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Wo drei Flüsse sich kreuzen Hörbuch

Wo drei Flüsse sich kreuzen

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Inhaltsangabe

Irland 1825: Die 14-jährige Mary soll der verwitweten Bäuerin Nora mit deren schwer behindertem Enkel Michael zur Hand gehen. Der kleine Junge, so munkelt man im Dorf, sei ein Wechselbalg, ein Feenkind, und mache die Kühe krank. Mary gibt nichts auf das Gerede, doch als Nora davon hört, reift in der einsamen, verzweifelten Frau eine ungeheuerliche Idee: Wenn es ihr gelingt, den Wechselbalg zu vertreiben, würde sie den gesunden Michael wiederbekommen und endlich wieder eine echte Familie haben. Getrieben von Angst und Aberglaube und unterstützt durch die geheimnisvolle Kräuterfrau Nance ist sie bald bereit, zu riskanten Mitteln zu greifen...

Ein mitreißendes Drama beruhend auf historischen Ereignissen - einfühlsam gelesen von Vera Teltz.



>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2017 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, München. Übersetzung von Anja Kirchdörfer Lee und Leonie von Reppert-Bismarck (P)2017 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Ute Heppenheim, Deutschland 19.09.2017
    Ute Heppenheim, Deutschland 19.09.2017
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    Geschichte
    "Geht tief unter die Haut und bleibt dort haften"

    Wie „Das Seelenhaus“, ist auch diese irische Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, keine einfache Kost. Nora hat das Leben schwer zu zugesetzt. Zuerst stirbt ihre Tochter. Nora und ihr Mann Martin nehmen ihr Kind Michael bei sich auf, da der Kindsvater damit völlig überfordert ist. Das Kind ist dürr und kann weder laufen, stehen oder reden. Doch noch vor zwei Jahren, als sie ihren Enkel das erste und einzige Mal gesehen hatte, war Michael ein ganz normaler, gesunder Junge. Was war nur passiert? Als dann auch noch Noras Mann ganz plötzlich verstirbt, ist Nora völlig überfordert. Sie holt sich auf dem Gesindemarkt eine Hilfe. Die 14-jährige Maggie soll ihr ab sofort mit dem Kind, der Kuh und der Milch usw. helfen. Als Maggie eines Tages am Brunnen Wasser holt, schnappt sie das Gerede der Dorfleute aus. Da Nora Michael versteckt hält und ihn noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat, sind schnell die Gerüchte im Umlauf, dass es sich bei dem Kind um einen Wechselbalg handele. Als Maggie ihrer Herrin von dem Gerede erzählt, wachsen in ihr erste Zweifel, ob es sich bei dem Kind wirklich um ihren Enkel handelt, oder ob er von den Feen entführt und gegen dieses schreiende, sabbernde und ständig zornige Wesen ausgetauscht wurde. Das Gerede wird immer schlimmer. Als dann auch noch die Tiere im Tal immer schwächer werden und kaum noch Milch oder Eier liefern können, wird die Schuld auf den Wechselbalg geschoben. Doch der herbeigerufene Arzt hilft ihr nicht. Auch der Pfarrer verweigert ihr seine Hilfe. Einzig die Kräuterfrau Nance ist willens, Nora zu helfen und die Fee aus dem Kind zu vertreiben.

    Nora lebt in einem kleinen Tal in einem Dorf, das noch tief verwurzelt mit dem Aberglauben der Feen und Geister lebt. Man würde heute wohl sagen, es sind die reinsten Hinterwäldler, haben von Fortschritt und neuesten medizinischen Erkenntnissen noch nichts gehört. Sie sind nicht dumm, sie leben eben nur auf einem anderen Wissensstand. Vieles lässt sich somit wie früher also mit den Feen und Geistern erklären, alle Naturereignisse scheinen eine Bedeutung zu haben, die sich durch die Feen etc. erklären lassen.

    Hannah Kent versteht es wunderbar, den Leser in diese Welt eintauchen zu lassen, ja ihm diese Sichtweise verständlich zu machen. In keiner Weise wird der Aberglaube in die Lächerlichkeit gezogen. Denn das war es für die Protagonisten auch überhaupt nicht. Ich konnte ihr Denken und Handeln nach einer gewissen Zeit sogar richtig nachfühlen. Denn der Aberglaube war ihr Kenntnisstand, ihre Wissenschaft, mit denen sich die Geschehnisse erklären ließen und plötzlich logisch wurden.

    Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt und mitgenommen. Sie hat mich sogar dazu bewegt, einige Recherchen bezüglich der irischen Feenwesen einzuholen. Ich staunte nicht schlecht, als ich las, dass selbst heute noch einige Bauvorhaben z. B. um einen Feenhügel herum gebaut werden.

    Vera Teltz passte ganz hervorragend zu dieser Geschichte.

    „Wo drei Flüsse sich kreuzen“ hat mir derart gut gefallen, dass es sich ab sofort auf meiner Bestenliste befindet.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ihr Name 03.10.2017
    03.10.2017 Bei Audible seit 2015
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    Geschichte
    "Beeindruckend, fesselnd, überzeugend! "

    Eine düstere, fesselnde Geschichte aus dem Jahr 1825 über den Aberglauben und was daraus entstehen kann.

    Nora, die erst kürzlich Ihren Mann verloren hat möchte nichts sehnlicher, als ihren Enkel zurück. Sie ist überzeugt, dass dieser von dem Feen-Volk entführt wurde. Denn Michael spricht nicht, er läuft nicht und brüllt ununterbrochen. Nora ist mit Ihren Kräften am Ende. Doch da bietet die Heilerin Nance ihr Hilfe an. Mit verschiedenen Ritualen versuchen Sie Michael von der Fee zu befreien...

    Klingt erst mal komisch, ist es aber nicht. Ich selber bin kein grosser Fan von historischen Büchern. Doch dieses hat mich vollends überzeugt. Die Autorin versteht es mit einer tollen Sprache und bildhaftigkeit den Leser/Hörer vollends in ihren Bann zu ziehen.

    Da das Buch auf einer wahren Geschichte basiert, hat es mich umso mehr berührt, gepackt und nicht mehr so schnell losgelassen.

    Vera Teltz hat die perfekte Stimme dieses Buch zu lesen.

    Sehr hörenswert.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Martina Hontheim 15.09.2017
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    Geschichte
    "düster aber gut"

    Die Geschichte ist düster aber zeigt einem das der Aberglaube bis heute das Leben vieler Menschen dominiert

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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