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Im Zweifel glauben Hörbuch

Im Zweifel glauben: Worauf wir uns verlassen können

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Inhaltsangabe

Wie lässt es sich leben, wenn der Glaube unsicher geworden ist? Wenn Zweifel sich einstellen und persönliche oder öffentliche Krisen den vertrauten Kindheitsglauben infrage stellen?

Margot Kässmann hat solche persönlichen Krisen selber erlebt und durchgestanden. Die Theologin und Bestsellerautorin gibt Antworten aus der christlichenTradition und der Reformation. Denn es braucht auch Mut, den Zweifel ernst zu nehmen - und es macht Hoffnung, wenn er nicht das letzte Wort hat.

©2015 Verlag Herder (P)2015 Verlag Herder

Hörerrezensionen

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    Matthias Krause Singapore 16.11.2017
    Matthias Krause Singapore 16.11.2017
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    "Gekürzte Version, keine echten Antworten"

    Anders als bei audible angegeben, handelt es sich NICHT um die UNGEKÜRZTE Fassung des Buches.

    Während die Audioqualität der Produktion und Frau Käßmanns Stimme und Vortragsweise erstklassig sind, handelt es sich bei genauer Betrachtung um eine apologetische Mogelpackung:

    Frau Käßmann macht viel Brimborium darum, dass man den zweifelnden Fragen nicht ausweichen dürfe, sonst würde man schnell zum Fundamentalisten. Sie wendet hier den apologetischen Trick an, die FRAGEN zwar klar und deutlich zu benennen, dann aber den ANTWORTEN auszuweichen.

    Beispiel: Es mag ja sein, dass es kein menschliches Leben ohne Leid gibt, dass man durch Leid auch wachsen kann usw. Das ist aber keine Antwort auf die Frage, wieso ein allgütiger und allmächtiger Gott überhaupt eine Welt schaffen sollte, in der menschliches Leben immer mit Leid verbunden ist. Letztlich geht es hier darum, dass die Vorstellung eines allgütigen und zugleich allmächtigen Gottes im Widerspruch zur Realität steht. Die offensichtliche Lösung: Es gibt keinen solchen Gott.

    Frau Käßmann spricht davon, wie Christen um Antworten auf solche Fragen 'ringen'. Dieses 'Ringen' ergibt sich allein daraus, dass Gläubige nicht bereit sind, die offensichtliche Antwort zu akzeptieren: Dass es nämlich den Gott nicht gibt, den sie sich vorstellen. Ist man bereit, diese Wahrheit zu akzeptieren, braucht es kein 'Ringen' um Antworten.

    Frau Käßmann hat also keine echten Antworten und lenkt letztlich bloß ab. Besonders gern, indem sie den Zweifeln die vermeintlichen Vorzüge ihres Glaubens gegenüberstellt. Die Zweifel, die die Leserinnen und Hörerinnen haben, beziehen sich aber sicher nicht darauf, ob der Glaube angenehm ist oder die Bibel erbauliche Passagen enthält, sondern auf die Widersprüche des christlichen Glaubens zu Realität und moderner Ethik. Der Glaube passt nicht zur Realität, dadurch entsteht beim Gläubigen eine kognitive Dissonanz, die zwangsläufig zu Zweifeln führen muss.

    Wenn das eigene Weltbild im Gegensatz zur Realität steht, muss das Weltbild aufgegeben oder zumindest angepasst werden, sonst bleiben die Zweifel. Da Frau Käßmann aber erkennbar nicht an Wahrheit interessiert ist, sondern nur am Glauben, kommt diese Antwort für sie nicht in Frage.

    Sie speist die Leserinnen und Hörerinnen mit Nebelkerzen und (z.T. erbaulich klingenden) Allgemeinplätzen ab. Was Käßmann als 'Handgepäck des Glaubens' präsentiert, ist eine Zusammenstellung der bewährtesten apologetischen Tricks, um Glaubenszweifel zu kontern.

    Deshalb bin ich sicher: Früher oder später werden die Zweifel bei den Leserinnen und Hörerinnen wieder auftauchen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Bibiane 25.05.2016
    Bibiane 25.05.2016
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    Geschichte
    "Ermutigung ohne billige Phrasen"

    man muss schon schnell zuhören und mitdenken um die Gedanken der Autorin zu erfassen. Trotzdem sehr hilfreich

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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