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Flg. 104 - Der Mauerfall, Teil 2: Als die Mauer fiel - 03.10.2019

Spieldauer: 31 Min.
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Inhaltsangabe

Für manche Themen reichen die Seiten des SPIEGEL Magazins einfach nicht aus. Begleitend zur Printausgabe wird daher jeden Donnerstag einfach noch einmal nachgehakt. Zusammen mit dem jeweiligen Redakteur gehen Olaf Heuser und Christina Pohl tiefer ins Detail.

Kameramann Rainer März wurde in unmittelbarer Nähe der Mauer in Westberlin geboren. In der Nacht vom 9. November 1989 filmt er als Einziger die dramatischen Ereignisse am Grenzübergang Bornholmer Straße, als sich die Mauer zum ersten Mal für Ost und West vollständig öffnet.

©2019 Audible Studios (P)2019 Audible Studios

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Leider einseitig

Alle drei Teile gehört des Mauerfall-Spezials sind enttäuschend. Ihr beschreibt die Geschichte ausschließlich aus Sicht von Westdeutschen. Herr Aust darf sich selbst feiern, er hätte quasi am Mauerfall mitgewirkt und eine Spiegel-TV-Journalistin wärmt uralte Klischees wieder auf, in dem sie u.a. beklagt wie grau es in der DDR war. Kein Wunder, dass die Marke Spiegel im Osten überschaubar erfolgreich ist. Es mag verrückt klingen: Aber auch in der DDR gab es Journalisten, die ihre Sicht auf den Mauerfall schildern können - etwa Reporter, der in der Wendezeit hervorragend gemachten Jugendsendung Elf99. Selbst im eigenen Haus hat der Spiegel mit Alexander Osang Leute, die eine ostdeutsche Perspektive bieten können. Das wäre nicht nur ausgewogener, sondern auch spannender als die rein westdeutsche Brille. Stattdessen tauchen Ostdeutsche nur als Füllmaterial für die O-Tom-Playlist auf. Ärgerlich sind auch die vielen Klischees. Ja, die DDR war ein Staat, der auf jene schoss, die das selbsternannte Arbeiter- und Bauernparadies verlassen wollten. Und niemand mit klarem Verstand will dieses System zurück. Eine differenzierte Berichterstattung schadet dennoch nicht. Dass die Luft in vielen Regionen so schlecht war, lag nicht an der Böswilligkeit der SED-Führung, sondern resultierte v.a. an den eingeschränkten technologischen Möglichkeiten. Aufgrund der Embargopolitik des Westens war die DDR vom Weltmarkt und damit auch von moderner Umwelttechnik wie sie in der Bundesrepublik verfügbar war, angeschnitten. Hinzu kam, dass die Energieversorgung hauptsächlich mit Braunkohle sicher gestellt werden musste. Vielleicht sind solche Hintergründe zu komplex für das Format, aber eine Reporterin, die 30 Jahre nach der Wiedervereinigung über kaputte Straßen und den grauen Himmel über Espenhain lamentiert, langweilt. Schade, dass euch zu dem Jubiläum nur eine westdeutsche 0815-Sendung eingefallen ist. Vielleicht gelingt euch zum nächsten Jubiläum ein überraschenderer Podcast mit neuen, originellen Ideen und - das klingt zugegebenermaßen sehr gewagt - mit ostdeutschen Protagonisten. Mit freundlichen Grüßen Frank