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Großmama packt aus

Autor: Irene Dische
Sprecher: Hannelore Hoger
Spieldauer: 10 Std. und 3 Min.
4.5 out of 5 stars (409 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

In einer rasant erzählten, ebenso komischen wie furchtlosen Familiensaga verleiht Irene Dische ihrer Großmutter eine ganz eigene Stimme. Die gute Katholikin Elisabeth Rother kennt kein Tabu, ganz egal, ob es sich um ihr Ehebett, um die Juden, um den Lieben Gott oder um die Gestapo handelt. Allerdings gibt es keine Katastrophe, nicht einmal die Flucht nach Amerika oder der Zweite Weltkrieg, die sie so sehr beschäftigt wie ihr weitverzweigter Clan.
Irene Dische löst auf virtuose Weise ein ewiges Problem der Literatur: Das der Autobiographie. Bekanntlich verstrickt sich jeder in ein Lügenknäuel, der sein eigenes Leben beschreiben will. Aus diesem Dilemma befreit sich die Autorin, indem sie sich dem gnadenlosen Blick ihrer überlebensgroßen Großmama aussetzt.

"Großmama packt aus" ist eine anrührende und tragisch-komische, deutsch-jüdische Geschichte aus dem schrecklichen Zwanzigsten Jahrhundert.
©2005 Hoffmann und Campe Verlag (P)2006 Hoffmann und Campe Verlag

Kritikerstimmen



"Das funkelnde Juwel eines Romans"
-- Die Zeit

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Hörerbewertungen
Bewertung
Gesamt
  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    301
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Sprecher
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Geschichte
  • 4.5 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars

Exzellent!

Unbedingt muss man dieses Hörbuch hören!

Hannelore Hoger liest dieses Buch kongenial.
Die Geschichte: Damatisch, tragisch, komisch, bizarr.
Großmama packt aus ist ein ungeschöntes Stück Literatur über Vertreibung, Flucht, Heimat und Fremde, Freunde und Freude.
Irene Dische gelingt eine oppulente Biographie ohne Schönmalerei, ohne Pathos.

So setzt die Geschichte im 1. Weltkrieg ein. In einem Lazarett lernt die Krankenschwester Elisabeth Gierlich den nachmaligen “Ehrenarier” Carl Rother kennen und lieben. Elisabeth stammt aus mittelrheinischem, gutem, katholischem Haus. Generationen zuvor schien mal wohl sogar niederen Adel verkörpert zu haben, aber tiefer als ins Bürgertum sind sie nie gesunken, dank der Frauen, die dafür sorgten, dass die Männer keinen Unfungnmachten. Man sieht, der Erhalt der Familie ist in dieser Sippschaft die Sache der Frau, diese haben dafür zu sorgen, dass die Männer “… nicht aus der Reihe tanzen, auch nicht aus der Ahnenreihe.“. Die Verbindung mit Carl ist – an diesen Maßtäben gemessen – eine regelrechte Bruchlandung.

Carl verläßt aus Liebe zu Elisabeth- genannt "Mops" seinen jüdischen Glauben und tritt über zum Katholizismus. Der Rest seiner Familie (der nicht klein ist) eifert ihm natürlich nicht nach.

Carl ist ein guter Arzt mit Praxis und Professur, der Stolz auf das neue Röntgengerät und die Tatsache, dass er die Röntgenplatte immer so hält, dass sein Daumen mit abgebildet ist, kostet ihn eine eigene große Familie, denn der Krebs nistet sich im Daumen ein, wandert durch den Körper und erklärt (zumindest teilweise) den Satz des Romans:

“Dass meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor
allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen.”

So wird und bleibt Renate Maria das einzige Kind des Paares und zusammen mit Liesel, der Haushälterin, hätten sie ein glückliches Leben, aber… “Sie haben ein Gesetz erlassen.” Den Zeiten gemäß wird es schwierig für die Rothers, private Freunde wenden sich ab. Kaum, dass Elisabeth den zögerlichen Carl zur Flucht drängen kann, erst als schon zwei SS-Männer vor der Tür Wache halten, flieht er mit zwei Koffern in die USA.

Die Zeiten werden für Elisabeth und Tochter Renate nicht einfacher: Sie kommen spät nach Amerika . Carl hat gewissen Eingewöhnungsschwierigkeiten, aber auch er schafft es, eröffnet eine Praxis und wird zum erfolgreichen “katholischen Doktor”.

Der letzte Teil des Buches konzentriert sich auf das eigenwillige Enkelkind, Irene, das keine Dankbarkeit kennt, das nur zu nehmen gewohnt ist und nicht zu geben. Sie trampt durch die Welt, nach Asien und Afrika, studiert in Harvard…uns alles nimmt seinen unabwendbaren, wunderbaren Lauf, den Großmama als Ich- Erzählerin in diesem wunderbaren Roman erzählt.

Exzellent!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Eva
  • 19.04.2017

Sehr interessant

Komisch und zugleich traurig. Eine sehr bewegende Geschichte rund um das Schicksal einer teils jüdischen Familie in Deutschland. Phantastisch beschrieben ist das wirtschaftliche Auf und Ab der Familie nach Ihrem Neustart in den USA. Da weiß man nicht so genau, wo die Grenze zwischen Wahrheit und Dichtung liegt ... was aber der äußerst unterhaltsamen Lektüre keinen Abbruch tut.
Das Sahnehäubchen für mich ist die Sprecherin Hannelore Hoger, die ich mir sehr gut als Großmama Dische vorstellen kann.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wunderbar!!!

Ein wunderbares Buch!
Frau Hoger macht es zusätzlich zu einem außergewöhnlichen Werk!
Ihre Stimme ist wie geschaffen für diese Geschichte, sie verleiht ihr eine unglaubliche Ausdruckskraft.
Selten war ich derart überzeugt, dass Hören so viel besser sein kann als Lesen!

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Schöne Geschichte

Die Zeitsprünge sind nicht mein Geschmack, ansonsten gute Unterhaltung , Frauenschicksale der letzten Generation. Gut gelesen.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Eher langweilig....

Nach den bisherigen Rezessionen hatte ich etwas anderes erwartet. Eine Geschichte von der man nicht mehr lassen kann, weil man mitten drin mit den Personen lebt. Das Gegenteil ist der Fall.... ich hab mir jetzt 3 Stunden davon angetan und finde es einfach ermüdend und eher langweilig.
Hatte sehr auf etwas im Stil von Anne Gesthuysen gehofft.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wunderbar! So dicht und bildhaft.

Ich konnte nicht aufhören zu lauschen. Prall mit klaren Erzählsträngen! Toll gelesen von H. Hoger.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Spannende Geschichte aber verwirrend Zeitsprünge

Die Sprecherin fand ich gut und passend.
Konnte dennoch dank übergangslosen Zeitsprüngen manchmal nicht sofort folgen. musste also gelegentlich zurück spulen.
Vielleicht kommt das durch die Kürzung vielleicht ist es aber auch so angelegt.
Die Geschichte ist aber insgesamt kurzweilig, geschichtlich interessant wenn man nicht zu viel erwartet und auch nett geschrieben, hab öfter gelacht.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Absolut hörenswert

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, zuzuhören und ein langes, erfülltes Leben zu verfolgen

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ich könnte stundenlang weiterhören!

Eine wundervolle Familiengeschichte voller mutiger, abenteuerlustiger, besonderer Frauen und die passenden Männer dazu. Die Geschichte zieht sich über das 20. Jahrhundert von Europa über Amerika, ein wenig Afrika und naher Osten.
Dazu eine wundervolle Sprecherin. Niemand hätte der „Oma“ eine bessere Stimme verleihen können als Hannelore Hoger - chapeau!

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Es wird nix gut,die Geschichte zieht runter

Sehr langatmig,nimmt kein End und man wartet darauf das irgendwas mal schön wird.
Insgesamt hat mich die Story runtergezogen und wenig Freude gemacht.
Hanelore Hoger hat sehr schön gelesen, daran lag es nicht.