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Getrennte Räume

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Getrennte Räume

Von: Pier Vittorio Tondelli
Gesprochen von: Lamin Leroy Gibba
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Thomas, ein junger Musiker aus München, liegt Ende der 1980er-Jahre im Sterben. Sein Freund, der wenige Jahre ältere, renommierte italienische Autor Leo, erträgt den langsamen Tod nicht. Stattdessen flüchtet er sich auf Reisen durch Europa und die USA. Zwischen Paris, Duisburg, New York, Berlin, Rom und Mailand überlappen Gegenwart und Vergangenheit, das Leben mit Thomas und die Unmöglichkeit des Weiterlebens ohne ihn.

Leos Erinnerungen an ihre Liebe werden immer lebendiger, obwohl er sich nichts als Vergessen wünscht. Um die Leidenschaft aufrechtzuerhalten, hatte Leo sich und Thomas das Zusammenleben verwehrt. Ihre Beziehung ein ewiges Ringen um Nähe und Distanz, in getrennten Räumen, verschiedenen Städten.

Wie kann man die Erinnerung an ein geteiltes Leben aufrechterhalten, wie weiterleben? Ein unvergesslicher und singulärer Roman der europäischen Literatur – jetzt als Hörbuch!

©2025 Gutkind Verlag (P)2025 tacheles! / ROOF Music
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„Getrennte Räume“ hat mich richtig berührt. Die Intensität und Zartheit haben mich sofort an „Giovannis Zimmer“ von James Baldwin erinnert, weil auch hier Liebe und Verlust so untrennbar ineinander greifen. Lamin Gibba liest mit einer Wärme und Ruhe, die Tondellis melancholischen Text spürbar nahbar macht.

So schön traurig, konnte nicht aufhören

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Mit „Getrennte Räume“ hinterließ Tondelli 1989, zwei Jahre vor seinem frühen Tod, einen Roman, dessen deutsche Erstausgabe bereits im Jahr 1993 erschien.

Die sehr intensive, durch Nähe und Distanz bestimmte Liebesgeschichte erzählt in beeindruckender Sprache von Einsamkeit, Sehnsucht, Verlust und Trauer und bewegt sich dabei in Zeitsprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Themen wie Identitätsfindung, homosexuelle Liebe und Beziehungsmodelle zeugen von zeitloser Aktualität.

Gleichermaßen traurig und wunderschön geschrieben, bleibt man zutiefst berührt zurück und nachdenklich in der Geschichte zu dieser Liebe und ihrer Ausweglosigkeit gefangen.

Äußerst empfehlenswerte queere Literatur – hervorragend gelesen von Lamin Leroy Gibba.

Bedeutendes Werk eines Kultautors

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Das Buch ist grauenhaft gelesen und hat es noch schwerer gemacht, sich auf den Text einzulassen. Diesen finde ist teilweise altklug, larmoyant und in die Länge gezogen. Ich spüre ein gewisses Selbstmitleid des Autors. Trotzdem ist die Figur Leo spannend, aber leider viel zu zentral und alle weiteren Figuren bleiben blass. Damit wird der Roman zu einem langen Monolog in der dritten Person erzählt, akademisch aber ohne Lust am Konflikt oder gar Witz. Sehr bedauerlich. Vom Sprecher wünsche ich mir, dass er sich zukünftig mit den Texten auseinandersetzt bevor er sie einfach vorliest, wie einen Zeitungsbericht viele Eigennamen waren auch falsch ausgesprochen. Es war anstrengend zuzuhören. Ich empfehle es nicht weiter.

Der italienische Blick auf das Thema AIDS und schwule Beziehungen.

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