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    Inhaltsangabe

    "Wir können nichts mehr für Sie tun" - diesen Satz, vor dem sich so viele fürchten, gibt es bei dem Palliativmediziner Sven Gottschling nicht. Sterbenskranken Menschen die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und manchmal auch Jahre mit bestmöglicher Lebensqualität zu füllen und den Angehörigen eine anhaltende Erinnerung an das gute Ende eines geliebten Menschen zu bereiten, sieht er als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wie das ganz praktisch möglich ist, welche Mythen über das Sterben es dabei aufzuklären gilt, wie wir uns selbst darauf vorbereiten und als Angehörige damit umgehen können, beschreibt der Palliativmediziner in einer für medizinische Laien verständlichen Sprache.

    Was hilft wirklich gegen Beschwerden am Lebensende wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot und Erschöpfung? Wo ist der richtige Ort zum Sterben: Zuhause, unterstützt durch einen ambulanten Hospizdienst, im Krankenhaus, im Hospiz, auf der Palliativstation? Wie begegnet man der Sprachlosigkeit - als Betroffener, als Angehöriger, gegenüber Kindern? Wo bekomme ich Hilfe und die beste Unterstützung für meine ganz individuellen Bedürfnisse?

    Anhand der Geschichte zweier jungen Frauen zeigt Prof. Dr. med. Sven Gottschling in einem Bonuskapitel, wie man dem Tod selbst in düsteren Augenblicken das Bedrohliche nehmen kann. Denn Gottschling ist sich sicher: Es kann immer geholfen werden. Man muss sich nur die Mühe machen, genau hinzusehen, um eine humane Sterbebegleitung und damit ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

    In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.
    ©2016 Fischer Verlag (P)2017 Bäng Management & Verlags GmbH & Co. KG

    Kritikerstimmen


    Lesenswert, weil einem die gut erklärten Fakten weiterhelfen.
    -- Alexandra Berger, Myselfs

    Es ist zum Heulen traurig und zum Schreien komisch. [...] es gibt Kraft und es macht Mut.
    -- Ulli Wagner, Saarländischer Rundfunk

    Wirklich tolles Buch. Sehr, sehr lesenswert.
    -- Markus Lanz, ZDF

    Das sagen andere Hörer zu Leben bis zuletzt: Was wir für ein gutes Sterben tun können

    Bewertung
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    Geschichte
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    Sich aus fremden Leiden...

    eigene Sorge bereiten. Das ist der Glutkern des ärztlichen Ethos, im Grunde der Kern jeder helfenden Profession.
    Die moderne Hospiz- und Palliativbewegung ist eine der erstaunlich-wundersamsten Kulturleistungen der letzten 50 Jahre und Herr Professor Gottschling einer ihrer beeindruckendsten Repräsentanten. Mir bleibt nur Wiederholung: All die Qualitäten die ich Herrn Professor Gottschling in der Rezension zu seinem Schmerzbuch nachgerühmt habe kommen auch in diesem, seinem ersten Buch zur vollen Entfaltung. Es ist gerade mal 20-30 Jahre her das todkranken Menschen eine suffiziente Schmerztherapie verweigert wurde mit der obszönen Begründung es bestünde Suchtgefahr. Es ist gerade mal 20-30 Jahre her das in Abstellkammern oder dem Badezimmer gestorben wurde. Und der Rückblick auf die letzten 20 Jahre für den ich mich aus eigener Erfahrung verbürgen kann gibt Anlass zu Stolz und Staunen, denn es wurden wahrhaftig großartige Fortschritte errungen.
    Da ich das große Glück hatte diesem charismatischen Menschen persönlich zu begegnen kann ich sagen das Wort und Tat im Leben dieses Arztes eins sind.
    Die besten Bücher aus dem medizinischen Themenbereich leisten immer auch profunde Einblicke in die menschliche Natur und erhellen existentielle Sorgen. So auch hier.
    Herr Fritsche trifft in seiner Lesung den richtigen Ton. Superb!

    7 Leute fanden das hilfreich

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    Gefühlte Sicherheit in allen Lebenslagen

    Eines der wichtigsten Bücher für mich, lebensnah durch Infos zu den Phasen, welche Richtung Sterben weisen mit dem Wissen, dass die Richtung meist nicht umkehrbar ist. Dann noch dem Leben mit der Hilfe von Fachleuten zugewandt bleiben zu können, ohne vor Schmerzen verrückt zu werden, ist eine gute Sicht auf die Eventualitäten der Zukunft. Es gibt Hilfe und Unterstützung auch in den unangenehmen Lebenssituationen. Mit diesem Bewußtsein lebt es sich leichter. Wünsche,dass viele Menschen die Bereitschaft entwickeln, Hilfe, wenn nötig,zu suchen und dankbar annehmen zu können.

    2 Leute fanden das hilfreich

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      5 out of 5 stars

    Fachmann für Lebensqualität

    Ein wahnsinnig spannendes Thema, ernst und so fesselnd berichtet, dass man gar nicht aufhören möchte mit Hören... Für medizinisches Personal extrem interessant, für Laien garantiert ebenfalls leicht verständlich

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    sehr empfehlenswert !

    Ich kam kaum davon los und musste es noch einmal hören. Für jeden der das Thema Sterben und Hospiz mag.

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    Leben bis zuletzt

    Dieses Hörbuch empfehle ich jedem Arzt und jedem Pflegenden. Damit könnte viel mehr Menschen ein Sterben mit Würde ermöglicht werden.

    • Gesamt
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      5 out of 5 stars

    Hilfe im Durcheinander der Gefühle, Gedanken und falschen Annahmen

    Der zu gehende Weg wird nicht einfach, doch gibt Sven Gottschling ein klares ehrliches Bild dessen ab was da kommt.
    Mir gibt es ORIENTIERUNG und Hilfestellung für all die noch zu treffenden Entscheidungen.
    Ich schreibe hier als Angehöriger, fühle mich jedoch auch für mich bestärkt, denn das Thema geht uns alle an.

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    Was palliative Betreuung und Schmerztherapie...

    ... leisten kann und warum assistierte Selbsttötung bei unheilbaren Krankheiten ohne diese beiden zynisch ist.

    Ich habe zu Beginn der Coronakrise angefangen mich intensiv mit dem Thema Sterben und Tod auseinander zu setzen.
    Als dann vor wenigen Wochen meine Mutter an Demenz starb bin ich auf dieses Hörbuch aufmerksam geworden, dass viele Dinge, die ich in den letzten Tagen am Sterbebett meiner Mutter zum Teil genauso erlebt habe und hier im Detail erklärt wurden:

    - Warum ein Einsatz von Morphin vorteilhaft sein kann: nicht nur bei Schmerzen, sondern auch Angst, Unruhe, Luftnot, etc. können damit gelindert werden, ohne das Bewußtsein einzutrüben
    - Wann abschirmende Medikamente (Sedierung) zusätzlich zu Morphin gegeben werden können
    - welche Phasen des Sterbeprozesses es gibt und was dabei im Körper des Sterbenden abläuft
    - welche Komplikationen auftreten können - hier geht der Autor insbesondere auf Tumorpatieten ein
    - Warum heute kein Patient mehr Angst vor Schmerzen haben muss und was eine moderne Schmerztherapie leisten kann
    - Warum das Thema assistierte Selbsttötung ohne jedoch Angebote der palliativen Sterbebegleitung/Schmerztherapie zu machen zynisch ist.

    Der Autor wird auch einige Male sehr deutlich: z. B. als ein Kind eine palliative häusliche Betreuung erhält, das Kind stirbt und just an diesem Tag die Krankenkasse/MDK der Auffassung ist, die Kosten der Betreuung nicht übernehmen zu müssen, weil das Kind nicht sterbenskrank sei und nach wenigen Sekunden das neue Kapitel anfängt mit den Worten "Mir ist zum kotzen". Der Autor kritisiert mehrfach die schlechte Entlohnung dieses Therapieform am Lebensende, die ein menschenwürdiges Sterben ermöglichen soll.

    Da ich selbst überzeugte Christin bin, war für mich insbesondere das Thema assistierte Selbsttötung immer sehr schwierig, konnte aber auch an extremen, unaushaltbaren Schmerzen leidene Menschen verstehen, die selbstverantwortlich gehen wollen.
    Seit diesem Hörbuch kenne ich für mich selbst die Antwort auf dieses Dilemma: Eine assistierte Selbsttötung sollte niemals ohne das Angebot einer wirksamen/modernen Schmerztherapie und palliativer Begleitung angeboten werden.

    Sprecher und Autor erhalten klare 5 Sterne!

    Sehr sehr wichtiges Buch über DAS Thema aller Themen. Für mich selbst eines der besten Bücher, die ich je gelesen/gehört habe.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    ein lesenswertes Buch...

    Ein einfach verständliches Buch, das auch für mich als Physiotherapeutin nicht "langweilig" war. Es werden viele Perspektiven aufgegriffen, einige Fallbeispiele genannt und eröffnet einem neue Einblicke in das Thema Sterben.
    Ein Buch, das meiner Meinung nach, nicht nur betroffene Personen lesen sollten!

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sterben geht uns alle an

    sehr authentische und realistische Situationen werden klar vom Sprecher mit ruhiger Stimme geschildert; Angst vor dem Sterben wird genommen, wenn wir ein adäquates Umfeld haben. Der Inhalt beschönigt nichts. Regt sehr zur Auseinadersetzung mit unserem eigenen Tod an. Sehr empfehlenswert.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Bücher können Freunde sein

    Auf jeder meiner langen Autofahrten zu meinem "lebensbegrenzend" erkrankten Bruder höre ich derzeit irgendeines der vielen Bücher zum Thema Sterben und Begleitung von Sterbenden.
    Dieses ist mit Abstand das Beste, das mir bisher begegnet ist.
    Super strukturiert, achtsam und anschaulich berichtet Sven Gottschling über die wesentlichen Aspekte des Lebens Sterbender, über ihre körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse, über die Chancen eines Miteinanders, höchst konkrete Handlungsmöglichkeiten des Umfeldes, sein eigenes Erleben und die fragwürdigen Strukturen medizinischer und pflegerischer Versorgung in Deutschland.
    Und das mitunter mit respektvollem Humor, ..... für mich ein sehr erbaulicher Umgang mit den Endlichkeiten des Lebens.
    Großen Dank an den Autor und alle, die ihm, mitten in einem sicher randvoll arbeitserfüllten Alltag, dieses Buch ermöglicht haben!
    Nun hoffe ich nur noch, dass die Mitarbeiterinnen der SAPV, die das Sterben meines Bruders begleiten, genauso viel Erfahrung und Liebe in unsere Zusammenarbeit einbringen können.
    Das Buch hat mich bestätigt in meinem Tun, mir etwas von der Angst vor den kommenden Wochen genommen und mir Orientierung und wertvolle Tipps für mein Handeln gegeben.