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Mensch! Wer wir sind und was uns rettet

Sechs Vorträge von Christoph Quarch Livemitschnitte
Sprecher: Christoph Quarch
Spieldauer: 7 Std. und 42 Min.
5 out of 5 stars (2 Bewertungen)
Regulärer Preis: 4,95 €
Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

Inhaltsangabe

Sechs Vorträge von Dr. Christoph Quarch, die den Fragen nachgehen: Wer ist der Mensch? Was zeichnet ihn aus? Was unterscheidet ihn von Maschinen? Welche Qualitäten hat das Menschsein? Was rettet den Menschen? Was bleibt vom Menschen?

  • 1. Vortrag: Erkenne dich selbst! Warum wir nicht umhinkönnen, uns ein Bild von uns zu machen Unsere Kultur beginnt mit einem Denkanstoß "Erkenne dich selbst". Seither hat der Mensch des Abendlandes viele verschiedene Selbstdeutungen erprobt. Eine abschließende hat er nicht gefunden. Das ist gut so. Denn der Mensch in ein offenes Wesen.
  • 2. Vortrag: Menschendämmerung Das Menschenbild der Gegenwart und das Projekt des Homo Deus Einst sahen wir uns als Krone der Schöpfung. Heute sind wir ihre Zerstörer geworden. Der Grund dafür ist unser Menschenbild. Seine Ursprünge reichen zurück in die Antike. Seine Entwicklung läuft darauf zu, dass wir uns abschaffen und zum digitalen Homo Deus umbauen.
  • 3. Vortrag: Fleisch und Blut Warum die Sterblichkeit uns allererst zu Menschen macht Die Grundlage unseres Menschseins ist die Natur: Wir sind Leib. Und als Leib sind wir sterblich und zerbrechlich. Darin liegt unsere Würde. Und darin liegt unser Potenzial, zu schönen Menschen zu erblühen. Der Weg zum wahren Menschsein führt in die Natur.
  • 4. Vortrag: Wesen der Möglichkeit Wir haben die Freiheit, etwas Besonderes aus uns zu machen Die Hirnforschung lehrt: Anders als andere Wesen sind wir in der Lage, gestaltend auf unser Leben einzuwirken und immer neue Potenziale zu entfalten. Und das ist gut so, denn es zeichnet uns aus, uns als einmalige Individuen in der Welt zu zeigen.
  • 5. Vortrag: Wesen der Verbundenheit Wirkliches Menschsein geht nur in der Gemeinschaft mit anderen Schon Aristoteles lehrte, der Mensch sein ein zóon pólitikon - ein soziales Wesen. Die heutige Biologie bestätigt dies. Sie erbringt den Nachweis dafür, dass Leben eine gemeinschaftliche Unternehmung ist, die nur in Kooperation mit anderen gelingen kann.
  • 6. Vortrag: Wesen der Konversation Warum sich unser Menschsein darin erfüllt, im Gespräch zu sein Menschsein gelingt, wo wir im Gespräch sind: uns in Anspruch nehmen lassen von dem, was ist, und unsere Verantwortung darin sehen, dem Sein dieser Welt unsere eigene Antwort zu geben. In der großen Konversation des Lebens erblühen wir in Schönheit.

Alle Vorträge sind Livemitschnitte der Vortragsreihe 2018, die Christoph Quarch im Forum Kanzlerpalais in Fulda gehalten hat. Weitere Vorträge finden Sie ebenfalls als Livemitschnitte unter christophquarch.de.

©2019 Christoph Quarch (P)2019 Christoph Quarch

Hörerrezensionen

Bewertung

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homo ökonomicus und wie man ihm entkommt

Es ist wohl ein Mitschnitt einer Vorlesungsreihe für ein gemischtes Publikum verständlich. Wenn ich es richtig gehört habe, ist es ein Volkshochschulkurs von Frühjahr und Herbst 2018, der als Fortsetzung eines entsprechenden Kurses vom Jahr davor abgehalten wurde. Das ganze hat wohl irgendwo in Deutschland stattgefunden. Ich weiß nicht genau in was für einen Rahmen es einzuordnen wäre. Der Vorlesende trägt 7 Stunden ununterbrochen eine teils historische, teils logiscshe Darlegung der Veränderung des Selbstbildes eines kleinen Teils der Menschheit, nämlich der griechischen Antike bis heute vor. Das Problem sieht der Author wohl darin, wie der einmal als Egoist erkannte Mensch sich vor sich selbst dann noch retten kann. Im Gegensatz zum behaupteten unmenschlichen und Ökoffeindlichen Siegeszug der Naturwissenschenschaft und Technik wünscht Herr Quarch eine Wende zum lebendigen Austausch mit der Natur im Gespräch, wie es seiner Darstellung nach vor fast 3000 Jahren gewesen sein soll. Es werden Themen wie Phytagoras, Plato/Aristoteles, Christentum, Descates, Hobbes, Hume, Adams, Nietzsche, Heidegger, gestreift.. Ich finde es gut, dass versucht wird, die Entwicklung der Bedeutung des Begriffs "Mensch" im Laufe eines größeren Zeitabschnittes der Menschheitsentwicklung in letzter Zeit auch mit Fehlentwicklungen oder neueren Ansätzen darzustellen. Eine zu bereitwillige Adaption der sogenannten Transhumanistischen Utopien einiger Technikbegeisterten als Schreckgespenst würde ich manchmal nicht ganz nachvollziehen können.