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Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen

Sprecher: Jürgen Holdorf
Spieldauer: 17 Std. und 13 Min.
4.5 out of 5 stars (6.943 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Die nächste Stufe der Evolution.

Über das letzte Jahrhundert hinweg hat sich die Menschheit Hunger, Seuchen und Kriegen erfolgreich gestellt. Aus Erfolg wird Ehrgeiz: als nächstes stehen Unsterblichkeit, grenzenloses Glück und gottgleiche Schöpfungskräfte auf der To-Do-Liste. Die Verfolgung dieser Ziele wird die meisten Menschen allerdings überflüssig machen. Also bleiben Fragen: Wohin führt unser Weg? Wie können wir unsere Zukunft bestmöglich beeinflussen? Schließlich kann man den Lauf der Dinge nicht aufhalten, aber die Richtung bestimmen.
©2015 Yuval Noah Harari / C. H. Beck Verlag. Übersetzung von Andreas Wirthensohn (P)2017 der Hörverlag

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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Bestes Hörbuch, das ich je gelesen habe

Ich hatte das Hörbuch bereits auf Englisch gehört und kenne auch den Vorgänger "Eine kurze Geschichte der Menschheit". Mein Hintergrund ist, dass ich Geschichte studiert habe und monatlich 60-100 Stunden Hörbücher bei Audible höre.
So gesehen also ein Vielnutzer und ich kenne wirklich viele Hörbücher. Dieses hier ist etwas ganz Besonderes: Der Sprecher Jürgen Holdorf ist einer der besten seines Fachs und ihm hört man sehr gerne zu - Er betont sehr schön.
Der Inhalt der Buches dreht sich darum, wie die Menschheit sich künftig entwickeln könnte, angesichts der Herausforderungen unserer Gesellschaft und insbesondere im Hinblick auf technologische Entwicklungen.
Yuval Noah Harari ist aus vielen Gründen ein exzellenter Autor: Zum einen bringt er das Thema sachlich rüber, ohne politische Färbungen. Wer stark religiös ist, sollte sich auf einiges gefasst machen - aber trotzdem zeichnet er keine Schreckensbotschaften an den Himmel oder verunsichert die Menschen, um sie dann in gewisse Bahnen zu lenken.
Er zeigt Möglichkeiten auf, wie die Menschheit sich entwickeln könnte - ohne das als absolute Wahrheit zu nehmen.
Wissenschaftlich ist das Buch auf höchstem Niveau und auf dem allerneuesten Stand der Forschung - soweit man sein Forschungsgebiet überhaupt beschreiben kann. Irgendwo zwischen Soziologie, (Alltags- und Mentalitäts-)Geschichte, Evolutionsbiologie und Zukunftsforschung.
Gleichzeitig ist es aber auch einfach und verständlich geschrieben, so dass man als Leser bzw. Hörer ohne weiteres mitkommt.
Für mich ein klares Muss und neben "Eine kurze Geschichte der Menschheit" das beste Sachbuch, das man sich anhören kann.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • SuS
  • 27.03.2017

Für mich ein Meisterwerk

"Eine kurze Geschichte der Zeit" war das beste populärwissenschaftliche Buch das mir je untergekommen ist. Ich habe es unzählige Male empfohlen und es, trotz seiner Länge, sicher vier- oder fünfmal gehört über die Jahre.

Ich habe die Übersetzung von Homo Deus ins deutsche herbeigesehnt und direkt an Tag eins heruntergeladen. Natürlich beschlich mich die Sorge, dass das neue Werk die überhöhten Erwartungen nicht erfüllen kann, doch der Autor hat es geschafft und zwar mit Bravour.

Ich bitte sie daher eindringlich nicht weiterzulesen sondern dieses herausragende Hörbuch in ihre Sammlung aufzunehmen und loszuhören. - Nichts was ich schreibe kann so unterhaltsam, schön, geist- und facettenreich sein, wie das was Yuval Noah Harari geschrieben hat!

Danach werden sie die Frage "Was wohl die Zukunft bringt?" sicher sehr viel lieber diskutieren.

Ich wünsche viel Vergnügen bei diesem, ja, Meisterwerk.



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  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Was bleibt für den Menschen noch zu tun?

Auch das zweite Buch von Yuval Noah Harari hat mir wieder sehr gut gefallen. Er beschreibt Vorgänge sehr verständlich und interessant und bringt immer perfekt passende Beispiele. Ein klein wenig schade fand ich hier allerdings, dass wieder sehr viel der Blick in der Vergangenheit gerichtet wird. Klar, es hat ja alles eine Entwicklung hinter sich, doch das fand ich in seinem ersten Buch schon sehr gut ausgearbeitet. Hier war meine Vorstellung eher dahingehend, dass sich alles um die Zukunft dreht. Klar, das Hauptthema dieses Buches ist unsere Zukunft, doch er holt stellenweise sehr weit aus.

Dennoch kann ich „Homo Deus“ sehr empfehlen. Denn zum Beispiel seine Überlegungen zum Thema: Was soll der Mensch in einer Welt noch tun, wenn alle Arbeiten von Computern erledigt werden, finde ich äußerst interessant. Sollte man sich einmal seine eigenen Gedanken darüber machen. Denn dass es irgendwann soweit sein wird, steht wohl außer Frage. Es fragt sich nur noch wann. Doch dies ist nur ein Aspekt unserer Zukunft, die genauer beleuchtet wird. Man kann zwar den Lauf der Dinge nicht aufhalten, aber vielleicht die Richtung bestimmen, wie schon oben beschrieben wird.

In Kombination mit dem Sprecher Jürgen Holdorf waren diese 17 Stunden wieder äußerst interessant, kurzweilig und vor allem lehrreich.

Zwei passende Science-Fiction-Bücher zum Thema sind z. B. „Mirror“ und „Das System“ von Karl Olsberg.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein wichtiges Buch, das neue Horizonte eröffnet

Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

Dieses Buch stellt die richtigen Fragen für die Zukunft unserer globalen Gesellschaft. Es analysiert grundlegende Gedanken unseres Selbstverständnisses als moderne technische Menschen und zeigt dabei vor allem die Probleme auf, die sich aus ihnen ergeben.
Es plädiert dafür, sich genau zu überlegen, was man in der Zukunft will – und daraus die Konsequenzen für das gegenwärtige Handeln zu ziehen.

Welcher Moment von Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Besonders eindrücklich fand ich den folgenden Vergleich: Um verstehen zu können, wie vielleicht einmal die Künstlichen Intelligenzen mit uns Menschen umgehen werden, ist es hilfreich und lehrsam, sich anzuschauen, wie wir Menschen jetzt mit den Tieren umgehen.

Welche Figur hat Jürgen Holdorf Ihrer Meinung nach am besten interpretiert?

Der Vortrag ist gleichmäßig gut – aber nicht sehr gut. Zeitweise ist es ein kaltes Vorlesen, das ohne Modulationen der Satzstruktur daher kommt. Zäsionen oder langsamer laufende Textpassagen sind nur sehr selten gut umgesetzt.

Gab es im Hörbuch einen Moment, der Sie ganz besonders berührt hat?

Ja, der oben genannte mit den KIs, Menschen und Tieren. Insbesondere die Schilderung, was emotionale Lebenwesen wie unsere Schweine und Kühe in der Fleischproduktion eigentlich objektiv betrachtet aushalten müssen – und wie Menschen es sich durch ein einfaches Deutungskonstrukt einfach machen, unmenschlich zu handeln.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Es ist schon etwas harter Stoff, der da ausgebreitet wird, und man braucht Durchhaltevermögen. Zudem ist der Autor an ein paar Stellen, vor allem bei der Deutung der "klassischen" Religionen, etwas sehr grob und Holzschnittartig und gegen seine eigene Deutungsstruktur an anderen Stellen verfahren. Allerdings trifft die Pointierung die richtigen Stellen, für Erkenntnis muss man manchmal arg vereinfachen. Aber seine Kernthesen haben trotzdem Bestand.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

17 Stunden Spannung

Das ist inhaltlich so interessant und zudem so hervorragend gesprochen, dass man gleich wieder von vorn anfangen möchte. Wenn man an Geschichte und aus der Geschichte heraus an einem Blick in die Zukunft interessiert ist, kann ich mir nichts besseres vorstellen als die beiden Bücher von Yuval Noah Harari, "Eine kurze Geschichte der Menschheit" und "Homo Deus".

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein genialer, kritischer Blick auf unsere Zukunft

Ich würde das Buch als relativ schwere Kost einstufen. Sich nebenbei berieseln zu lassen funktioniert hiermit nicht. Das Buch fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers, hat aber dafür auch so viel zu geben, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

faszinierend

meist war ich schlicht beeindruckt von den Visionen dankbar für die geschichtlichen Zusammenhänge manchmal entsetzt und teils erzürnt über das was auf uns zugekommen könnte ,gegen Ende sehnte ich mich immer mehr nach einem Diskussionspartner um all das angedeutete immer bedrohlicher erscheinende Szenario zu verarbeiten..
das Buch hat mich klüger gemacht aufgewühlt und vor allem nachdenklich: große Klasse!!

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Etwas zu lang! Aber packend wie "Eine kurze Geschichte ..."

Habe die 17 Stunden soeben beendet! Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, wenn es auch nicht an den Vorgänger heranreicht und es auch einige Doppelungen gibt! Das Buch war mir manchmal etwas zu langatmig! Sprecher ist wie immer top!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ihr werdet sein wie Gott

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der an der Geschichte und Zukunft unserer Spezies interessiert ist.“ So lobend hatte sich Bill Gates über "Eine kurze Geschichte der Menschheit" geäußert. Ich gehe mit dieser Begeisterung in die Verlängerung und darf mir erlauben diese Empfehlung mit Nachdruck auch für den Nachfolger auszusprechen: Homo deus ist ein großes Vergnügen, ein wilder Hörbuchritt. Wenn ich sage flott und witzig geschrieben – der Vatikan als das Silicon Valley des 12sten Jahrhunderts – möchte ich damit meine Bewunderung und Freunde ausdrücken das ein so scharfsinniger Denker und Gelehrter sich so klar und vorzüglich lesbar ausdrückt. Von den Anfängen unserer Spezies bis zum Homo deus. Von archaischen Opferritualen bis zur transhumanen Singularität. Darauf hatte Harari ja schon einen Ausblick gegeben.Wie leichtfüßig der Autor Zeit und Raum durchmisst und sich dabei doch immer wieder in prognostischer Bescheidenheit übt. Die Lektüre vertieft das Verständnis für das so erstaunliche Funktionieren großer Gesellschaften und ganzer Zivilisationen. Wie funktionieren Revolutionen, wie ist das Verhältnis von Religion und Wissenschaft zu bestimmen. Hararis Blick auf seine Gattung ist illusionslos und fasziniert, amüsiert und schockiert, bewundernd und verwundert.Wir sind die Spezies der Extreme. Was für eine reichhaltige Angebotspalette: Neurowissenschaftliche Exkurse zu Bewusstsein und Willensfreiheit. Tierphilosophisches Werben für Empathie. Herrschaft der Algorithmen. Und das spielentscheidende 1:0 des Mario Götze im Weltmeisterschaftsfinale 2014. Jürgen Holdorf ist ein wunderbarer Vorleser. Eine Stimme mit der es mir gut geht. Unterhaltsamer kann Sachbuch nicht sein

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Was vom Leben übrig bleibt:Der heilige Algorithmus

Auch wenn „Homo Deus“ hochgelobt und mit 5-Sterne-Rezensionen überhäuft wird - mich hat das Buch leider nicht vollkommen überzeugt. Sicher, es ist stellenweise genial und stellt einen umfassenden historischen Kontext her, aber die Zukunftsvisionen von Harari hängen stark in einer Einbahnstraße fest. Mögliche andere Entwicklungswege werden noch nicht einmal angerissen und Fakten, die nicht ins Bild passen, finden erst gar keine Erwähnung.

Gleich eingangs werden drei Grundziele der Menschheit postuliert, die nicht hinterfragt werden. Ausgehend davon werden auch kaum möglichen Auswirkungen, Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen genannt. Es handelt sich um die Ziele: Unsterblichkeit, Glück und Göttlichkeit.

Wie das mit der Unsterblichkeit in der Praxis aussehen soll und was dies in Bezug auf Gesellschaft, Technologie, Wissenschaft Politik und Gesellschaft bedeuten würde, wird nicht so recht erklärt. Nach einigen Hörstunden wird nur kurz salopp darauf hingewiesen, dass Unsterblichkeit für die Rentenversicherung unangenehm werden könnte und dass Diktatoren oder die Queen länger leben würden. Fraglich ist allerdings, ob Unsterblichkeit wirklich für alle ein erstrebenswertes Ziel ist. „Who wants to live forever“, sangen schon Queen anno 1986…

Glück wird in diesem Buch als fortwährende Wunschbefriedigung definiert, was dann eine Abfolge von Entwicklungen nach sich zieht, die in diesem Kontext tatsächlich Sinn machen. Aber soll Glück wirklich nicht mehr sein, als eine unendliche Abfolge von kurzen, aufputschenden Erlebnissen, die sich dann immer weiter steigern müssen?

Den Wunsch nach Göttlichkeit halte ich für real. Und auch die Ausführungen dazu haben mich voll und ganz überzeugt.
Allerdings ist fraglich, ob es zu den genannten Entwicklungen wirklich kommen kann, denn Grundvoraussetzung ist eine immer größere Menge an bezahlbarer Energie. Werden wir die haben? Und was passiert, wenn der Klimawandel auch die bisher verschonten westlichen Industrienationen ernsthaft bedroht und Zeit, Geld und Energie in Wiederaufbau und Katastrophenbewältigung gesteckt werden müssen?
Und wenn in ein bis zwei Jahrhunderten doch noch genügend Geld, Energie und Technologie vorhanden sein sollten, würde die Menschheit wirklich den im Buch dargestellten Weg gehen? Es wird darauf hingewiesen, dass natürlich nicht zwangsweise eintreffen muss, was dargestellt wurde, aber leider werden auch keine Vorschläge für alternative Entwicklungsmöglichkeiten gemacht.

Jürgen Holdorf liest super und insgesamt fand ich das Buch gut, aber nicht herausragend. Einfach mal ein paar interessante, aber zum Teil nicht gut begründete Thesen aufstellen und dann den Faden zwar folgerichtig, aber nur in eine Richtung weiterzuspinnen, reicht mir nicht ganz.

Auch wenn die unterschiedliche Themengewichtung den Vergleich erschwert, hat mir „Die Zukunft“ von Al Gore (auch von Jürgen Holdorf gelesen) insgesamt besser gefallen, da die aufgeworfenen Themen vielschichtiger sind, von allen Seiten kritisch beleuchtet werden und dazu noch Lösungsansätze angeboten werden.