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Totenmesse Hörbuch

Totenmesse

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Inhaltsangabe

Cilla Hjelm betritt um 10.39 Uhr die Bank im vornehmen Stockholmer Viertel Östermalm. Hätte sie geahnt, was ihr bevorsteht, sie hätte einen anderen Tag für ihren Besuch gewählt. Um genau 10.40 brüllen die Maschinengewehre der zwei Maskierten los, Glas splittert, und Cilla presst ihr Gesicht flach auf den Mamorboden. Was aussieht wie ein brutaler Banküberfall, entpuppt sich bald als etwas sehr viel Ernsteres, Weitreichenderes: Die beiden russischen Bankräuber, mit denen das A-Team um Kerstin Holm und Cillas Exmann Paul Hjelm verhandelt, sind nicht auf das Geld aus. Denn plötzlich sind sie verschwunden, und ihre Spur führt bis nach Berlin und Wolgograd, bis in die Zeit des Kalten Kriegs und der Jagd nach einer wertvollen chemischen Formel, für die viele Leute über Leichen gehen würden.

(c)+(p) 2009 steinbach sprechende bücher

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Hokischnecke Deutschland 22.03.2010
    Hokischnecke Deutschland 22.03.2010
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    "Ein wenig wirr und weit her geholt"

    Das Hörbuch begann spannend und blieb es auch bis zum Schluss. Allerdings muss aufmerksam zuhören, wer alle Handlungsstränge und damit auch die Auflösung des Rätsels ganz und gar verstehen möchte. Mir ist das auf dem täglichen Weg ins und vom Büro leider nicht ganz gelungen. Zumal ich irgendwann den Eindruck hatte, dass das Ganze arg konstruiert war. Den Sprecher und die Idee hinter dem Ganzen fand ich aber gut, so dass ich das Buch trotz seiner Schwächen empfehle.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    barbaraei 29.03.2010
    barbaraei 29.03.2010
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    "Nur für sehr aufmerksame Zuhörer?"

    Bis etwa zur Mitte fand ich das Buch ganz spannend. Irgendwann sind mir dann aber die Namen und die Geschichte durcheinandergeraten. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich beim Hören des Buches plötzlich geistig meinen nächsten Tag geplant, Einkaufslisten aufgesetzt und in der Zeitung gelesen habe. Ich habe das Buch nicht zu Ende gehört...

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    sinazappel 24.05.2017
    sinazappel 24.05.2017
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    Sprecher
    Geschichte
    "Spannend und gut vorgelesen"

    Die Geschichte um die A-Gruppe geht weiter, wieder sind sie einer verwinkelten Geschichte auf der Spur, während nebenbei ihre eigenen Lebensgeschichten vertieft werden.

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    E. neubauer 01.04.2017
    E. neubauer 01.04.2017
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    Sprecher
    Geschichte
    "leider nicht so gut wie gewohnt...."
    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Ich konnte der Geschichte nicht so recht folgen. Vielleicht war sie zu sehr gekürzt oder zu sehr konstruiert. Hat mir nicht gefallen. Schade.

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    schuhrk 14.02.2017
    schuhrk 14.02.2017

    Schreiber, Leser, Autor, Hörer. Beruflich bannt, was privat inspiriert

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    Geschichte
    "Ein Requiem der anderen Art: Aktuell und kritisch"

    Mozart, Gedankenstränge von Paul Hjelm, auflodernde Gefühle, erschreckende Entscheidungen, das Requiem und ein exklusiver Ausflug in die Zeiten des Kalten Krieges, der Spionage, der daran gebundenen Seelen und ihrer Gedankengänge.
    Aktuell wie heute, abgründig wie erschreckend - und erneut lässt Dahl es zu, dass der Hörer nur schwerlich zwischen "Gut und Böse" zu unterscheiden vermag: Ist das Handeln des Täters nicht genaugenommen verständlich, nachvollziehbar? Ist Rache nicht ein zutiefst im Menschen verankerter Wesenszug, der nur eines Auslösers bedarf?
    Handlungsstränge, die Spannung schüren, andere, die nachdenklich stimmen, weitere, die neuerlich in unsere europäische Geschichte eintauchen. Ein heftiges Aufrütteln des kritischen Hörers, wenn Dahl sich den ökologischen Themen, der Ökonomie, der Wirtschaft, der Infrastruktur des Westens und des ewigen Krieges um Macht, Geld - und somit auch Öl zuwendet.
    Fossile Brennstoffe als Grundlage unseres heute so übermässigen Seins; bereits im Krieg gedanklich überarbeitet, weiterentwickelt, von zwei Physikern revolutioniert im Gedanken an die Alternative des Wasserstoffes... Ein Russe, ein Deutscher...
    Was für eine Geschichte. Inmitten des Krieges ein menschenrettender Gedanke, zwei Forscher - Feinde in inniger gedanklicher Umarmung? Forscher als Brüder im Geiste - zugunsten einer besseren Welt und im tiefen Glabuen an eben diese? Eine Revolution, die sodann in den Kriegswirren unterging? Ein Mann, der die Vergangenheit rückgängig zu machen wünscht - und nach eben diesen Forschungen Ausschau hält, auf diese Weise zum Täter gerät? Glaubwürdig oder ersponnen?
    Mitnichten letzteres. Denn es ist vorstellbar, dass gewisse Mächte derartige Lösungen gar nicht wollen, dass Menschen für ihre grandiosen Ideen starben, noch sterben, um diese geheim zu halten. Und dass Idealismus und Forschung, dass Alternativen und Frieden einigen Machthabern ein Dorn im Auge sind. Waren. Sein werden.
    Offensive, feinsinnige, stille Kritik innerhalb eines erneut brillanten Kriminalromans, gesprochen von einem gigantischen Till Hagen!

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