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Die Hexe von Dunwich

Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes 3
Autor: David Pirie
Sprecher: Peter Lontzek
Spieldauer: 14 Std.
4.5 out of 5 stars (120 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Arthur Conan Doyle und Joseph Bell ist es nicht gelungen, ihren Erzfeind, den Serienkiller Cream, dingfest zu machen. Als in dem kleinen Ort Dunwich Menschen auf mysteriöse Weise umgebracht werden, lebt eine alte Legende wieder auf. Die Einheimischen sind der festen Überzeugung, dass die Hexe von Dunwich zurückgekehrt ist. Doch Doyle und Bell wissen, es ist viel schlimmer: Cream ist zurück...


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Hörerbewertungen
Bewertung
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Sprecher
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Geschichte
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Tolle Serie für Serienmuffel

Ich bin eigentlich kein Serien-Fan, doch diese hier hats mir angetan. Weil sie eben nicht dünner wird und die Bezeichnung Literatur auch im 3. Teil noch verdient. Grade im Dritten.
Pirie, der mich schon in Teil 1 überzeugt hat, spielt weiter mit der fiktiven Biographie des Holmes-Erfinders Dolye herum. Dieser Teil knüpft unmittelbar an den vorigen an - den sollte man unbedingt hören! Inzwischen ist ein alter Bekannter Doyles zu einem monströsen Superschurken angewachsen, in dem man unschwer das Vorbild für Prof. Moriaty erkennt.
Die Ermittlungen in einem gespenstischen Küstenort Englands stehen diesmal im Mittelpunkt, und Dr. Bell, der Arzt , der das Vorbild für Holmes war, erweist sich wieder als ebenso genialer wie schrulliger und wortkarger Ermittler.
Hatte ich am Teil 1 noch bemängelt, dass es dem Autor nicht ganz gelungen ist, Bell zu einer wirklich charismatischen Figut aufzubauen, so fällt der Einwand spätestens hier weg - Bell ist weder ein Holmes-Abklatsch noch eine blasse Gestalt, er hat inzwische seine eigenen Charakteristika und Qualitäten.
Spaß macht auch hier wieder das Setting im alten England des späten 19. Jahrhunderts (gut recherchiert!) und der Flirt mit dem damals so beliebten Sensationsroman. Düstere Spannung a la Wilkie Collins und -natürlich! - Arthur conan Doyle ist garantiert.
Wie immer sehr atmosphärisch und flott gelesen von Peter Lontzek, einer meiner Lieblingsvorleser, der aus Bell eine sehr eigene und eigenartige Gestalt macht - ich mag diese näselnd-professorale Art. Außerdem: Nur wenige Vorleser neben David Nathan und Uve Teschner können (für mich) eine unheimliche Schilderung mit subtilen Mitteln wirklich richtig gänsehauterzeugend umsetzen. Lontzek ist für mich der Dritte im Bunde.
Hoffentlich geht es mit der Buchserie weiter, und hoffentlich macht Audible dann auch weiter!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Düster, dunkel, Dunwich

Auch im dritten Teil der „Dunklen Anfänge von Sherlock Holmes“ gibt es wieder eine rasante Achterbahnfahrt der Ereignisse, denen der fiktive Dr. Bell mit kühler Logik und umfassenden Kenntnissen entgegentritt. Die Figur des A.C. Doyle ist in diesem Teil fast durchgängig den Umständen ausgeliefert, was ihn selbst zur Verzweiflung bringt, denn immerhin ist es ja sein persönlicher Erzfeind, der vom Detektiv-Duo gejagt wird.

Eines der historischen Vorbilder für die Figur des Professor Moriarty soll ein deutsch-amerikanischer Krimineller namens Adam Worth gewesen sein, der seinerzeit als „Napoleon des Verbrechens“ bezeichnet wurde. Aber mir scheint, dass David Pirie den Kerl wohl zu langweilig fand und so ähnelt das Pendent zu Moriarty in den „Dunklen Anfängen“ vielmehr „Jack the Ripper“. Mehr noch: Cream ist ein hochpsychopathischer Massenmörder, der ein Faible für aufsehenerregende Schockeffekte und szenisch gestaltete Verbrechensorte hat. Er will nicht nur töten, er will, vor allem, A.C. Doyle leiden lassen und hetzt ihn wie ein Kaninchen durch ganz England. Immer einen Schritt voraus hat er seine beiden Verfolger stets im Blick und nur „der Doktor“ kann ihm einige Male auf die Schliche kommen, auch wenn er immer wieder entwischt. Schaurig, schaurig, fürwahr!

Ausgesucht gruselig und düster sind auch die Handlungsorte. Zum Spaß habe ich mal den Ort Dunwich gegoogelt und tatsächlich ist die Landschaft so grandios beschrieben, dass man sie auf den Fotos sofort wiedererkennt.

In diesem dritten Teil der Serie emanzipiert sich David Pirie noch deutlicher als vorher von „Sherlock Holmes“ und gibt der Serie einen ganz eigenen Charakter.

Während Generationen von Jugendlichen (auch heute noch) mit Vergnügen „Sherlock Holmes“ gelesen haben, sind, meiner Meinung nach, die „Dunklen Anfänge“ für allzu junge und zartbesaitete Seelen eher nicht geeignet. Da hilft es auch nicht, dass die Story in einer vergangenen Epoche spielt: Im Vergleich zum Original sind die Verbrechen brutaler und schrecklicher, während die ganze Stimmung durchgehend düsterer ist.

Erst jetzt fällt mir auf, dass hier auch der feinsinnige Humor, die Ironie und der Schalk des Originals fehlen. Manchmal lässt Pirie ein klein wenig davon in der Figur des Doktors aufblitzen, aber nicht sehr oft. Peter Lontzek unterstützt diese raren Momente stets in seiner durchgehend großartigen Lesung und lässt den Doktor dann ein wenig spitzbübisch erscheinen. Aber darüber hinaus gibt es leider nichts zu lachen oder zu schmunzeln.

Auch ist diesmal die Sprache nicht ganz so perfekt gelungen wie sonst, denn einige Male musste ich bei Ausdrücken oder sprachlichen Wendungen stutzen, die mir allzu modern vorkamen.

Aber Schwamm drüber, genug gemeckert!
Insgesamt ist die Serie wirklich klasse und sehr spannend geschrieben. Selbstverständlich möchte ich wissen, wie es weitergeht, und bin gespannt auf den nächsten Teil!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Chapeau, das passt!

Pirie läuft in diesem dritten Teil zur Hochform auf. Seine Geschichte von Doyle, Bell und Cream ist raffiniert gewoben. Diese historischen Figuren werden miteinander verknüfpft und dramatisch erweitert. Der historische Frauenmörder Thomas Cream wird hier zum Superschurken und zur Vorlage des Moriarty aus den Holmesgeschichten.
Das Ganze kommt sehr gut als eigenständiges Genre heranspaziert und unterhält, hält in Spannung und ist bis zuletzt schlüssig und gut.
Ich hätte noch Lust auf mehr - auch sehr gerne ohne Thomas Cream, zugegebenermaßen. Leider wird es nicht gehen, denn Thomas Cream starb nachweislich am 16.11.1892 in London, nicht in Dunwich.....
Peter Lontzek liest sehr gut, niemals entnervend und immer sehr schlüssig. Haarscharf passt er seine Stimmlage den Personen an - das ist gut, ohne penetrant zu werden.
Also: Kaufempfehlung!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • EK
  • 03.12.2019

Großartig!

Spannend, gruselig, anspruchsvoll, gewitzt, gut geschrieben, super gelesen - ich will mehr! Die Verwebung von Doyles biografischen Details mit Kriminalfällen und holmsscher Deduktion ist einfach großartig!

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Langweilig

Das ist ein wirklich langweiliges, absolut nichtssagenden Hörbuch! Die Einteilung der Kapitel ist eigenartig und vor Langeweile habe ich immer wieder den Faden verloren.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Isa
  • 28.07.2019

tolle Reihe

Ich habe gerade alle 3 Folgen hintereinander gehört, scheinbar gibt es leider keine Nachfolger ???

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • MS
  • 29.06.2019

Interessant

Insgesamt etwas langatmig manchmal umständlich , aber sehr interessant mit gutem Ende . Eine sehr gute Story

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Ein echt schlechtes Hörbuch

Also so ein schlechtes Hörbuch hatte ich bis jetzt noch nie gehört.
Der Titel des Buchs hat absolut nicht's mit dem Inhalt der Geschichte zu tun.
Der Sprecher hat sein Bestes gegeben, aber konnte ja auch nur mit dem arbeiten, was er hatte.
Leider überhaupt nicht mein Geschmack!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Hervorragend!

Sehr angenehm Stimme von Herrn Lontzek. Sie passte hervorragend! Vor allem die stimmliche Interpretation Bells gefällt mir außerordentlich gut.
Ein sehr spannendes Hörbuch, vor allem gegen Ende hin. Ich liebe es einfach, wenn zunächst felsenfest erscheinende Situationen einen völlig anderen Ausgang haben.
Für Sherlock Holmes Fans eine klare Empfehlung!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Toller Abschluss

Ende der grandiosen Trilogie um Dr. Doyle. Sehr spannend und stimmungsvoll geschrieben. Toller Sprecher, der die Geschichte zum Leben erweckt. Bin begeistert!