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Inhaltsangabe

Philipp Odell und die Damen - ein neuer Fall voller Nonchalance und Retro-Appeal. Odell staunt nicht schlecht, als ihm drei Herren fast zeitgleich beauftragen, den Mord an der Zeitungskolumnistin Margrit aufzuklären. Doch damit nicht genug: Alle drei behaupten, mit ihr verlobt gewesen zu sein - doch keiner von ihnen kennt ihren vollen Namen. Die schöne Unbekannte, deren erfolgreiches Leben in einem Waldstück endete, gibt Odell etliche Rätsel auf. Und welche Rolle spielt der alte Clubbesitzer Bezár? Stets taucht er in der Nähe der Tatorte auf, denn weitere Morde lassen nicht lange auf sich warten...

Die schnoddrige Art des Protagonisten, schlagfertige Screwball-Dialoge und unübertroffener Wortwitz suchen noch heute ihresgleichen. Mit Albert C. Weiland als Philip Odell und Brigitte Dryander in der Rolle seiner gewitzten Freundin Heather McMara lässt es sich unheimlich süffisant ermitteln

©1949 Lester Powell (P)1962 Saarländischer Rundfunk

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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  • Stefan
  • Bremen, Deutschland
  • 28.09.2013

Die wunderbar reiche Sprache der 50er & 60er

Die Dame-Hörspiele bestechen durch ihr sprachliches Feuerwerk. Hört man den Sprechern zu, fühlt man sich in eine Zeit zurück versetzt, in der die Sprache, aufgrund gesellschaftlicher (konservativer) Vorgaben aufwändiger, aber zugleich reizvoller war. Man(n) und Frau gehen nicht direkt drauf los, sondern spielen, spielen sprachlich, lassen Raum für Fantasie und provozieren, ironisieren in herrlicher Art und Weise. Die Sprache ist wesentlich vielfältiger als heute, weil vieles umschrieben wurde und gerade das macht ungeheuer viel Spaß beim Zuhören. Die Dialoge sind erotisch ohne die Worte zu verwenden, die nach heutigen Maßstäben "erotisch" sind.

Meine Empfehlung: Einfach einmal ausprobieren und staunen, wie frivol es zugehen kann, ohne dass es frivol zugeht :-)

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich