romane haben alle einen stark autobiographischen​ Charakter. Ich habe so ziemlich alles von ihm gelesen, ich liebe sein Werk, er ist mein literarischer Held!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Sehr unterhaltend

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Der Mann mit der Ledertasche besonders unterhaltsam gemacht?

Sprecher ist perfekt im Einklang mit der Figur Chinasky, und das Buch an sich ist sehr unterhaltsam...Schon schade, dass es zu Ende gehen musste :)

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein Trinker, ein Spieler, sogar ein Schänder

Warum gefällt es dann? Die brutale Ehrlichkeit sowie der Humor des Autors; Unglaubliche Waffen Bukowskis

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Autobiografisches Frühwerk mit Schwächen

"Post Office", wie der Text im Original heißt, war Bukowskis erster Roman. Er trägt deutlich autobiografische Züge, und das ist auch seine Schwäche. Denn das Leben ist nun mal kein Roman.
Auch diesem Text fehlt es an dramaturgischer Struktur, es wirkt wie eine lose Aneinandereihung von Erinnerungen, Anekdoten und Episoden.
Hauptthemen sind die jahrelange Arbeit für die US Post (das sind die stärksten Passagen: die Zurschaustellung der Absurdität der Behördenbürokratie), wechselnde Lebensgefährtinnen, Alkohol und Pferdewetten.
Den typischen, schnodrigen Bukowski-Sound bekommt man gut mit, Brandt spricht das sehr passend und expressiv. Aber vom Hocker hat mich das Hörbuch leider nicht gerissen.
Vielleicht werd ich noch mal was im Original von Bukowski versuchen...

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Buk, eine Lebensweisheit ;-)

Immer noch brandaktuell . Ein Buch über den "amerikanischen Traum. Moderne Sklaverei und die "Gleichstellung"

Super Lebensberatung 😉

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Genial in Story und Stimme

Ich bitte um Handzeichen, wer auch das eine oder andere Deja-vu hatte... Oh! Doch so viele?! Die Story fand ich sehr spannend und interessant bis zum Ende. Werde noch ein wenig dran lang grübeln.
Matthias Brandt hat die Geschichte und den Charakter Bukowskis bzw. Chineskis genial rüber gebracht. Werde mal stöbern, was er noch so gelesen hat. Von ihm kann ich gerne mehr hören.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Es zieht einen mit

Eigentlich passiert ja nich viel aber der eingängige Schreibstil fesselt einen. Und man fragt sich was das eigentlich alles noch soll.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Ohne Wert

Nur saufen, voegeln und arbeiten, sonst nix

Sehr magere Geschichte. Vielleicht habe ich sie ja auch nicht verstanden

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Saufen, Vögeln und Arbeiten

Mein erstes Bukowski Buch. Authentisch beschreibt der Autor sein Leben vom Briefträger, bis er schließlich beschließt ein Buch zu schreiben. Die Geschichte an sich hat kaum Spannung, unerwartete Wendungen etc. Das Hörbuch zeichnet sich dadurch aus, dass Bukowski immer wieder von seinem harten Arbeitsleben und den daraus resultierenden Sauf- und Sexeskapaden berichtet. Er bedient sich dabei oft einer vulgären Sprache, die seine Stimmung gut wieder gibt. Auch der Sprecher kann mit seiner Stimmte überzeugen. Letztlich denke ich schreibt Bukowski über ganz normale Menschen, die eben von der Gesellschaft abgehängt wurden. Gleichzeit ist darin aber keine Kritik zu hören. Vielmehr ist dies der "Way of Life" des Autors.
Viel Spaß beim Hören!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Toll gelesen!

Toll gelesen von Matthias Brandt. Alle kennen ja das Buch ohnehin, aber durch die Lesung gewinnt es nochmal dazu.