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Oliver Twist Hörbuch

Oliver Twist: Originalfassung der legendären Übersetzung von Gustav Meyrink

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Inhaltsangabe

Bei den Übersetzungen des Werkes aus dem Englischen gibt es deutliche Unterschiede. Als die wahrscheinlich beste Übersetzung gilt die von Gustav Meyrink, welche die Vorlage für das Hörbuch lieferte. Die "alte" Sprache des 1868 in Wien geborenen Meyrinks erweckt die Zeit des Manchesters Kapitalismus, in der Oliver Twist spielt, wieder zum Leben. Besonderen Charakter haucht Meyrink den Protagonisten zudem ein, indem er Ihnen in den Dialogen verschiedene Dialekte zuweist.

Der kleine Weltbürger Oliver Twist, Sohn unbekannter Eltern, wächst im Armenhaus einer Kleinstadt unter dem harten Regiment des selbstgefälligen Mr. Bumble auf. Er kommt zu einem Leichenbestatter in die Lehre, flieht ohne einen Pfennig nach London und gerät in die Fänge des Hehlers Fagin, der eine Bande jugendlicher Taschendiebe anführt. Und es gibt jemanden, der ein ganz spezielles Interesse daran hat, Oliver in Verbrechen zu verwickeln und dadurch zu vernichten.

Die Figur des Oliver Twist berührt, weil er trotz den elenden und menschenunwürdigen Bedingungen, die ihn fast unweigerlich ins Verderben hätten führen müssen, sich sein großes Herz, seinen Willen zu überleben und sein Mensch-Sein bewahren kann. Im Roman von Dickens stecken zwei Ebenen: Die ergreifende Erzählung und Beschreibung der gesellschaftlichen und sozialen Zustände im damaligen England, aber auch die aufrüttelnde Mahnung an uns Heutige, unseren Kindern das unbedingt notwendige seelische und geistige Rüstzeug mit zu geben, das sie befähigen kann, vertrauensvoll und stark in dieser Welt zu bestehen.

©1839 123CLASSIC (P)2007 123CLASSIC

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Saarpirat Saarbrücken 21.03.2014
    Saarpirat Saarbrücken 21.03.2014
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    Geschichte
    "Doppelter Literaturgenuss"

    Ein Roman, ja, sicher keiner Biografie. Keine der Hauptfiguren hat wirklich gelebt, aber ganz sicher hat es für alle Protagonisten reale Vorbilder gegeben. Das Schicksal der Menschen in diesen ergreifenden Buch mag uns hart und unmenschlich erscheinen, und das ist es auch. Aber die Realität in dieser gar nicht so fernen Zeit war sicher keinen Deut besser, eher noch schlimmer und noch härter. Die tödlichen, elenden Konsequenzen des Daseins für die armen Massen in dieser Gesellschaft werden im Buch nur angeschnitten. Dabei wird nichts beschönigt, aber doch von der Lichtgestalt Oliver Twists überstrahlt. Sonst wäre das Werk damals wohl auch unverkäuflich gewesen. Wer mehr von Leben der realen Menschen in den Slums der viktorianischen Gesellschaft erfahren will, dem sei Friedrich Engels "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" oder Jack Londons späterer Bericht aus den Londoner Slums um 1900 herum lesen. Parallelen zu heutigen Entwicklungen sind da gerne gestattet.

    Aber Oliver Twist ist ein Roman. Die Figur des Oliver stahlt wirklich. Viel zu gut ist der Junge. Unbeschadet wird er in den Dreck und das Elend gestoßen und kommt doch unbesudelt wieder daraus hervor. Eigentlich fehlt nur noch der Heiligenschein. Aber egal, man gönnt es ihm. Ich will auch nichts spoilern. Der Buch ist schlicht ein Meisterwerk der Weltliteratur. Die vorliegende Ausgabe scheint sich auch recht nah am ursprünglichen Original zu orientieren, da sie doch noch deutliche antijüdische Anspielungen in Person auf Fagin enthält. Spätere Ausgaben wurden dahingehen ja immer wieder überarbeitet, auch von Dickens selbst.

    Die Übersetzung von Meyrink erachte ich persönlich als literarischen Meisterwerk, dass der Vorlage in nichts nachsteht. Sprachlich auf dem höchsten Niveau. Sicher, man mag dich daran stören, dass hier Londoner mit Wiener Akzent sprechen und Fagin jiddisch spricht, aber wie anders hätte ein Österreicher denn die Dialekte aus dem Buch (ich gehe davon aus, dass die auch im Original vorkommen) denn anders übersetzen sollen. Mann kann die Sprache entweder nivellieren und unterschiedliche Zungen ausmerzen oder man nutzt die für die Leser vertrauten Töne und schreibt so. In My Fair Lady wird in der deutschen Version ja auch berlinert. Wen das stört, der mag halt das Original lesen. Für mich ist die Übersetzung jedenfalls sehr gelungen und so authentisch, wie eine Übersetzung nur sein kann. In Wien mag es damals vielleicht etwas beschaulicher zugegangen sein, aber leichter zu ertragen war das Elend dort wohl auch nicht. Für moderne deutsche Ohren ist dabei sicher nicht mehr jedes Wort, insbesondere die aus dem jiddischen stammenden Begriffe mehr verständlich. Da wäre eine "Übersetzungshilfe" nicht schlecht gewesen.

    Auch der Sprecher bekommt von mir volle fünf Sterne. Ich finde, Frank Stöckle ließt einfach genial. Sowohl die hochdeutschen, wienerischen und (besonders) die jiddischen (angehauchten) Sätze gefallen mir ausgesprochen gut. Ohne so einen tollen Sprecher würde diese ergreifende Übersetzung wohl kaum als Hörbuch funktionieren.

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Dagmar Tremsbüttel, Deutschland 22.05.2013
    Dagmar Tremsbüttel, Deutschland 22.05.2013
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    "Kraftvoll!"

    Sehr gut, diese Übersetzung hören zu können, so kommen die verschiedenen Dialekte die Gustav Meyrink den Personen zugeordnet hat noch besser zu Geltung als beim Lesen.
    Empfehlenswert! Eine Warnung für Anhänger der "political correctness": Fagin ist immer nur der "Jude" und wird mit osteuropäischem Akzent gesprochen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Adebar 08.09.2017
    Adebar 08.09.2017
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    "liebevoll und lehrreich"

    es war sehr spannend, habe es in kurzer Zeit gehört. Der Sprecher hat sehr gut sich in die Stimmen hineingebracht gesprochen

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  •  
    Dr. 05.08.2017
    Dr. 05.08.2017
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    "Ein tolles Werk, aber aus heutiger sich sehr antisemitisch"

    Oliver Twist ist natürlich ein tolles Werk, dessen Verdienst es ist, unerträgliche soziale Not von Kindern, deren Misshandlungen und Ausbeutung sehr eindrucksvoll und realistisch darzustellen. Dickens- Ein Revolutionär! Aber aus heutiger Sicht ist das Buch auch sehr antisemitisch, einer der Hauptfiguren ist ein Jude, der allen Vorurteilen gegen Juden Tür und Tor öffnet. Die Nazis haben diese Figur perfekt übernommen!
    Der Sprecher ist super! Ausgezeichnet!

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    Sempronius 09.03.2017
    Sempronius 09.03.2017
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    "Schöne Geschichte, beeindruckender Sprecher"

    Oliver Twist fand ich insgesamt ein schönes und überzeugendes Buch. Vor allem die erste Hälfte hat mich sehr gefesselt, also Olivers entbehrungsreiche Kindheit im Armenhaus etc. und die folgende Ankunft in London und das erbärmliche Leben mit Fagin, Sikes usw.
    Erwas weniger überzeugend als die erste fand ich hingegen die zweite Hälfte des Buches, in dem eine zunehmende Zahl an Charakteren eingeführt werden, die dazu noch untereinander alle möglichen Verwandschaftsbeziehungen haben. Auch, dass Oliver selbst kaum mehr vorkommt, fand ich etwas schade.
    Insbesondere die Auflösung am Ende des Buches fand ich etwas verwirrend und aufgrund der vielen Zufälle um Oliver herum recht bemüht und ein Stück weit unglaubwürdig.
    Aber das schmälert den überwältigenden Eindruck der ersten Hälfe nur minimal, zumal die Handlungsstränge von Fagin und Sikes überzeugend zuendegeführt werden.

    Den Sprecher Frank Stöckle fand ich sehr beeindruckend, vor allem seine Fähigkeit, fast alle mir bekannten deutschen Dialekte (sächsisch, bayerisch, berlinerisch, hamburgisch und jiddisch) mühelos zu sprechen, hat den einzelnen sozial niedriggestellten Figuren individuelle Charakterzüge verliehen und auch für einigen Humor gesorgt. Speziell Fagin und Sikes kamen meiner Meinung nach sehr überzeugend rüber.

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  •  
    wollyosram 13.10.2016
    wollyosram 13.10.2016
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    "Law and Order"

    Die Geschichte ist sicherlich schon etwas angegraut aber letztendlich doch fast zeitlos. Was mich doch etwas nachdenklich gestimmt hat, ist der deutliche antisemitische Ton von Charles Dickens.

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  •  
    Helge Fischer 13.02.2012
    Helge Fischer 13.02.2012
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    "Unertraeglich!!"

    Ueber das erzählerische Genie von Charles Dickens muss man sich hier sicher nicht weiter auslassen. Oliver Twist ist eine brillante Milieustudie im London des 19. Jahrhunderts. In vielen Fällen ist die Qualität eines Hörbuchs auch vom Einfuehlungsvermoegen des Sprechers abhängig. Herrn Frank Stöckle scheint dies allerdings völlig abzugehen, anders lässt es sich wohl nicht erklären wie er auf die Idee kommt, Charles Dickens - Charakteren beim Lesen Wiener, Berliner, Sächsische und andere Dialekte zu verleihen, die nun wirklich überhaupt gar nichts in einem London des 19. Jahrhunderts zu suchen haben... das zerstört jede Authenzitaet und macht diesen Klassiker zum Witz - unerträglich und blamabel!! Ich konnte das wirklich nicht bis zum Ende anhören.
    Schlechteste Noten für einen Sprecher dem offenbar jedes Gefühl für die Geschichte fehlt und eine Redaktion die solches zulässt.

    10 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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