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Inhaltsangabe

Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit.
©2016 Piper Verlag GmbH, München (P)2016 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    68
  • 4 Sterne
    34
  • 3 Sterne
    9
  • 2 Sterne
    3
  • 1 Stern
    3

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    74
  • 4 Sterne
    21
  • 3 Sterne
    10
  • 2 Sterne
    5
  • 1 Stern
    3

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    63
  • 4 Sterne
    30
  • 3 Sterne
    15
  • 2 Sterne
    3
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    1
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  • Sprecher
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  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Interessante Grundidee leider bedürftig umgesetzt

(Achtung SPOILER)

Die Grundidee dieser neuen Fantasy-Geschichte gefällt mir wirklich wahnsinnig gut! Die Komplexität der Geschichte und der Geheimnisse rund um die Namen und ihre Magie ist überragend. Sich so etwas auszudenken braucht wirklich eine Menge Fantasie. Alles passt schön zusammen. Allerdings muss ich auch meine Zweifel äußern. Ich hatte ja von Anfang an meine Probleme mit dem Protagonisten Tirasan. Er ist einfach ein junger Mann, der eher ein Mädchen ist- Und zwar ein ziemlich unsicheres Mädchen. Ich war wirklich, und das ist nicht nur so daher gesagt, kurz davor, die komplette Geschichte abzubrechen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, dass in wirklich buchstäblich jedem zweiten Satz diese Selbstzweifel kamen. Und er wäre ja an allem schuld. Und ihn bemerkt ja niemand. Das schlimmste war allerdings, dass er es immer so gesehen hat, dass da vier Helden unterwegs sind (seine „Freunde“) und er einfach dabei ist. Dann wurde er einfach übersehen von anderen Menschen, die die Gruppe begrüßt haben. Ich finde es ziemlich unrealistisch, dass wenn man vier Zimmer bekommt, obwohl man zu fünft ist, auf jeden Fall etwas sagen würde, wenn man wirklich so gut befreundet wäre. Die Reise nach Himmelstor wurde wirklich relativ lange beschrieben, was aber vom Inhalt her kein Problem war. Nur die Sache mit Tirasan hat mich gestört. Wenn ich jetzt im Endeffekt allerdings nochmal über Rustan und die anderen Begleiter von Tirasan nachdenke, finde ich ihre Freundschaft plötzlich sehr suspekt. Ich meine, die Leute, mit denen er da unterwegs ist, haben ihn als Kinder gemobbt. Sie haben ihn geärgert und sich nur Wortgefechte mit ihm geliefert. Und dann reist er mit diesen Leuten? Bezeichnet sie nach kurzer Zeit als seine Freunde? Gut, keiner von ihnen, außer Rustan, wollte wirklich anfangs mit Tirasan reisen, sogar er wollte das nicht. Aber von einem Tag auf den anderen, so hat es sich zumindest angefühlt, waren Erzfeinde die allerbesten Freunde. Das ist meiner Meinung nach ziemlich unrealistisch.

Dann kommen wir zum Ende. Ich habe in anderen Rezensionen schon gelesen, dass das Ende meist als zu schnell empfunden wurde und dem kann ich nur zustimmen. Zunächst waren da die vielen neuen Namen, die sowieso schon gewöhnungsbedürftig waren, und die man sich gar nicht so schnell merken konnte. Zu dem Hauptproblem, dass Tirasan ja herausfinden wollte, wer er war, kam dann auch noch ein ganz anderes Problem hinzu und ich dachte mir nur, was soll das denn jetzt, das hat doch momentan gar nichts mit der Frage des Buches zu tun. Gut, ganz am Ende kam dann raus, wozu das geführt hatte, das kann ich also noch akzeptieren. Aber dann kam das wirkliche Ende und ich dachte nur so, das wars jetzt oder was? Ich kann gar nicht mit Worten beschreiben, wie das Ende jetzt tatsächlich ist, weil ich einfach nicht darauf klar komme. Am aller schlimmsten finde ich allerdings, dass Tirasan wissentlich etwas verändert, was ich fast schon als homophob bezeichnen würde.

Ich sage es jetzt ganz offen, weil es eigentlich relativ schnell im Buch klar wird: Rustan ist in Tirasan verliebt. Ich finde ihn ja wirklich zuckersüß! Der arme Kerl weiß ja gar nicht, was er tun soll. Und dann am Ende macht Tirasan, dass Rustan nicht mehr schwul ist. Und das finde ich wirklich das schlimmste an diesem Buch. Das ist einfach nur traurig. Das wäre doch viel schöner und netter zu lösen gewesen und das hat mich wirklich sehr enttäuscht. Die beiden hätten ja nicht zusammen kommen müssen (auch wenn das mal etwas schönes und neues gewesen wäre), aber diese Sache an Rustan zu verändern, finde ich gravierend.

Es gab leider viele Dinge, die mich an diesem Buch gestört haben, auch wenn Tirasan wenigstens sich selbst etwas verändert hat. Allerdings finde ich es auch ein bisschen komisch, dass Tirasan anfangs unbedingt berühmt sein will und gekannt werden will. Am Ende ist er das nämlich (was für eine Überraschung) und will es auf einmal nicht mehr.

Auch der Leser, Jacob Weigert, hat mir hier viel vermiest. Eigentlich mochte ich ihn ja aus der Jubiläumsausgabe von Twilight, aber das hier fand ich wirklich nicht schön. Er hat bei jeder Gelegenheit die Stimme verstellt und es klang einfach komisch. Seine normale Stimme war eigentlich in Ordnung, wenn Tirasan nicht gerade verängstigt war. Allerdings hat er bei den anderen Männern seine Stimme so tief gehalten, das war wirklich unrealistisch. Die Mädchenstimmen klangen wieder viel zu hoch und es klang einfach alles komisch, wenn er seine Stimme verstellt hat. Das sollte er sich meiner Meinung nach abgewöhnen...

Außerdem habe ich das Gefühl, die Autorin hatte wahnsinnig viele Probleme eingebaut, die sie einfach so schnipps mit einem Satz verändert und perfekt gemacht hat. Für solche gesellschaftlichen Probleme haben andere Fantasy-Romane drei Bände. Im Prinzip ist das gar keine Lösung, sondern schwupps, wie mit einem Zauberstab: alles perfekt.

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

mal was Anderes!

Die Geschichte fand ich total toll, da ich noch nichts vergleichbares gelesen habe.
Hier finden wir eine Gesellschaft vor, die im Kindesalter keine Unterschiede zwischen den Menschen machen. Alle haben Nummern und keine Namen. Im Teenageralter findet dann die Namensgebung statt: ein Namensfinder verrät dem Kind seinen waren Namen und ab diesem Zeitpunkt hat es quasi eine eigene Identität. Je nachdem wie viele Teile der Name hat, stehen diese dann höher oder niedriger in der Gesellschaft. Der Nachname zeigt an welchen Beruf man ausübt, die Vornamen sind jedoch unterschiedlich.
Bei der Namensgebung verändert sich der Körper mit Hilfe von Namensmagie: plötzlich ist man größer, stärker oder schöner und kann dann wahnsinnig gut kämpfen, singen oder Geschichten schreiben.
Beim Tod des Menschen bleibt die Magie erhalten bis ein Mensch mit demselben Namen benannt wird. Dieser muss dann nach Himmelstor reisen um zu erfahren wer er genau in den früheren Leben war und bekommt den alten Besitz oder auch die damaligen Schulden, mit übertragen.
Der Protagonist wird Tirasan Passario getauft. Er war unter den Nummern schon nicht sonderlich herausragend und hatte gehofft ein großer Krieger zu sein. Stattdessen ist er nun ein Passario. Ein zweiteiliger Name, welcher bedeutend ist, den aber niemand kennt.
Darum halten ihn viele Menschen für einen Hochstapler. Jedoch sollte jedem Menschen mit etwas Verstand klar sein, dass der Name sicher einfach nur in Vergessenheit geraten ist.
Alles in allem fand ich es äußerst spannend und die Welt an sich extrem interessant.
Der Sprecher war auch gut und es war angenehm ihm zuzuhören.
Einen Stern ziehe ich jedoch ab, da mich ein paar Dinge gestört haben:
Tirasan hat einfach zu viele Selbstkomplexe und kann nicht hinnehmen dass man ihn auch nur ansatzweise mögen könnte oder das er etwas wert sei.
Die Freundschaft der vier Schüler ist eher fragwürdig. Besonders Baro konnte ihn überhaupt nicht leiden und plötzlich ist es sein Freund. Selbst nach seiner ersten Kampfleistung erkennt ihn außer Rustan niemand als wirklich nützlich an. Als Freund hätte ich im Dorf bei der Kampferzählung wenigstens mal erwähnt dass Tirasan nicht komplett untätig war.
Und dann war das Ende etwas zu schnell. Man hätte sich etwas mehr Zeit lassen sollen und eventuell zwei Bände schreiben könnnen, damit man Freundschaftsentwicklung und Gesellschaftentwicklung näher erläutern hätte können.
Den Rest fand ich jedoch gut und kann das Buch wärmstens empfehlen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

schöne Geschichte, ungenügendes Ende

Die Idee und Geschichte fand ich super. die Charaktere liebenswert, obwohl einige ein wenig flach waren.
Beim Ende hatte ich das Gefühl, dass der Autor einfach fertig werden wollte. Schade. Hier hätte man mehr rausholen können.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

nice

wann kommt endlich das nächste Buch raus also die Magie der lüge


das wäre cool

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Eine schöne Geschichte

Die Geschichte gefiel mir sehr gut, ich wusste nicht was als nächstes kam. Leider hat mir der Sprecher nicht so gut gefallen, ich finde er spricht ziemlich monoton.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Lesenswert!

Eine schöne, abwechslungsreiche Abenteuerstory mit vielen Details! Auf jeden Fall ein Leckerbissen für alle Fantasyfans :)

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Insgesamt 4 Sterne

Ich fand die Geschichte an sich , sehr schön und interessant. Leider hat mir persönlich der Sprecher nicht so gut gefallen. Besonders hat mich das Stimme verstellen, für die verschiedenen Akteure teilweise richtig genervt. Denn in den Teilen, wo er normal erzählt hat, konnte man ihm gut zuhören.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Ziemlich durchschnittlich.

Als ich bei einem Bekannten dieses Buch entdeckte, bekam ich sofort Lust es zu lesen und habe mich entschieden, es als Hörbuch zu genießen. Die Geschichte ist alles in allem recht kurzweilig und tatsächlich eher "nur" ein Jugendbuch. Ich hatte erst etwas mehr erwartet (erhofft), weil die Idee der Geschichte doch komplex genug wirkte, um auch Erwachsene zu begeistern. Leider wurde ich dahingehend etwas entäuscht. Ich muss geschehen, dass ich mehr Tiefgang erwartet hätte und keine so geradlinige Erzählung.

Ich denke auch, dass mir dieses Buch noch etwas besser gefallen hätte, wenn ich es selbst gelesen hätte. Der Erzähler hat mich nicht überzeugt. Viele Figuren wirkten gekünstelt und übertrieben und oft hatte ich das Gefühl, eher einem Theaterstück ohne Bild zu lauschen. Dies hat mir die Identifikation mit den Figuren leider unmöglich gemacht.

Abschließend kann ich deshalb nur drei Sterne vergeben und ich würde mir auch kein weiteres Hörbuch dieses Erzählers anhören.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Einfach nur wow :D !!

Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Die Magie der Namen für besser als das Buch?

Habe das Buch nicht gelesen.

Welcher Moment von Die Magie der Namen ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich weis nicht ob das hier beim Kauf angezeigt wird deswegen will ich nicht spoilern.

Wie hat Ihnen Jacob Weigert als Sprecher gefallen? Warum?

Anfangs konnte ich kaum zuhören weil der Sprecher so weinerlich klang (was aber Part der Story war)... aber seine vielen Fassaden waren zum Schluss genau das was ich an ihm schätzte. Sehr gut wirklich ! Das einzige was manchmal negativ auffiel ist das er die Personen durcheinander brachte und plötzlich mit der veränderten Stimme einer anderen gesprochen hat ;) aber das passiert halt mal, und fällt kaum auf.

Gab es im Hörbuch einen Moment, der Sie ganz besonders berührt hat?

Das Lied, Das Geständnis von Tyrs bestem Freund

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Die Geschichte schließt in sich, endet also mit dem Band.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

fantastisch, super und mit Suchtfaktor

kurzweilige Geschichte, der Sprecher nimmt einen mit in eine fremde Welt welche einen nicht mehr loslässt. sehr empfehlenswert