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Neustart!

Was sich in Politik und Gesellschaft ändern muss

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Neustart!

By: Vera Lengsfeld
Narrated by: Claudia Wohlrab
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In der deutschen Politik werden viele Ansprüche gestellt, jedoch fragt Deutschland dabei nicht nach den Voraussetzungen, die benötigt werden um solche Ansprüche zu erfüllen.

Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und langjährige Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld betrachtet in diesem Werk die sieben Jahre rot-grünes Reformprojekt als Höhepunkt und Ende der 68er-Bewegung. Mit ihrem kritischen Blick plädiert sie dafür, die Werte der 89er Revolution wieder zu beleben.

Denn für die Autorin ist eines klar: Deutschland kann nur durch einen Mentalitäts- und Politikwandel im Sinne von mehr Freiheit und Selbstverantwortung aus der Krise geführt werden.

©2007 SAGA Egmont (P)2020 SAGA Egmont
Politics & Government
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Eine engagierte und mutige, sehr zu bewundernde Bürgerrechtlerin, die Phrasen angelsächsischen Kältekapitalismus nachplappert. Sie lobt China ohne zu realisieren, dass die KP dort den als notwendigen Übergang angesehenen Kapitalismus streng kontrolliert und sich kein bisschen Demokratie entwickelt. Sehr gut ist, dass sie Gregor Gysi zutreffend charakterisiert. Aber das korrigiert nicht das ideologisch bestimmte und eben nicht nüchterne Urteil. Schade, denn sie legt die Finger in manche Wunde. Es gibt auch keinen perfekten Neoliberalismus, und erst recht keinen freien. Ihre Anmerkungen zu Energie und Klima sind ideologisch und wohl Ergebnis intensiver Lobbyarbeit. Sehr, sehr tragisch, vom intellektuellen Anspruch betrachtet.

Schade

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.... Ich gebe zu, das ich in der Mitte aufgehört habe zuzuhören. Das Fr. Lengsfeld ein Problem mit dem Sozialismus hat, kann ich aufgrund Ihrer Widerstandserfahrung in der DDR nachvollziehen. Das sie auf der Suche nach dem Weg zur Freiheit in die Fänge des neokonservativen Denken von Hajek und Friedemann erlegen ist, sei Ihr nachzusehen. Auf diese Art von Trivialwirtschaftswissenschaft sind ja fast alle Politiker hereingefallen und wir müssen heute Suppe auslöffeln. Weil am Schluß sich Großkonzerne und Finanzkartelle das Volksvermögen angeeignet haben. [Angefangen mit dem DDR Vermögen]. Hätte sie in der DDR Karl Marx richtig studiert, wäre sie auch selbst darauf gekommen. Ärgerlich macht mich eigentlich die Anmaßende Kritik an der 68er Bewegung. Ich habe mich als westdeutsche sozialisiert, immer an Kritik an ostdeutschen Biographien zurückgehalten. Sie sollte sich dann mit angelesenen Weisheiten diesbezüglich zurückhalten. Dieses Buch hat ja keinen wissenschaftlichen Anspruch und sie auch keine entsprechende Expertise. Böse bin ich über den Vergleich mit Prager Frühling und den Vietnamkrieg. Ich glaube kaum ein Linker dieser Zeit wäre nicht auf der Seite der Reformsozialisten gewesen. Der imperialistischen Massenmord an der vietnamesischen Bevölkerung durch die US Regierung darf man in dem Kontext nicht kleinreden.

Vollkommen daneben....

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